Plauener Spitze und Gersche Fettguschen
Radreise In Thüringen & Sachsen - an der Weißen Elster
Von Plauen über Leipzig bis zur Saale in Halle
Plauen – Plauener Spitzenmuseum; Besucherbergwerk Alaunbergwerk „Ewiges Leben“; Alte Elsterbrücke.
Elsterberg - Rathaus im neugotischen Stil; Laurentiuskirche; Burgruine und Heimatturm.
Greiz - Greizer Park; Sommerpalais; Unteres und Oberes Schloss; Marktbrunnen; Stadtkirche.
Gera - Rathaus; Erker der Stadtapotheke; begehbare Höhler (im 18. Jh. für das Brauwesen angelegt)
Bad Köstritz - Dahlienzentrum; Köstritzer Park; Heinrich-Schütz-Haus.
Zeitz - Unterirdisches Zeitz; Schloss & Schlosspark Moritzburg; Deutsches Kinderwagenmuseum.
Pegau - Rathaus mit Heimatmuseum; St. Laurentius Kirche.
Leipzig - Altes Rathaus; Marktplatz; Völkerschlachtdenkmal; Deutsche Bücherei; Gewandhaus
Halle - mit dem Händelhaus, Moritzburg & Salinemuseum, Renaissanceschloss Bernburg und die Saale-Auen bei der Mündung in die Elbe
Das Tal der Weißen Elster
Im Verlauf des Mittleren Elstertales sind weite Strecken des Flusstales relativ natur belassen und werden lediglich von der Eisenbahnlinie und von Wanderwegen durchzogen. Der Wechsel zwischen Tal- und Höhenweg ist besonders reizvoll. Durch abwechslungsreiche hügelige Landschaft gelangen Sie über Elsterberg und Greiz nach Berga. Dort beginnt ein sehr gut ausgebauter Wegabschnitt, der über Wünschendorf, Gera, Bad Köstritz bis nach Zeitz führt. Ab Zeitz verläuft der Radweg sehr flach durch die Elsterauen und die Stadt Leipzig bis zur Mündung in die Saale in Halle. Sehen Sie selbst, was es alles entlang der Weißen Elster zu entdecken gibt!
Reiseverlauf - Radeln OHNE Gepäck - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: Anreise nach Plauen
Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie vor Ihrem Tourenstart noch auf Entdeckungstour rund um Plauen, oder Sie auch den Oberlauf der Weißen Elster erkunden möchten. Quartier in Plauen. Bahnanschluss für Bahnreisende vorhanden.
2. Tag: Plauen - Greiz - ca. 33 km
Sie radeln hinaus aus der Stadt in das einmalige Erholungsgebiet Vogtländische Schweiz. Schon Könige gerieten beim Anblick dieser einmaligen Landschaft ins Schwärmen. Der Friedrich-August-Stein erinnert an den sächsischen Regenten (König Friedrich August II.), der mit dem Besitzer des Rittergutes in Röttis befreundet war. Vom Gasthof "Lochbauer" führt der Elsterradweg über die Höhen nach Röttis, Steinsdorf, Cossengrün und Elsterberg in Richtung Greiz. Somit erschließt sich Ihnen die Landschaft von den Höhen aus - mit schönen Blicken hinab in die Tallandschaft des Elstertales mit der imposanten Kulisse der Elstertalbrücke. Zwischen Elsterberg und Greiz, von Industrielandschaft geprägt, erleben Sie noch einmal landschaftliche Schönheit am Dölauer Stausee, wo man einst einen Seitenarm der Weißen Elster zur Brauchwassergewinnung anstaute. Greiz, als Perle des Vogtlandes bekannt, wartet mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und einem der schönsten Landschaftsparks Europas auf Sie. Quartier in Greiz.
3. Tag: Greiz - Gera - ca. 35 km
Greiz verlassen Sie entlang des Flusslaufes und des Trödenweges. Es gibt sagenumwobene Orte im Wald wie die Elfte Stunde und die Neue Welt. Bis zum Eselsrücken werden Sie mit schönen Talaussichten auf Glohdenhammer und Kupferhammer belohnt. Der Elsterradweg quert an der Bretmühle die Weiße Elster mittels einer Fußgängerbrücke und Sie gelangen nach Neumühle. Aufgrund der unwegsamen Talaue führt der Radweg weiter entlang der Landstrasse über Waltersdorf, Ober- und Untergeissendorf nach Berga. Eine andere Möglichkeit ist am Ortsausgang von Waltersdorf auf der Kirschenallee nach Eula zu radeln. Zwischen Berga und Wünschendorf erradeln Sie das letzte Stück des mittleren Elstertales mit steilen Talhängen sowie landwirtschaftlich genutzten Flusswiesen mit viel natürlicher Schönheit. Nach Wünschendorf wird das Tal der Weißen Elster weiter und Sie radeln auf dem hier vorzüglich ausgebauten Radweg durch die liebliche Flusslandschaft dem Oberzentrum Gera entgegen. Quartier in Gera.
4. Tag: Gera - Pegau - ca. 52 km
Von Gera aus erleben Sie eine schöne Flusslandschaft in den Ausläufen der Leipziger Tieflandsbucht. Diese Landschaft formten einst die Gletscher des glazialen Eises. Das Elstertal weitet sich. Unzählige Streuobstwiesen prägen die jetzt sanfteren und weiteren Talhänge. Bad Köstritz bekannt als Dahlienstadt mit Kurpark, Heinrich-Schütz-Haus und Schwarzbierbrauerei ist einen Zwischenstopp wert. Keine großen Steigungen bescheren Ihnen unbeschwertes Radelvergnügen. Lediglich die Strecke zwischen Crossen und dem Dorf Koßweda verlangt noch einmal viel Kondition am 243 m hohen Sachsenberg, den es zu überqueren gilt. Zwischen Zeitz und Pegau durchquert der Elster-Radweg eine Auenlandschaft, die letztes Zeugnis davon ist, wie unsere Flusslandschaften einst ausgesehen haben mögen. Die Elsterauen sind ein einzigartiges Refugium der Natur, der Ruhe und Beschaulichkeit. Quartier bei Pegau.
5. Tag: Pegau - Leipzig - ca. 42 km
Der Elsterradweg zwischen Pegau und Leipzig tangiert den stillgelegten Tagebau Zwenkau wo nicht mehr viel von der einst lieblichen Landschaft der Elsteraue geblieben war. Sie war mit der Förderung der Braunkohle in einem riesigen Tagebau für immer verloren gegangen. Um den Tagebau vor Wassereinbruch aus der Weißen Elster zu schützen, wurde der Fluss in einem betonierten Kanal um den Tagebau herum geleitet. Durch ihre schlichte Sachlichkeit wirkt diese Landschaft dennoch beeindruckend. Inzwischen ist in Leipzigs Süden ein riesiger Zwenkauer See entstanden, der sich seit 2005 in Flutung befindet. Dem Kanal folgen Sie auf einem gut angelegten Radweg. Wenn Sie das Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig in der Ferne erkennen, geht der Fluss allmählich wieder in eine natürlichere Umgebung über. In der Groß- und Universitätsstadt Leipzig bildet die Weiße Elster mit den Flüssen Pleiße, Luppe und Paußnitz ein Kanalsystem, das den Großstädtern als eine einzigartige Erholungslandschaft dient. Die alte Handelsstadt Leipzig bietet viel Sehenswertes, das sich zu entdecken lohnt. Quartier in Umgebung Leipzig/Wahren.
6. Tag: Leipzig - Halle/S. - ca. 35 km
Auf dem Deich der Luppe radeln Sie heraus aus Leipzig. Vorbei an dem Raßnitzer- und Wallendorfer See (stillgelegter Tagebau), wird die Mündung der Weißen Elster in die Saale, vor den Toren von Halle erreicht. Quartier in Halle an der Saale.
7. Tag: Abreise von Halle/S.
Heimreise oder Sie verlängern Ihren Aufenthalt in Halle. Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen. Bahnanschluss vorhanden.


