Wo Maare und
Vulkane dich begleiten
Wanderungen auf dem Eifelsteig
vom
Aachener Dom durch "Vulkanien" bis zur Porta Nigra in Trier
Eifelsteig 1. Teil - Die Nationalpark Eifel-Tour
Von Aachen, vorbei an Rur- und Urft-Talsperre bis Hillesheim
Aachen - gotisches Rathaus, Wandelhallen des Elisenbrunnens, der Dom das Wahrzeichen der Stadt
Monschau – bis 1918: Montjoie - Monschauer Burg und wundervolle schieferverkleidete Häuser und Fachwerkbauten
Blankenheim – am Westrand des Ahrgebirges mit mittelalterlichem Ortskern, Burg und der Quelle der Ahr
Hillesheim – in der Vulkaneifel, mit mittelalterlichem Stadtkern mit sehenswerter Kirche, von einer Stadtmauer umgeben
Eifelsteig - Wandern ohne Gepäck
Der ca. 300 Kilometer lange Fernwanderweg Eifelsteig verbindet fast alle Eifelhöhepunkte miteinander. Aachen und Trier bilden die Start- und Endpunkte der Tour und dazwischen können Sie fast alles erwandern, was die Eifel an Schönheiten zu bieten hat. Die einsamen Weiten in der einzigartigen Hochmoorlandschaft des Hohen Venns, Deutschlands jüngster Nationalpark, der Nationalpark Eifel und der spektakuläre Vulkaneifel-Geopark werden allesamt vom Eifelsteig berührt.
Die Eifel
ist ein bis 747 m hohes Mittelgebirge im Westen Deutschlands. Sie ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges und die Hochfläche wird im westlichen Teil durch einzelne bis 700 m hohe Bergrücken wie Schneifel oder Hohes Venn durchzogen. Im Ostteil bildeten sich in der Hohen Eifel und der Vulkaneifel aus tertiärem und quartären Vulkanismus einzelne Schlackenvulkane und Basaltkuppen wie die Hohe Acht und der Ernstberg, welche die Hügellandschaft überragen.
Der höchste Berg der gesamten Eifel ist die Hohe Acht mit 747 m. Sie ist die einzige Eifel-Erhebung über 700 m. Allerdings erreichen viele Gipfel, Bergrücken und größere Gebiete wie der Zitterwald Höhen von mehr als 600 m. Darunter sind zwei Dutzend Gipfel mit wunderbarer Rundsicht, von denen viele eine Aussichtswarte tragen. Die Eifel ist aufgrund des feucht-milden Atlantikklimas von zahlreichen Bächen und kleineren Flüssen durchzogen. Durch Aufstauungen entstanden besonders in der Nordeifel z. T. sehr große Stauseen (Beispiel Rursee, volumenmäßig zweitgrößter Stausee in Deutschland und Urftsee).
Eine Besonderheit bilden in der Eifel die Maare. Diese oftmals kreisrunden natürlichen Seen sind vulkanischen Ursprungs. Größtes Maar der Eifel ist das Meerfelder-Maar.
Sich entscheiden ist in der Eifel nicht immer einfach. Möchten Sie lieber auf den Spuren der Römer die nördliche Eifel durchstreifen? Dabei im Nationalpark Eifel unberührte Natur genießen und wundervolle Ausblicke auf den Rurstausee und Urftstausee erleben, dann empfehlen wir Ihnen unsere Nationalpark Eifel-Tour, auf dem ersten Teil des Eifelsteigs oder die etwas kürzere Wildnis-Trail Tour auf den Spuren der Wildkatze durch den Nationalpark Eifel.
Für Wanderer die gern Burgen und Ruinen aus finsteren Mittelalterzeiten entdecken, spannende Erdgeschichte erleben und die Maare der Vulkaneifel bestaunen möchten, für die ist der 2. Teil des Eifelsteigs genau richtig: Die Vulkaneifel-Tour.
Der höchste Berg der gesamten Eifel ist die Hohe Acht mit 747 m. Sie ist die einzige Eifel-Erhebung über 700 m. Allerdings erreichen viele Gipfel, Bergrücken und größere Gebiete wie der Zitterwald Höhen von mehr als 600 m. Darunter sind zwei Dutzend Gipfel mit wunderbarer Rundsicht, von denen viele eine Aussichtswarte tragen. Die Eifel ist aufgrund des feucht-milden Atlantikklimas von zahlreichen Bächen und kleineren Flüssen durchzogen. Durch Aufstauungen entstanden besonders in der Nordeifel z. T. sehr große Stauseen (Beispiel Rursee, volumenmäßig zweitgrößter Stausee in Deutschland und Urftsee).
Eine Besonderheit bilden in der Eifel die Maare. Diese oftmals kreisrunden natürlichen Seen sind vulkanischen Ursprungs. Größtes Maar der Eifel ist das Meerfelder-Maar.
Sich entscheiden ist in der Eifel nicht immer einfach. Möchten Sie lieber auf den Spuren der Römer die nördliche Eifel durchstreifen? Dabei im Nationalpark Eifel unberührte Natur genießen und wundervolle Ausblicke auf den Rurstausee und Urftstausee erleben, dann empfehlen wir Ihnen unsere Nationalpark Eifel-Tour, auf dem ersten Teil des Eifelsteigs oder die etwas kürzere Wildnis-Trail Tour auf den Spuren der Wildkatze durch den Nationalpark Eifel.
Für Wanderer die gern Burgen und Ruinen aus finsteren Mittelalterzeiten entdecken, spannende Erdgeschichte erleben und die Maare der Vulkaneifel bestaunen möchten, für die ist der 2. Teil des Eifelsteigs genau richtig: Die Vulkaneifel-Tour.
Eifelsteig 1. Teil - Die Nationalpark Eifel-Tour
Von Aachen, vorbei an Rur- und Urft-Talsperre bis Hillesheim
Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: Anreise nach Aachen
Gern reservieren wir Ihnen in Aachen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie die an Sehenswürdigkeiten reiche Stadt ausgiebig erkunden möchten. Quartier bei Aachen-Kornelimünster.
2. Tag: Aachen-Kornelimünster – Roetgen – ca. 15 km
Beginn des Eifelsteigs ist am Korneliusmarkt in Kornelimünster, vor den Toren Aachens gelegen. Entlang des Flusses Inde führt der Weg zum Viadukt der früheren Vennbahn und erreicht später das Kalksteinbruchgebiet von Walheim. Eindrucksvoll sind die historischen Trichteröfen aus den Tagen, als hier Kalk gebrannt wurde. Bei der schön gelegenen Waldsiedlung Kitzenhaus wird der Münsterwald erreicht und es geht hinauf zum Naturschutzgebiet Struffelt Heide, wo der Weg zur waldgesäumte Dreilägerbachtalsperre führt. Quartier bei Roetgen.
3. Tag: Roetgen – Monschau – ca. 17 km
Zunächst wandern Sie durch das Heckenland Roetgen, vorbei an kunstvoll geschnittenen Rotbuchenhecken, die bis zu sieben Meter hoch werden. Der Pfad führt nun direkt entlang der Grenze zu Belgien, durch das Hohe Venn, dem größten Hochmoor Europas. Wunderschöne Blicke über die endlose Pfeifengraslandschaft mit vereinzelten Moorbirken und Ebereschen. Auf einem Knüppeldamm durch das Naturschutzgebiet Steinley-Moor erreichen Sie „Kaiser Karls Bettstatt“. Nun ist es nicht mehr weit bis nach Monschau und Sie können dort die Burg aus dem 13. Jahrhundert und das Rote Haus in der wunderschönen Altstadt aus Fachwerk im engen Rurtal bewundern. Quartier bei Monschau.
4. Tag: Monschau – Einruhr – ca. 25 km
Von der ehemaligen Tuchmacherstadt Monschau, die ihren mittelalterlichen Charakter bis heute bewahrt hat, führt der Weg durch das Perlenbachtal, vorbei an der Perlenbach-Talsperre und bald erreichen Sie das Venndorf Höfen. Auch hier durchziehen hohe Rotbuchenhecken die Flur. Weiter geht es durch Mischwald vorbei an der Kluckbachbrücke, Uhusley, durch den Ort Hammer, bis nach Dedenborn. Nun führt der Eifelsteig durch herrliche Wälder und entlang der Rur, die sich hier noch durch das enge Tal zwischen Monschau und Einruhr schlängelt, bis zur Wasserlandschaft Eifel mit dem Obersee. Quartier bei Einruhr.
5. Tag: Einruhr - Gemünd – ca. 22 km
Genießen Sie die herrlichen Ausblicke auf Einruhr und den Rursee. Bis zur Urft-Talsperre führt nun der Eifelsteig fast immer in unmittelbarer Nähe zum Stausee entlang. Jede Biegung offenbart neue wildromantische Ausblicke auf den See. Bei der Urft-Talsperre beginnt nun der Anstieg zur Hochebene. Der Eifelsteig führt hier durch ein ehemals als Truppenübungsplatz genutztes Terrain. Die Natur konnte sich hier weitgehend frei entfalten. Wälder, Grünland, Gewässer, Heiden und Moore blieben in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Der Eifelsteig bringt Sie weiter zu herrlichen Ausblicken und aus dem Morsbachtal zurück zur Urft. Quartier bei Gemünd.
6. Tag: Gemünd - Steinfeld – ca. 18 km
Sie verlassen die Seenlandschaft der Eifel, doch führt der Eifelsteig nun durch Olef-, Selbach-, Kallbach- und Kuttenbachtal, so dass das Wasser den Wanderer weiterhin begleitet. Tolle Pfade führen zu schönen Aussichten auf das Oleftal, das man in Olef quert. Hier begeistern die pittoresken Fachwerkhäuser. Nach erneutem Anstieg erreichen Sie bald das beeindruckende Kloster Steinfeld mit seiner romanischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert. Quartier bei Steinfeld.
7. Tag: Steinfeld - Blankenheim – ca. 23 km
Vorbei an der eindrucksvollen Eifelbasilika des Klosters Steinfeld gelangen Sie ins idyllische Tal der Urft und zur „Grünen Pütz“, der Quellfassung des Römerkanals. In einer über 100 km langen Wasserleitung wurde von hier das Quellwasser bis nach Köln „umgeleitet“. In Nettersheim gibt es zahlreiche Attraktionen, vom Erlebnispfad über das Naturzentrum der Eifel mit Touristinformation, Ausstellungen, Museumsshop sowie der geologischen Ausstellung in den alten Werkhäusern. Sie nehmen nun Abschied von der Urft und wandern durchs Haubachtal bis nach Blankenheim. Quartier in Blankenheim.
8. Tag: Blankenheim - Leudersdorf – ca. 25 km
Von der hübschen Altstadt Blankenheims und der Ahrquelle aus, folgen bald fantastische Ausblicke auf die Burg – der Eifelblick - und auf den historischen Ortskern mit den vielen Sehenswürdigkeiten. Durch idyllische Wälder und entlang murmelnder Bäche bringt der Eifelsteig den Wanderer ihn ins Schaafbachtal. Am Kalvarienberg begeistern herrliche Orchideen- und Wacholderheiden und ein malerischer Eifelblick, bevor es durch das wildromantische Lampertstal nach Mirbach geht. Auf Grund fehlender Übernachtungsmöglichkeiten, muss der Eifelsteig verlassen werden. Quartier bei Leudersdorf.
9. Tag: Leudersdorf - Hillesheim – ca. 21 km
Auf der Höhe von Leudersdorf verlässt der Eifelsteig Nordrhein-Westfalen und betritt Rheinland-Pfalz. Es beginnt nun die reizvolle Landschaft der Vulkaneifel und der nun folgenden Weg führt mit viel Abwechslung nach Kerpen und bis Hillesheim, wo unser erster Teil auf dem Eifelsteig zu Ende geht. Quartier bei Hillesheim.
10. Tag: Abreise von Hillesheim – Bahnanschluss vorhanden!
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