Radeln & Wein am Main
Radreise auf dem Main-Radweg durch Franken
von Kulmbach nach Aschaffenburg


Kulmbach – Bierstadt mit Brauereimuseum; historische Altstadt; Plassenburg; Zusammenfluss des Weißen und Roten Mains.
Lichtenfels - Deutsche Korbstadt; Rathaus von 1743; Kastenhof; Oberes Tor von 1551; Stadtschloss von 1555; Stadtmauer mit Wehrgang von 1681; Konventbau Kloster Langheim; Schloss Schney.
Bamberg - historische Altstadt; Weltkulturerbe der UNESCO: Dom, Altes Rathaus, Kloster Michaelsberg, Alte Hofhaltung)
Hassfurt - Ritterkapelle (spätgotisches Bauwerk); spätgotische Pfarrkirche am Marktplatz.
Volkach - an der Mainschleife gelegen; Wallfahrtskirche St. Maria auf dem Kirchberg; Amts- und Bürgerhäuser; Vogelsburg; Museum Barockscheune.
Ochsenfurt - typisches mainfränkisches Städtchen mit mittelalterlicher Stadtbefestigung; Altes und Neues Rathaus.
Würzburg – Frankenweinmetropole; Bischofssitz; Universitätsstadt; Festung Marienberg; Käppele (barocke Wall-fahrtskirche); Residenz (1720-1744, erbaut von Balthasar Neumann, UNESCO Weltkulturerbe, Alte Mainbrücke; Dom; Rathaus.
Aschaffenburg - Schloss Johannisburg (Renaissance 1605-1614); reizvolle Altstadt mit hübschen Fachwerkhäusern; Pompejanum; Schloss und Park Schönbusch.

Main Radweg

Dem abwechslungsreichen Verlauf des Mains von Kulmbach bis Aschaffenburg - ca. 435 km - zu folgen, ist ein einmaliges Erlebnis. Er bahnt sich seinen Weg durch das herrliche Fränkische Weinland und schlängelt sich hinter Würzburg langsam den dunkelgrünen Wäldern des Spessart zu. Die Landschaften längs des Mains zählen zu den kulturell reichsten und vielfältigsten Bayerns und Hessens. Von einer langen wechselvollen Historie künden vielerorts Schlösser, Burgen, Klöster, kunstvoll ausgestattete Kirchen und Kapellen. Von unverwechselbarem Reiz sind die Städte am Main: Die ehemalige Kaiserstadt Bamberg, die alte Residenzstadt Würzburg, das fachwerkverwinkelte Miltenberg oder das trutzige Ochsenfurt um nur einige zu nennen.
Seit Sommer 2006 ist der Main-Radweg auf seiner Gesamtlänge von der Rheinmündung bis zu den Quellen einheitlich in beide Richtungen gut beschildert. Der Radwanderweg verläuft überwiegend abseits der verkehrsreichen Straßen auf ebenen, überwiegend asphaltierten Wegen.
Kulinarisch hat das Frankenland einiges zu bieten: Urige Biergärten und fränkische Weinstuben werden Ihren Gaumen verwöhnen. Als romantisch, historisch und süffig würden wir Ihre Reise am Main-Radweg beschreiben. Wir können nur eines empfehlen: Eintauchen und genießen!
Auf der Strecke von Kulmbach nach Aschaffenburg werden Sie den landschaftlich schöneren Teil des Main-Radweges erleben. Bei einer Fortsetzung Ihrer Radreise bis Mainz ändert sich der Charakter der Etappen. Von landschaftlichen Reizen verwöhnt machen Sie Abstecher in das Urbane Leben, radeln durch das dicht besiedelte Rhein-Main-Gebiet über den Abschnitt Hanau – Frankfurt – Mainz mit Industrie und dem Blick auf die Wolkenkratzer von Frankfurt.
Kurztour auf dem Main-Radweg
Von Bamberg nach Würzburg

Reiseverlauf - Radeln OHNE Gepäck - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: Anreise nach Kulmbach

Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie vor Ihrem Tourenstart noch auf Entdeckungstour gehen möchten. Quartier in Kulmbach.

2. Tag: Kulmbach – Lichtenfels - ca. 35 km

Sie starten Ihre Tour in Kulmbach - der „heimlichen Hauptstadt des Bieres“ - mit seinem Bayerischen Brauereimuseum und seiner sehenswerten Plassenburg. Nach dem Zusammenfluss von Rotem und Weißem Main erreichen Sie Altenkunstadt. Im benachbarten Michelau sollte man das Deutsche Korbmuseum besuchen. Weiter dem Main folgend, gelangt man nach Lichtenfels, der "Deutschen Korbstadt". Quartier in Lichtenfels.

3. Tag: Lichtenfels - Bamberg - ca. 48 km

Sie radeln durch das offene und liebliche Maintal. Der Dichter Viktor von Scheffel hat die Gegend am Obermain schwärmerisch als "Gottesgarten" bezeichnet. Genüsslich geht es los durch die "Goldene Pforte Frankens": oben am Berg grüßt Kloster Banz sowie die weltberühmte Basilika Vierzehnheiligen. Bad Staffelstein, lädt zu einer entspannenden Pause in der Obermain Therme mit Bayerns wärmster und stärkster Thermalsole ein. Bamberg die alte Bischofsstadt beherbergt – neben Kaiserdom, Klein-Venedig, Altem Rathaus und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten – neun Brauereien! Quartier in Bamberg.

4. Tag: Bamberg - Hassfurt - ca. 38 km

Der Main-Radweg führt Sie heute entlang der Haßberge und dem Steigerwald. Es geht vorbei an der berühmten Wallfahrtskirche „Maria Limbach” und der Stadt Eltmann. Auch Zeil am Main mit seinen fränkischen Fachwerkhäusern strahlt den Charme vergangener Zeiten aus. Allmählich werden die Rebenhänge immer häufiger. Ohne Umwege radeln Sie mitten hinein in die historische Altstadt von Hassfurt (Stadtpfarrkirche mit Schnitzkunst von Riemenschneider). Quartier in Hassfurt.

5. Tag: Hassfurt – Schweinfurt - Volkach - ca. 54 km

Der Main geleitet Sie nach Schweinfurt. Bei einem Rundgang durch die "Kugellagerstadt" werden Sie sehr bald merken, dass Schweinfurt mehr als nur Industriestadt ist. Dem Einkehrschoppen folgt ein kultureller Höhepunkt mitten im Weinberg: Die Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“ mit der berühmten „Madonna im Rosenkranz“ von Tilman Riemenschneider. Noch ganz ergriffen steigen Sie in den Sattel und beenden in entspannter Fahrt nach Volkach die heutige Etappe. Quartier in Volkach.

6. Tag: Volkach - Ochsenfurt - ca. 46 km

Sie werden sehen: Der Wein spielt hier die Hauptrolle, und die folgenden, überaus einladenden Orte sind bei Weinkennern wohlbekannt: Nordheim, Sommerach und Dettelbach, wo der Main wie beschwipst seine berühmte Schleife dreht. Kitzingen hat als Attraktion den schiefen Falterturm; der Mörtel dafür wurde aus Wassermangel angeblich mit Wein angemischt. Marktbreit bezaubert mit hübschen Gassen und prachtvollen Bürgerhäusern. Quartier in Ochsenfurt.

7. Tag: Ochsenfurt – Karlstadt – ca. 50 km

Der Main bleibt seinem Zickzack-Kurs treu, wir folgen ihm ab Ochsenfurt in Grobrichtung Norden und verlassen das Herz des Fränkischen Weinlandes über die charmanten Weinstädtchen Sommerhausen und Eibelstadt mit ihren weinbewachsenen Hügeln. In der Barockstadt Würzburg lohnt sich ein längerer Aufenthalt auf alle Fälle bei all den Sehenswürdigkeiten: z.B. die Residenz, die Festung Marienberg, die Alte Mainbrücke. Unterwegs gibt es weiterhin viel zu gucken: Veitshöchheim mit seiner prunkvollen Sommerresidenz und dem Rokokogarten und den historischen Weinort Karlstadt. Quartier in Karlstadt.

8. Tag: Karlstadt – Marktheidenfeld – ca. 50 km

Und wieder einmal ändert der Fluss seine Richtung. Nach Gemünden, der Drei-Flüsse-Stadt, erreichen Sie Lohr am Main mit seinen Bauwerken der Gotik und Renaissance und dem Spessartmuseum. Steile Weinberge wechseln mit bewaldeten Hängen, aus denen bizarre Buntsandsteinfelsen hervorlugen. Quartier in Marktheidenfeld.

9. Tag: Marktheidenfeld – Freudenberg – ca. 52 km

Heute geht es vorbei an historischen Monumenten wie dem Fachwerkschloss Homburg und Kloster Triefenstein. Wertheim, am Zusammenfluss von Main und Tauber, lädt zu einem Bummel in der historischen Altstadt ein. Besonders sehenswert sind hier die Burgruine aus dem 12. Jahrhundert und das Grafschafts-Museum mit Otto-Modersohn-Kabinett. Die Hänge des Spessarts sowie Baden-Württemberg sind in Spuckweite. Quartier bei Freuenberg.

10. Tag: Freudenberg – Aschaffenburg – ca. 48 km

Der Weg führt Sie weiter in Richtung der hessisch-bayerischen Grenze. In Miltenberg sind die verwinkelte Altstadt mit dem historischen Marktplatz und alten Fachwerkhäusern und die Mildenburg aus dem 13. Jahrhundert sehenswert. Klingenberg ist berühmt für seinen vorzüglichen Rotwein. Mal auf der rechten, mal auf der linken Flussseite geht es durch beschauliche Städtchen und Orte. Unterwegs locken erfrischende Badeseen. Schon aus der Ferne weist das Turmgeviert vom Sandsteinschloss Johannisburg den Weg nach Aschaffenburg. Quartier in Aschaffenburg.

11. Tag: Abreise von Aschaffenburg

Heimreise, oder radeln Sie an zusätzlichen Tagen entlang des Mains über Offenbach nach Mainz. Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen für einen Anschlussaufenthalt.
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