Spreewald PUR
Auf dem Gurken-Radweg durch den Spreewald
Eine beeindruckende Radtour auf dem Gurkenradweg durch den einzigartigen Spreewald, unvergleichliche Fließlandschaft des Biosphärenreservats Spreewald denkmalgeschützte Spreewalddorf Leipe und das Freiland- und Gurkenmuseum im Lagunendorf Lehde Stadt Lübben, das „Tor zum Ober- und Unterspreewald“, mit Kahnfährhafen und Schloss mit herrlichen Renaissancegiebel, sagenumwobener Schlossberg mit dem 29 m hohen Bismarckturm in Deutschlands, größter Streusiedlung Burg, das gemütliche Fischerstädtchen Peitz mit dem markanten Festungsturm und seinem riesigen Teichgebiet, Cottbus mit sehr sehenswerter Altstadt, dem Eliaspark mit Parkeisenbahn und dem Fürst-Pückler Park von Branitz.
Der Spreewald
ist eine in Europa einzigartige Fließlandschaft, geprägt durch die Spree, die sich um Lübben in über 300 Nebenarme verzweigt. Zum Schutz dieses Kleinodes wurde der Spreewald zum Biosphärenreservat erklärt und in die Liste der UNESCO aufgenommen. Weder Berge noch uralte Schlösser und Burgen sind es, die den Spreewald sehenswert machen, sondern eine in ihrer Art außergewöhnliche Wald- und Wiesenlandschaft, durchzogen von mehreren hundert Wasserarmen der Spree. Ein wahres Wasserlabyrinth - ein grünes Venedig! Als Gemüsekammer Deutschlands genießt der Spreewald seit Jahrhunderten einen guten Ruf. Am bekanntesten sind die Spreewälder Einleggurken und genau diese gaben dem Radweg seinen Namen.
Meist weitab vom Verkehr auf ruhigen Waldpfaden oder gut ausgebauten Radwegen, führt der mit dem „Radelnden Gurkenmann“ bestens beschilderte, fast durchweg völlige flache Radweg durch das Land der Sorben. Also beste Voraussetzungen für Genussradeln pur im Spreewald.
Folgen Sie der Gurke und Sie werden die wunderbare Landschaft des Spreewaldes mit dem Storchendorf Dissen und die lebendige Kultur der Sorben, mit deren Bräuchen und Trachten kennen lernen.
Meist weitab vom Verkehr auf ruhigen Waldpfaden oder gut ausgebauten Radwegen, führt der mit dem „Radelnden Gurkenmann“ bestens beschilderte, fast durchweg völlige flache Radweg durch das Land der Sorben. Also beste Voraussetzungen für Genussradeln pur im Spreewald.
Folgen Sie der Gurke und Sie werden die wunderbare Landschaft des Spreewaldes mit dem Storchendorf Dissen und die lebendige Kultur der Sorben, mit deren Bräuchen und Trachten kennen lernen.
Reiseverlauf - Radeln OHNE Gepäck - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: individuelle Anreise nach Lübben im Spreewald
Gern buchen wir für Sie eine frühere Anreise, wenn Sie zusätzliche Tage im Spreewald verbringen möchten, um dieses Kleinod ausgiebig zu erkunden. Übernachtung bei Lübben. Bahnanschluss vorhanden.
2. Tag: Lübben - Neuendorfer See - Werder - ca. 54 km
Vorbei am Badesee bei Schönwalde radeln Sie zum Köthener See. Der hat nicht nur eine „Liebesinsel“, sondern auch eine der größten Fischreiherkolonien Europas. In der kleinen Gemeinde Leibsch werden die beliebten Spreewaldgurken auch auf großen Flächen angebaut. Sehr sehenswert: das wassertechnische Denkmal an der Wehranlage bei Leibsch. Wer Südseeträume erleben möchte, sollte bei Krausnick einen Abstecher zum Tropical Island nach Brand unternehmen. Mit dem Neuendorfer See wartet eine weitere badeidylle auf den radler, bevor dann das Tagesziel bei Alt Schadow erreicht wird. Quartier bei Werder / Alt Schadow.
3. Tag: Werder - Lübben - Neu Zauche - ca. 55 km
Beim alten Nadelwehr von Alt Schadow (ein ehemaliges Fischerdorf) erreichen Sie wieder den Neuendorfer See. Die nächste Station ist Pretschen mit Fachwerkhäusern und einer Backsteinkirche und Groß Leuthen mit Renaissanceschloss am Seeufer. Am bald folgenden Dürrenhofer See besteht die Möglichkeit zum Baden. In Schlepzig sind das Infozentrum des Biosphärenreservates und die 1782 eingeweihte Fachwerkkirche, deren Deckengewölbe einem umgedrehten Spreewaldkahn nachgebildet ist, zu besichtigen. Sie radeln nun durch ein urwüchsiges Waldgebiet des reizvollen Unterspreewaldes entlang der Hauptspree in die Stadt Lübben. Das „Tor zum Ober- und Unterspreewald“, ist der ideale Ausgangspunkt für die Radtouren durch die bezaubernde Lagunenlandschaft. Quartier bei Neu Zauche.
4. Tag: Neu Zauche - Dissen - Peitz - ca. 40 km
Von Neu Zauche, mit Spintestuben-Museum und Kerzenmanufaktur radeln Sie nach Straupitz, das nördliche Tor zum Spreewald, mit der bedeutendsten Dorfkirche der Region und dem technischen Denkmal der fast 200 jährigen „Holländermühle von Straupitz“. Hier wird noch immer das echte Spreewälder Leinöl als reines Naturprodukt produziert. Schon von weitem begrüßt Sie dann das 29 m hohe Wahrzeichen auf dem sagenumwobenen Schlossberg, der Bismarckturm im staatlich anerkannten Erholungsort Burg. Bevor Sie dann Ihr Tagesziel erreichen, kommen Sie noch in das Storchendorf Dissen (ca. 10 bewohnte Storchennester gibt es hier jedes Jahr), mit dem sehenswerten Heimatmuseum. Übernachtung in Peitz.
5. Tag: Peitz - Cottbus - Raddusch - ca. 50 km
Durch die Peitzer Teichlandschaft, eine ausgedehnte Wasserlandschaft mit kleinen Inseln, Kanälen und schilfbewachsenen Ufern führt der Radweg zur Schäferei in Maust. Das ca. 1.000 ha große Teichgebiet ist eines der größten zusammenhängende Teichgebiete Mitteleuropas. Die Karpfenteiche der alten Fischer- und Festungsstadt haben eine lange Geschichte und der Festungsturm ist noch heute zu besichtigen. Bald erreichen Sie die Spreewehrmühle und den kleinen Ort Lakoma, der zum größten Teil abgebaggert wurde und einem Tagebau weichen musste. Sie sind bald wieder an der Spree angekommen um an ihren Ufern durch die Stadt Cottbus mit ihren ca. 125.000 Einwohnern zu radeln. Übernachtung bei Raddusch.
6. Tag: Raddusch - Lübben - ca. 35 km
Heute steht eine kürzere Tour auf dem Gurkenradweg bis zu Ihrem Quartier in Lübben auf dem Plan, wo sich Ihr Kreis schließt. So haben Sie ausreichend Zeit, um das denkmalgeschützte Spreewalddorf Leipe und das Freiland- und Gurkenmuseum im Lagunendorf Lehde besuchen zu können. Die Stadt Lübben kann man wie Venedig oder Amsterdam auch ganz bequem vom Wasser aus besichtigen. Quartier bei Lübben.
7. Tag: Lübben - Golßen - Lübben - ca. 48 km
Am letzten Tag Ihrer Radreise durch den Spreewald werden Sie die West-Schlinge des Gurkenradweges auf einer Rundtour erkunden. Im Doppeldorf Kasel-Golzig mit schöner Schlossparkanlage und einer Findlingskirche befindet sich auch der Künstlerhof einer Glasgestalterin. In der Ackerbürgerstadt Golßen sind sehr sehenswert das neugotische Rathaus, das Schloss mit Parkanlage und die Stadtkirche. Der Spreewaldhof Golßen ist der größte Produzent der beliebten Gurken - Verkostung möglich! Vorbei an der unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkkirche von Niewitz erreichen Sie den Vorort von Lübben - Lubolz, wo eine weitere sehenswerte Fachwerkkirche mit quadratischen Dachturm und Schweifhaube zur Besichtigung einlädt. Übernachtung nochmals bei Lübben.
8. Tag: Heimreise
In Lübben endet diese Radrundreise im Zeichen der Gurke durch den Spreewald. Heimreise oder Verlängerungsaufenthalt im Spreewald oder in Cottbus.
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2010-05-02



