Auf den Spuren des Kaisers "Rotbart"
Barbarossaweg - von Nordhessen bis zum
Kyffhäuser-Denkmal in Nordthüringen
Teil 1: Durch Nordhessen und den Nationalpark Kellerwald
von Korbach bis Sontra
von Korbach bis Sontra
Teil 2: Durch den Hainich bis in
das Kyffhäusergebirge
von Sontra bis Bad Frankenhausen
von Sontra bis Bad Frankenhausen
Korbach - doppelter Stadtmauerring, Rathaus mit Rolandsfigur, Gotische Hallenkirche mit reich gestaltetem Figurenportal
Bad Wildungen - die charmante „Wohlfühlstadt“ mit ihrem malerischen Fachwerkstadtkern
Ars Natura – Kunstgenuss mit 100 Kunstwerken auf dem Kunstpfad
Fritzlar - lieblich gestuftes Stadtbild am Steilhang der Eder mit St. Petri Dom, eine der schönsten romanischen Kirchen Hessens
Melsungen - altes fachwerkbuntes Stadtbild, mittelalterliche Stadtmauer mit Eulenturm, sechsbogige „Bartenwetzer-Brücke“
Bad Wildungen - die charmante „Wohlfühlstadt“ mit ihrem malerischen Fachwerkstadtkern
Ars Natura – Kunstgenuss mit 100 Kunstwerken auf dem Kunstpfad
Fritzlar - lieblich gestuftes Stadtbild am Steilhang der Eder mit St. Petri Dom, eine der schönsten romanischen Kirchen Hessens
Melsungen - altes fachwerkbuntes Stadtbild, mittelalterliche Stadtmauer mit Eulenturm, sechsbogige „Bartenwetzer-Brücke“
Allgemeines zu unserer Wander-Reise
Der Fernwanderweg „Barbarossaweg“ verbindet in Hessen und Thüringen die abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit vielen geschichtsträchtigen Orten und Sehenswürdigkeiten. Zwischen Korbach und Fritzlar führt Sie diese Wanderung zu mittelalterlichen Bauwerken und durch idyllische Täler, z.B. durch das einsame Orketal und den mineralquellenreichen Talgraben bei Bad Wildungen. Naturliebhaber werden den Streckenabschnitt zwischen Ederbringhausen und Bad Wildungen durch den noch jungen Nationalpark Edersee-Kellerwald mit seinen fast endlosen Buchenwäldern schätzen. Ab Frankenau verläuft der „Barbarossaweg“ auf dem bekannten Kellerwaldsteig. Auf dem weiteren Verlauf hat der Barbarossaweg für den Wanderfreund viele Besonderheiten zu bieten. Bald führt er ein großes Stück auf den alten Königswegen und Handelsstraßen „Strata regia“ und Sälzerweg entlang. Zahlreiche Zeugnisse der nordhessischen Geschichte sind hier zu finden, immer wieder trifft der Wanderer auf ehemalige Kultstätten, Wallfahrtskapellen und Burgruinen. Im kleinen Städtchen Sontra am gleichnamigen Fluss endet dieser erste Teil auf dem „Barbarossaweg.
Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: individuelle Anreise nach Korbach
Nehmen Sie sich etwas Zeit, um die hübsche
Fachwerkinnenstadt von Korbach mit dem doppelten Stadtmauerring und Rathaus mit
Rolandfigur zu besichtigen. Übernachtung in Korbach.
2. Tag: Korbach - Igelstadt Fürstenberg - ca. 20 km
Auf der Korbacher Hochfläche kommt der
Wanderer zum Eisenberg (562 m) mit seinem weithin sichtbaren Georg-Viktor-Turm.
In diesem Gebiet befand sich Deutschlands größte historische Goldlagerstätte,
noch um 1840 waren Goldwäscher hier tätig. Auf einem aussichtreichen
Waldrandweg führt der Weg über die Fuchskaule zur Ruine der Klosterkirche
Schaaken und durch ein idyllisches Tal von Korbach an zwei Teichen bis in die
Igelstadt. Übernachtung in der Igelstadt-Fürstenberg.
3. Tag: Igelstadt Fürstenberg - Frankenau - ca. 25 km
In der Stadt der Igelsage beginnt diese
Tagestour und führt durch Dalwigksthal nach Lichtenfels. Der Wanderer hat nun
herrliche Tiefblicke in das enge Tal und erreicht über den Lohkopf den
Luftkurort Oberorke mit seiner reizvollen Kirche. Bei Ederbringhausen mündet
die Orke in die Eder und der Weg führt wieder bergan zur Burg Hessenstein -
heute die älteste Jugendherberge in Hessen. Übernachtung in Frankenau.
4. Tag: Frankenau - Bad Wildungen - ca. 22 km
Durch das Wildunger Bergland führt der Weg
auf diesem Streckenabschnitt und gibt oft herrliche weite Ausblicke bis zum
Hochsauerland frei. Der einsam gelegene Dülfserhof mit Käserei wird erreicht,
bevor es vorbei an der sehenswerten Dorfkirche von Hüddingen, einer Försterei
und durch den lieblichen Talgraben bis in die bezaubernde Landschaft bei Bad
Wildungen geht. Sehr sehenswert in Bad Wildungen der Flügelaltar des Konrad von
Soest (1403) in der evangelischen Stadtkirche St. Maria und die malerische
Fachwerkinnenstadt. Übernachtung in Bad Wildungen.
5. Tag: Bad Wildungen - Fritzlar - ca. 18 km
Die Wanderung trifft auf den Kunstpfad „Ars
Natura“, der auf einer Länge von ca. 70 km entlang des Barbarossaweg Kunstwerke
vorstellt und geht weiter bis zum Büraberg, eine ehemalige Befestigungsanlage
mit Burg- u. Bischofskirche Der Berg war bereits in vorchristlicher Zeit
besiedelt, vermutlich stand hier das älteste Kloster Hessens. Im malerischen
Fritzlar gibt es viel zu entdecken: St. Petri Dom (um 1100), Hochzeitshaus
(1231), Rathaus (1441) - bereits 1109 Vorläufer des heutigen Baus, gilt als
eines der ältesten Amtshäuser Deutschlands, Fachwerkhäuser und Stadtmauer.
Übernachtung in Fritzlar.
6. Tag: Fritzlar - Melsungen - ca. 24 km
Auf dem Sälzerweg kommt der Wanderer zum
Bonner Holz und es bieten sich ihm herrliche Ausblicke! Bald taucht nun die
majestätisch über dem Edertal thronende Felsburg mit dem Butterfassturm auf.
Über die Ederbrücke führt die Wanderung zur Burg Heiligenberg, eine Burgruine
mit begehbarem Burgfried, der einen herrlichen Rundblick über das Edertal
ermöglicht. Tagesziel ist das an hübschen Fachwerkbauten reiche Melsungen mit
der bekannten sechsbogigen Bartwetzerbrücke und dem dreigeschossigem
Fachwerkrathaus. Übernachtung in Melsungen.
7. Tag: Melsungen - Hessisch-Lichtenau - ca. 24 km
Durch den Melsunger Stadtwald verlässt der
Wanderer die schöne Stadt an der Fulda. Über die „Weltkugel“ (414 m), ein
felsiger Gipfel mit wunderbarer Aussicht, führt die Strecke auf einem Kammweg
nach Spangenberg mit seiner stolzen Veste. Inmitten von wildreichen Wäldern und
überragt vom Jagdschloss, liegt der Luftkurort mit seiner mittelalterlichen
Fachwerkstadt. Der Weg führt durch den Wald und bald endet der Ausbau des
Kunstpfades „Ars Natura“ und der Wanderer erreicht sein Tagesziel. Übernachtung in Hessisch-Lichtenau.
8. Tag: Hessisch-Lichtenau - Sontra - ca. 27 km
In Reichenbach erreicht der Wanderer das
Naturdenkmal „Großer Stein“ - mächtige Dolomitfelsen- und geht auf einen
schönen Kammweg über den Ziegenküppel bis Waldkappel. Bergan führt der Weg nun
zum Mäuseberg, auf dem der Pionierturm eine gute Aussicht verspricht. In
Kirchhosbach befindet sich eine romanische Kirche in einer mittelalterlichen
Anlage und der Aufstieg zum Gipfel des Alpstein beginnt. Hier wechselt der
Verlauf der Wanderung auf den Wanderweg X4, den "Frau-Holle-Pfad",
und führt
direkt bis nach Sontra. Übernachtung in Sontra.
9. Tag: Heimreise oder Verlängerungsaufenthalt
In Sontra endet der erste Teil der Wanderung auf dem „Barbarossaweg“ -
oder haben Sie Appetit auf weitere Wandertage bekommen, dann verlängern Sie
diese Reise mit unserem Teil 2 vom „Barbarossaweg“ bis zum Kyffhäuser-Denkmal!
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