Das „Radeln“ ist des Müllers Lust
Auf der Westfälischen Mühlenroute
einem Rundkurs von Mühle zu Mühle bei Minden
Minden – historische Altstadt mit Fachwerkhäusern; Dom St. Gorgonius (11.-13.Jh.); Museumszeile; „Windloch“ - das frühere Haus des Stadtmusikanten; Fischerstadt; Alte Münze - ältestes, steinernes Bürgerhaus (1260); Botanischer Garten.
Bad Oeynhausen – Kurstadt; Jordansprudel - eine der weltgrößten kohlensäurehaltigen Thermalsolequellen; Deutsches Märchen - & Wesersagenmuseum; Landschaftspark Aqua Magica.
Porta Westfalica – Kaiser-Wilhelm-Denkmal; Wittekindsburg (10. Jh.); Fernsehturm (142 m); Besucherbergwerk Kleinenbremen.
Petershagen – sehenswerte Altstadt; Schloss Petershagen; Achtkant-Windmühle Büschings Mühle
Westfälischen Mühlenroute
Die Landschaft im nördlichsten Zipfel Westfalens prägt eine Vielfalt von Mühlen (Wind-, Wasser- und Rossmühlen), die von der Westfälischen Mühlenroute zu einem einzigartigen Freilichtmuseum verbunden wird. Der ca. 320 km lange Rundkurs „Mühlen-route“ führt Sie vorbei an 42 heimischen Mühlen und Deutschlands einziger mahlfähiger Schiffmühle. Sie repräsentieren ein Stück Technikgeschichte eines der ältesten Handwerke. Eine solche Vielzahl funktionstüchtiger Mühlen unterschiedlichster Bauarten ist in Deutschland einzigartig. Bei den Mahl- und Backtagen wird den Besuchern das Mühlenwesen anschaulich und unterhaltsam präsentiert. Es vermittelt nicht nur einen Hauch vergangener Mühlenromantik, sondern lädt Sie auch zur Verkostung von frischgebackenem Butterkuchen und Bauernbrot ein.
Sie radeln entlang der Mühlenroute auf weitgehend verkehrsarmen Wegen, durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit malerischen Dörfern und lebendigen Städten, geprägt von Weser- und Wiehengebirge mit dem Übergang zur Nord-deutschen Tiefebene und dem Weserstrom.
Nirgendwo anders hätte Wilhelm Busch einen seiner Lausbubenstreiche von Max und Moritz („Ricke racke, ricke racke geht die Mühle mit Geknacke“) verfassen können, als an der Westfälischen Mühlenstraße, die in der Nähe seines Geburtshauses vorbeiführt.
Sie radeln entlang der Mühlenroute auf weitgehend verkehrsarmen Wegen, durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit malerischen Dörfern und lebendigen Städten, geprägt von Weser- und Wiehengebirge mit dem Übergang zur Nord-deutschen Tiefebene und dem Weserstrom.
Nirgendwo anders hätte Wilhelm Busch einen seiner Lausbubenstreiche von Max und Moritz („Ricke racke, ricke racke geht die Mühle mit Geknacke“) verfassen können, als an der Westfälischen Mühlenstraße, die in der Nähe seines Geburtshauses vorbeiführt.
Reiseverlauf - Radeln OHNE Gepäck - Änderungen vorbehalten!
Diese Radtour ist auch mit umgekehrtem Reiseverlauf buchbar!
1. Tag: Anreise nach Minden
Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie vor Ihrem Tourenstart noch auf Entdeckungstour radeln möchten. Quartier in Minden, Bahnanschluss für Bahnreisende vorhanden.
2. Tag: Minden – Bad Oeynhausen – Porta Westfalica - Minden - ca. 52 km
Sie starten Ihren heutigen Rundkurs mit sehenswerten Mühlen in südlicher Richtung und radeln entlang der Weser über Barkhausen mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal als bekannteste Sehenswürdigkeit des Ortes unmittelbar auf einer Anhöhe des Wiehengebirges mit Blick auf die Westfälische Pforte und Dehme nach Bad Oeynhausen. Das bekannte Kurbad, an den Ufern von Werre und Weser gelegen, lockt Sie mit weitläufigen Kuranlagen, einem Gradierwerk, dem Märchen- und Wesersagenmuseum und dem Park der Landesgartenschau 2000 „Aqua Magica“ mit einer begehbaren, unterirdischen Brunnenskulptur. Sie werden begeistert sein vom idyllischen Weg an der Weser vorbei am Altteich und dem Naturschutzgebiet Großer Weserbogen. Kurz darauf erreichen Sie den Ort Porta Westfalica - die Westfälische Pforte, den Durchbruch der Weser durch das Weser- und Wiehengebirge. Entlang des Wesergebirges kommen Sie über Kleinenbremen, wo sich ein Besuch des Besucherbergwerkes lohnt, nach Minden, Ihrem Etappenziel. Quartier in Minden.
3. Tag: Minden - Großenheerse - ca. 55 km
Sie radeln entlang des linken Weserufers bis kurz vor Petershagen mit 11 restaurierten Mühlen. Von April bis Oktober finden an den Wochenenden die sehr beliebten „Mahl- und Backtage“ statt. Fachkundige Mühlenführer stellen die Mühlen-Oldtimer im Betrieb vor und frischgebackenes Brot und leckerer Platenkuchen laden zum Verkosten und Verweilen ein. Weiter geht es über die Orte Lahde und Döhren nach Schlüsselburg. Als Besonderheit in der Westfälischen Mühlenstraße gibt es in Lahde die kombinierte Wind- und Wassermühle „Klostermühle“. Dieser Abschnitt wird wegen seiner zahlreichen gefiederten Gäste auch Storchenroute genannt und führt Sie zu einer weiteren Sehenswürdigkeit der Weseraue: das Heringsfängermuseum in Heimsen. Schlüsselburg ist ein Dorf mit einem denkmalgeschützten Fachwerkhausensemble und sehr eng bebaut. Der Platzmangel und die immer wiederkehrenden Hochwasser der Weser haben die Schlüsselburger veranlasst, das Ackergerät, die Erntevorräte und das Saatgut außerhalb der Hofstätte – im Scheunenviertel (noch 26 Scheunen erhalten) - zu lagern. Sie erreichen Ihr Etappenziel in Großheerse. Die Mühle mit eigener Backstube ist ein idealer Platz für eine Pause zur Stärkung und Besichtigung des achteckigen Wallholländers, dessen Flügel noch original sind. Quartier in Großenheerse.
4. Tag: Großenheerse - Hille - ca. 45 km
Diese Etappe führt Sie weiter entlang der Mühlenroute mit verschiedenartigen Mühlen über Ovenstädt mit dem sehenswerten Westfälischen Industriemuseum Glashütte Gernheim, Petershagen und Maaslingen nach Stemmer. Die Glashütte produzierte zwischen 1812 und 1877. Dort dürfen Sie dem Glasbläser über die Schulter schauen, wenn er mit ursprünglicher Technik Kunstwerke aus Glas fertigt. Die Greftmühle in Nordhemmern ist eine Wallholländer-Mühle und wurde 1938 aus groben Sandsteinen gemauert. Im Rahmen der Restaurierung erhielt die Mühle wieder windgängige Segelflügel. Ab Südhemmern radeln Sie entlang des Mittellandkanales (längste künstliche Wasserstraße in Deutschland) über Glinst nach Hille mit einigen Sehenswürdigkeiten. Bei dem Oeynhausen’schen Hof handelt es sich um einen sehr alten Adelssitz (1699), der heute als Bau- und Kulturdenkmal ein beeindruckendes Beispiel eines barocken Gräftenhofes darstellt. Empfehlenswert ist der Besuch der historischen Brennerei Meyer mit ihrer sehr gut erhaltenen technischen Ausstattung, ihrer Seltenheit und dem geschichtlichen Bezug innerhalb des Ortes Hille. Quartier in Hille.
5. Tag: Hille - Wehdem - ca. 48 km
Nach dem Frotheimer Wald geht es weiter durch die reizvollen Dörfer der Gemeinde Diepenau Flecken mit schön restaurierten niedersächsischen Fachwerk-Bauernhäusern, vorbei am größten Findling Norddeutschlands „Großer Stein“ (Größe 10x7x3 m; Gewicht: ca. 350 t) und der ältesten Bockwindmühle an der Mühlenstraße des Kreises Minden-Lübbecke in Wehe nach Rahden. Sie radeln entlang des Naturschutzgebietes "Weißes Moor", in dem noch eine seltene Flora und Fauna vorhanden ist. Der Wanderweg um das Moorgebiet mit seinen Tümpeln, Moorbänken und einer Aussichtsplattform wird für jeden Naturfreund zu einem Erlebnis. Sehenswert ist der Museumshof Rahden – eine vollständig eingerichtete Bauernhofanlage mit dem vielfältigen Drum und Dran, wie es im 19. Jahrhundert aussah. Nach Bulzendorf mit seiner Bockwindmühle (1705 erbaut) und seinem ganz besonderen Lebensmittel-Laden mit Cafe, der nach dem Stil des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser gestaltet worden ist, nähern Sie sich Ihrem Etappenziel in Wehdem. Die 1000-jährige Ortschaft liegt direkt am Stemweder Berg. Sehenswert in Wehdem sind das Heimathaus und die evangelische Kirche. Quartier in Wehdem.
6. Tag: Wehdem - Lübbecke - ca. 45 km
Auf dem Weg können Sie mehrere Holländer-Windmühlen bewundern, z. B. den Gallerie-Holländer in Destel, der nach seiner Restauration sein ursprüngliches Aussehen wiedererhalten hat und die Wassermühle in Fiestel. Sie radeln über Levern - ein Dorf mit interessanter Vergangenheit (Sitz eines Zisterzienserinnenkloster von 1227 bis 1558) und zahlreichen Fachwerkstifts-häusern mit den Wappen der Stiftsdamen über den Hauseingängen – und Hedem, wo das Schloss Hollwinkel (13. Jh.) mit seinem Rundturm, der Wasseranlage und dem Vierflügelherrenhaus besonders sehenswert ist, zum staatlich anerkannten Luftkurort Preussisch Oldendorf. Im Stadtkern finden Sie historische Ackerbürgerhäuser und sehenswerte Villen im Jugendstil. Nach Bad Holzhausen gelangen Sie nach Lübbecke, dessen Stadtkern von alten, farbenfroh gestalteten Hausfassaden geprägt ist. Empfehlenswert ist ein Besuch des Museums der Privatbrauerei Ernst Barre „Barre’s Brauwelt“, einer der ältesten Pilsbrauereien Deutschlands. Dort dürfen Sie sich auf ein frisch gezapftes Bier im historischen Gewölbe „Alter Lagerkeller“ freuen! Quartier in Lübbecke.
7. Tag: Lübbecke - Minden - ca. 44 km
Landschaftlich reizvoll führt Sie die Tour über Holzhausen südlich am kammartigen Wiehengebirge - ein langgestrecktes Gebirge das aus schmalen, bewaldeten Höhenrücken besteht, die durch Pässe und Durchbruchstäler voneinander getrennt werden – vorbei über Oberbauerschaft nach Hüllhorst. Das Heimatmuseum Oberbauerschaft zeigt u.a. Hausrat und bäuerliche Trachten. Auf dieser Etappe erleben Sie eine abwechslungsreiche Landschaft mit Hügeln, Tälern, Wäldern, Bächen, Fachwerkhäusern und Mühlen. Nach den Orten Korfskamp/Elfte, Griepshop und Haverstädt erreichen Sie Ihr Ziel Minden. In der alten Hansestadt ist ein Bummel durch die Altstadt mit seinen Bauwerken verschiedener Epochen, eine Erkundung der Fischerstadt (älteste Siedlung Mindens) sowie ein Besuch des Dom St. Petrus und Gorgonius zu empfehlen. Sehenswert ist das gigantische Wasserstraßenkreuz, an dem der Rhein-Weser-Kanal über die Weser geführt wird. Quartier in Minden.
8. Tag: Abreise von Minden
Heimreise. Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen für einen Anschlussaufenthalt.
Besucherzähler
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2010-05-02





