Eifelsteig 2. Teil - Die Vulkaneifel-Tour
Von Hillesheim durch den Vulkaneifel-Geopark bis nach Trier


Hillesheim – in der Vulkaneifel, mit mittelalterlichem Stadtkern mit sehenswerter Kirche, von einer Stadtmauer umgeben
Gerolstein – Luftkurort an der Kyll, mit Löwenburg, der ehemalige Wasserburg Lissingen und der Villa Sarabodis
Daun - mit den nahen Dauner Maaren, dem mächtigen Eisenbahnviadukt, Vulkanmuseum und Observatorium Hoher List
Rurtalsperre - ist eine über 77 m hohe Talsperre, welche die Rur zum großen Rursee aufstaut
Trier - mittelalterliche Hauptmarkt mit Petrusbrunnen, Rotem Haus, die Igeler Säule, Dom St. Peter, Amphitheater, Römerbrücke, Porta Nigra das Wahrzeichen der Stadt - Trier hat insgesamt neun UNESCO-Welterbestätten, das ist einzigartig.

Eifelsteig 2. Teil - Wandern ohne Gepäck

Der ca. 300 Kilometer lange Fernwanderweg Eifelsteig verbindet fast alle Eifelhöhepunkte miteinander. Aachen und Trier bilden die Start- und Endpunkte der Tour und dazwischen können Sie fast alles erwandern, was die Eifel an Schönheiten zu bieten hat. Die einsamen Weiten in der einzigartigen Hochmoorlandschaft des Hohen Venns, Deutschlands jüngster Nationalpark, der Nationalpark Eifel und der spektakuläre Vulkaneifel-Geopark werden allesamt vom Eifelsteig berührt.

Die Eifel ist ein bis 747 m hohes Mittelgebirge im Westen Deutschlands. Sie ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges und die Hochfläche wird im westlichen Teil durch einzelne bis 700 m hohe Bergrücken wie Schneifel oder Hohes Venn durchzogen. Im Ostteil bildeten sich in der Hohen Eifel und der Vulkaneifel aus tertiärem und quartären Vulkanismus einzelne Schlackenvulkane und Basaltkuppen wie die Hohe Acht und der Ernstberg, welche die Hügellandschaft überragen.
Der höchste Berg der gesamten Eifel ist die Hohe Acht mit 747 m. Sie ist die einzige Eifel-Erhebung über 700 m. Allerdings erreichen viele Gipfel, Bergrücken und größere Gebiete wie der Zitterwald Höhen von mehr als 600 m. Darunter sind zwei Dutzend Gipfel mit wunderbarer Rundsicht, von denen viele eine Aussichtswarte tragen. Die Eifel ist aufgrund des feucht-milden Atlantikklimas von zahlreichen Bächen und kleineren Flüssen durchzogen. Durch Aufstauungen entstanden besonders in der Nordeifel z. T. sehr große Stauseen (Beispiel Rursee, volumenmäßig zweitgrößter Stausee in Deutschland und Urftsee).
Eine Besonderheit bilden in der Eifel die Maare. Diese oftmals kreisrunden natürlichen Seen sind vulkanischen Ursprungs. Größtes Maar der Eifel ist das Meerfelder-Maar.

Sich entscheiden ist in der Eifel nicht immer einfach. Möchten Sie lieber auf den Spuren der Römer die nördliche Eifel durchstreifen? Dabei im Nationalpark Eifel unberührte Natur genießen und wundervolle Ausblicke auf den Rurstausee und Urftstausee erleben, dann empfehlen wir Ihnen unsere Nationalpark Eifel-Tour, auf dem ersten Teil des Eifelsteigs oder die etwas kürzere Wildnis-Trail Tour auf den Spuren der Wildkatze durch den Nationalpark Eifel.
Für Wanderer die gern Burgen und Ruinen aus finsteren Mittelalterzeiten entdecken, spannende Erdgeschichte erleben und die Maare der Vulkaneifel bestaunen möchten, für die ist der zweite Teil des Eifelsteigs genau richtig: Die Vulkaneifel-Tour.

Reiseverlauf - 2. Teil - Wandern ohne Gepäck!

1. Tag: Anreise nach Hillesheim – Bahnanschluss vorhanden!

Quartier bei Hillesheim.

2. Tag: Hillesheim – Gerolstein – ca. 21 km

Der Eifelsteig quert bei Dohm der Weg das idyllische und malerische Kylltal. Über der Stadt der Mineralquellen thronen beeindruckende, hohe Dolomitfelsen. Quartier bei Gerolstein.

3. Tag: Gerolstein – Daun – ca. 25 km

Von Gerolstein aus führt der Weg nach Dietzenley und Neroth. Der kleine Ort ist mit der Herstellung von Mausefallen bekannt geworden und ein kleines Museum dokumentiert die Geschichte der Mausefallenhändler. Quartier bei Daun.

4. Tag: Daun – Manderscheid – ca. 23 km

Der Eifelsteig verläuft nun auf dem beliebten Lieserpfad, der unter Wanderfreunden sehr beliebt ist. Zahlreiche von sehr steilen Kraterwänden umgebene Maare liegen unmittelbar am Weg. Kurz vor dem heutigen Tagesziel haben Sie von mehreren Aussichtspunkten eine schöne Sicht auf den Bergfried der Manderscheider Oberburg, der sich mächtig aus dem tiefen Waldtal der Lieser heraushebt. Quartier bei Manderscheid.

5. Tag: Manderscheid - Großlittgen – ca. 22 km

Ein Stück folgt der Weg noch der quirligen Lieser bevor es dann ins Salmtal zum Kloster Himmerod geht. Vor mehr als 900 Jahren ist das Kloster als erste Gründung der Zisterzienser auf deutschem Boden entstanden. Die interessante Geschichte der Zisterzienser wird im Museum der Alten Mühle der Abtei „erzählt“. Quartier bei Großlittgen.

6. Tag: Großlittgen - Bruch – ca. 20 km

Von der Abtei in Himmerod aus, folgt der Eifelsteig der Salm, einem der romantischsten Eifelflüsschen. Sie kommen zu Mühlen, an denen sich oft wieder Mühlräder zur Energieerzeugung drehen. In Bruch erreicht der Wanderer als Höhepunkt die ehemalige Wasserburg Bruch mit ihren zwei stolzen, ins Tal ragenden Türmen. Quartier bei Bruch.

7. Tag: Bruch - Kordel – ca. 26 km

Auf der Wanderung von Bruch nach Kordel treffen Sie in Zemmer auf zahlreiche Spuren der Römer. Nun führt der Eifelsteig durch den Meulenwald ins Kylltal. Quartier bei Kordel

8. Tag: Kordel - Trier – ca. 18 km

Auf dieser letzten Etappe trifft der Wanderer sehr häufig auf Sandstein, zahlreiche hoch aufragende Felstürme, Höhlen und romantische Bachläufe mit Hängebrücken und Wasserfällen. Doch bald verändert sich die Landschaft und es öffnen sich herrliche Ausblicke auf die steilen Weinberge der Mosel. Ihre Wanderreise auf dem Eifelsteig findet dann zwischen der berühmten Porta Nigra und den Kaiserthermen, in der Römermetropole Trier ein gebührendes Finale. Quartier in Trier.

9. Tag: Abreise von Trier

Gern reservieren wir Ihnen in Trier zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie die an Sehenswürdigkeiten reiche antike Stadt ausgiebig erkunden möchten.

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