Unter blau - weißem Himmel durchs grüne Allgäu
Der Iller - Radweg von Oberstdorf bis zur Donau bei Ulm


Genussradeln im Alpenvorland vom Illerursprung bei Oberstdorf
zur Mündung in die Donau bei Ulm
Natur pur - Wasserrauschen, Vogelzwitschern, Blätterrascheln
Attraktion: der Illerdurchbruch bei Kalden
Gemütliche Dörfer und wundervolle Städte:
Oberstdorf, Kempten und Ulm laden zur Besichtigung ein

Iller-Radweg

Kommen Sie mit uns ins Allgäuer Alpenvorland und folgen Sie dem Lauf der Iller von Oberstdorf bis Ulm auf cirka 145 km.
In Oberstdorf ist der Iller-Ursprung, denn hier fließen Breitach, Stillach und Trettach zusammen. Die junge Iller ist ein stürmischer Fluss mit schäumendem blauem Wasser. Die Alpen mit ihren bis zu 2000 m hohen Gipfeln begleiten den Fluss und wir radeln zwischen grünen Wiesen und genießen die malerischen Dörfer mit ihren typischen, knubbeligen, bayrischen Zwiebelkirchtürmen. Im Mittelteil unserer Strecke ändert sich der Charakter der Landschaft, die Berge weichen zurück, werden flacher, der Fluss wird breit und immer ruhiger, bis er dann in Ulm in die Donau mündet.
Und obwohl Städte wie Sonthofen, Kempten Immenstadt, Memmingen, Illertissen usw. an unserer Strecke liegen, und uns zum Stadtbummel einladen, hat die Route eine ländliche Atmosphäre. Wälder, Wiesen und Wasser überwiegen - aber der nächste Biergarten ist nie weit entfernt!
Der Iller Radweg verläuft meistens auf einem nicht immer asphaltierten Weg direkt am Fluss entlang auf dem Uferdamm. Hier gibt es nur Radfahrer und Spaziergänger, sonst keinen Autoverkehr. Wenn der Weg sich im Mittelteil der Strecke von der Iller entfernt, führt er auf Landwirtschaftswegen und ruhigen Landstraßen durch saftige Wiesen und Felder.
Das Streckenprofil weist kaum Steigungen auf - daher eine feine Tour für den gemütlichen Radler oder auch für Familien mit Kindern.

Reiseverlauf - Radeln ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: individuelle Anreise nach Kempten
Gern buchen wir für Sie eine frühere Anreise, wenn Sie zusätzliche Tage im Allgäu verbringen möchten. Übernachtung in Kempten. Parkplätze für die Dauer der Tour vorhanden.

2. Tag: Von Oberstdorf nach Kempten - ca. 44 km
Sie starten Ihre Radetappe… nein, nicht mit dem Rad, sondern mit einer Bahnfahrt nach Oberstdorf! Der berühmte Wintersportort begrüßt Sie mit bayrischem Flair und guter Gebirgsluft. Fast unmittelbar am Bahnhof beginnt der Radweg und Sie erreichen schon nach wenigen Kilometern die erste Attraktion - den Iller-Ursprung, bei dem sich drei wilden Gebirgsbäche zum temperamentvollen Fluss Iller vereinigen Auf flachem und ruhigen Weg führt die Strecke durch den Auwald, begleitet von den fast 2000 m hohen Alpengipfeln Rubihorn und Gaisalphorn. Am Ort Fischen vorbei, wo Sie auf die rechte Flussseite wechseln, nähern Sie sich dem alten Markt und Bergbauort Sonthofen. Die wilde Iller wird auf diesem Abschnitt immer wieder von Kanuten befahren - vielleicht entdecken Sie ja während einer Brotzeit ein paar bunte Boote im schäumenden Wasser! In Immenstadt, das schon seit 625 Jahren Stadtrecht genießt, überqueren Sie den Fluss und folgen ihm nun wieder in einigen seiner Windungen auf dem linken Ufer. Um Martinszell herum hat der Radweg ein paar leichte Steigungen - wer mag, kann den Schiebegang einlegen! Aber es gibt auch immer wieder Bänke am Weg für eine kleine Pause! Nur noch ein paar km, dann ist Kempten erreicht! Übernachtung in Kempten.

3. Tag: Von Kempten nach Legau - ca. 30 km
Wer mag, kann heute den Tag mit einem Stadtbummel durch Kempten mit seinem fast schon italienisch anmutenden Rathausplatz, seiner hübschen Fußgängerzone oder seinen informativen Museen beginnen. Aber dann rauf aufs Rad und los geht’s immer links der Iller, zunächst noch dicht am Fluss zwischen Feldern und Waldstücken hindurch. In Krugzell teilt sich der Radweg. Wir empfehlen Ihnen bleiben Sie auf der linken Seite, denn da geht’s zum Illerdurchbruch! Aber vorher müssen Sie noch zwischen Bergs und Altusried kräftig in die Pedale treten –  hier gibt’s eine kurze, aber heftige Steigung! Und nach ca. 22 Tageskilometern liegt der Illerbruch mit der Burgruine Kalden vor Ihnen! Von einem kleinen Hochplateau aus blickt man durch die Hügel direkt auf die Schleife, die die Iller hier zieht. Egal, ob im strahlenden Sonnenschein, vor drohenden Gewitterwolken oder im Abendlicht - die malerische Aussicht ist wunderbar. Sie verlassen nun den Fluss, um das heutiges Ziel zu erreichen. Legau ist mit der nahen Wallfahrtskirche Maria Steinebach einer der bekanntesten Pilgerorte im süddeutschen Raum. Übernachtung im Raum Legau.

4. Tag: Von Legau nach Illertissen - ca. 47 km
Nach einer kurzen Radstrecke bis Illerbeuren haben Sie die Möglichkeit zu einem Besuch im Museum. Das Bauernhofmuseum ist ein lebendiges Freilichtmuseum und zeigt Häuser und Höfe vom 17. bis in das 20. Jahrhundert, Handwerkstätten und frühe technische Bauten. Die Gebäude sind eingerichtet mit allem, was man früher zum Wohnen und Wirtschaften brauchte. Illerbeuren ist ein reizvoller bayrisch-schwäbischer Ort mit Maibaum, gemütlichen Biergärten und prächtigen Bauernhäusern. Der Radweg führt heute wieder am rechten Flussufer auf hauptsächlich gekiesten Feldwegen durch lichte Uferwälder. Aufmerksamen Beobachtern ist sicher die Flusskilometrierung aufgefallen - ein guter Anhaltspunkt wie weit es noch bis Ulm ist! In Heimertingen wechselt der Radweg mal wieder die Uferseite und führt auf dem asphaltierten Uferdamm an den Orten Kellmünz, Kirchberg, Altenstadt und Dietenheim vorbei.
Das Illertal ist hier schon recht breit und von sanften Hügeln gesäumt. Früher wurden die Ufergebiete von Zeit zu Zeit von der Iller überflutet, aber seit 1860 ist die Iller reguliert und seit 1927 gibt es den bei Paddlern sehr beliebten Illerkanal. Bald kommt auch schon Schloss Vöhlin in Sicht, ein Renaissancebau, der weithin über der Stadt Illertissen thront und ihr markantestes Wahrzeichen ist. Übernachtung in Illertissen.

5. Tag: Von Illertissen nach Ulm - ca. 26 km
Am letzten Tag der gemütlichen Reise durch die schwäbisch-bayrische Voralpenlandschaft verlassen Sie Illertissen auf der rechten Uferseite und passieren bald die Stelle, an der der Illerkanal mündet. Wieder begleiten Auwälder den Radweg und Sie hören den Kies unter unseren Rädern knirschen. Auf der Höhe des Ortes Senden gabelt sich der Radweg noch einmal. Wir empfeheln das linke Ufer, um einen Abstecher zu der gewaltigen barocken Klosteranlage von Wiblingen, einem ehemaligen Benediktinerkloster, machen zu können. Nur noch wenige Kilometer, und die Iller mündet in die Donau! Sie sehen schon in der Ferne verschwommen den Turm des Ulmer Münsters - mit seinen 161,6 m der höchste Kirchturm der Welt! An der Donau entlang erreichen Sie das historische Stadtzentrum von Ulm mit dem malerischen Fischer- und Gerberviertel. Hier in der Ulmer Altstadt endet die Radtour entlang der Iller. Übernachtung in Ulm.

6. Tag: Heimreise oder individuelle Verlängerung
Diese Radreise endet in Ulm. Gäste die per Auto angereist sind haben gute Bahn-Verbindungen von Ulm zurück nach Oberstdorf. Es lohnt sich, einen zusätzlichen Tag in Ulm mit seiner Altstadt und den Einkaufsmöglichkeiten zu verbringen!

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