Im „Ruhrgebiet“ des Mittelalters
Streckenwanderung auf dem Erzweg in Franken
von Pegnitz bis Sulzbach-Rosenberg
Pegnitz – gesamte Altstadt steht als Ensemble unter Denkmalschutz, mittelalterliches Rathaus von 1347, Denkmal eines Schweinehirten, Zaussenmühle von 1450 mit der Pegnitzquelle, Industriedenkmal Bergwerksstollen Erwein II
Bergstadt Auerbach – bis 1987 wurde hochwertiges Eisenerz abgebaut, sehenswert die barocke Pfarrkirche St. Johannes Evangelista
Neuhaus a. d. Pegnitz – Burg Veldenstein und die beim Ortsteil Krottensee gelegene Tropfsteinhöhle der Maximiliansgrotte
Etzelwang – Burgruine Rupprechtstein und Schloss Neidstein, alter Gutshof in Albersdorf
Sulzbach-Rosenberg – schöne Altstadt mit dem herrlichen gotischen Rathaus und dem mächtigen Schloss von Sulzbach-Rosenberg
ERZWEG - Wandern ohne Gepäck
Ein ganz besonderes Wandervergnügen verspricht der fast 100 km lange Erzweg, der von Pegnitz bis Sulzbach-Rosenberg durch Oberfranken, die Fränkische Schweiz und die Oberpfalz führt. Dieser Streckenwanderweg wurde im Jahr 2008 eröffnet und erfüllt die strengen Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbandes nach dem Gütesiegel „Wanderbares Deutschland“ und gehört damit zu den deutschen Spitzenwanderwegen.
Der Erzweg führt durch tief eingeschnittene Täler, über sanfte Hügel und durch oft noch naturbelassene Bach- und Flusslandschaften mit weiten Wäldern. Doch der Wanderer erreicht auch viele kulturhistorische Orte, wie der Burgruine Lichtenegg, dem spätkeltischen Oppidum der Houbirg, dem gotischen Rathaus und dem Schloss von Sulzbach-Rosenberg, der Klosteranlage von Michelfeld, der mittelalterlichen Erzstadt Amberg und dem Marktplatz von Pegnitz.
Der Erzweg verbindet auf seinem Verlauf die Stätten einer über 1000jährigen Bergbautradition. Die Gewinnung, Verhüttung und der Handel mit dem Eisenerz sowie die Bedeutung der Region als „Ruhrgebiet des Mittelalters“ hat die Region und Kultur geprägt und viele Spuren hinterlassen. Also worauf warten Sie – auf geht’s und entdecken und erwandern Sie fränkische Bergbautradition, wie die Grube Luxemburg bei Kümmersbruck, die Maxhütte, Grube Leonie und die Maffeischächte.
Der Erzweg führt durch tief eingeschnittene Täler, über sanfte Hügel und durch oft noch naturbelassene Bach- und Flusslandschaften mit weiten Wäldern. Doch der Wanderer erreicht auch viele kulturhistorische Orte, wie der Burgruine Lichtenegg, dem spätkeltischen Oppidum der Houbirg, dem gotischen Rathaus und dem Schloss von Sulzbach-Rosenberg, der Klosteranlage von Michelfeld, der mittelalterlichen Erzstadt Amberg und dem Marktplatz von Pegnitz.
Der Erzweg verbindet auf seinem Verlauf die Stätten einer über 1000jährigen Bergbautradition. Die Gewinnung, Verhüttung und der Handel mit dem Eisenerz sowie die Bedeutung der Region als „Ruhrgebiet des Mittelalters“ hat die Region und Kultur geprägt und viele Spuren hinterlassen. Also worauf warten Sie – auf geht’s und entdecken und erwandern Sie fränkische Bergbautradition, wie die Grube Luxemburg bei Kümmersbruck, die Maxhütte, Grube Leonie und die Maffeischächte.
Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: Anreise nach Pegnitz
Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie die schöne Umgebung von Pegnitz ausgiebig erkunden möchten. Quartier in Pegnitz – Bahnanschluss vorhanden.
2. Tag: Pegnitz – Auerbach i. d. Oberpfalz - ca. 23 km
Streckenverlauf: Rosenhof - Erzhalde Johannis, ein kleines Hochplateau mit dem einstigen Johannesschacht, der 1967 geschlossen wurde – Zipser Berg mit fantastischen 360-Grad-Panorama – der Hainberg 565 m, mit aussichtsreichen Rastplatz – Felsendorf Steinamwasser – Flembach Tal – Kloster Michelfeld mit idyllischen Park - das „Felsländle“ im Speckbachtal, mit hoch aufgetürmten und bizarr durchlöcherten Felswänden - Grube Leonie, die einstmals größte Erzlagerstätte der Oberpfalz. Quartier: bei Auerbach i. d. Oberpfalz.
3. Tag: Auerbach i. d. Oberpfalz - Neuhaus a. d. Pegnitz - ca. 22 km
Streckenverlauf: Oberes Speckbachtal - Naturschutzgebiet Leonie, mit Auerochsen im umzäunten Gehege – Gottvaterbegr mit großer Kapelle - der Sonnenhügel bei Sand, mit schönem Blick zurück auf Auerbach und den Lohwiesenweiher – Hohe Tanne – Rußhütte – die Kammerweiher des Veldensteiner Forsts, sie stehen unter strengem Naturschutz, sind Brutgebiet zahlreicher geschützter Vögel und verschiedener Molch- und Echsenarten – die Wiesenauen von Fischstein - Mosenberg – Hammerschrott - Aussichtskanzel auf Burg Veldenstein – Neuhaus - Krottensee. Quartier bei Neuhaus a. d. Pegnitz.
4. Tag: Neuhaus a. d. Pegnitz - Neukirchen - ca. 22 km
Streckenverlauf: Krottensee – Ohrental – „Steineren Stadt“ mit seltsam geformten Felstürmen – Vogelherdgrotte, ihre gigantischen Felsen wachsen wie die Mauern einer Kathedrale in den Himmel – Maximiliansgrotte – Staatsforst Bärnhof, mit der imposanten Karsthöhle der Bismarckgrotte – Weiler Buchhof mit beeindruckender 15 m tiefen Doline (Karsttrichter) – Kirchenreinbach – Ruine Rupprechtstein (hier wird die Hauptroute vom Erzweg verlassen) – Tabernackel – Schoss Neidstein – Felsgrat am Weißenstein - Neukirchen. Quartier bei Neukirchen.
5. Tag: Neukirchen - Högen - ca. 17 km
Streckenverlauf: Etzelwang (ab hier wieder auf Erzweg-Hauptroute) - Brennberg 567 m - Oedmühle im Lehental - Weigendorf - Hartmannshof - malerisch gelegenen Tümpel und Weihern bei Haunritz - das hufeneisenförmige Hammerschloss - beim Alpaka-Gehege wird die Erzweg-Hauptroute verlassen - der idyllisch gelegene Ort Högen mit seinem Schloss ist das Tagesziel. Quartier bei Högen.
6. Tag: Högen - Sulzbach-Rosenberg - ca. 16 km
Streckenverlauf: malerisches Burgdorf Lichtenegg mit urigen Fachwerk-Bauernhäuschen, von der sanierten Burgruine hat der Wanderer einen traumhaften Blick - Kutschendorf - Beselberg - der Kuhfels eine bizarre Felsformation - Frankenhof - Aichazandt. Quartier in Sulzbach-Rosenberg.
7. Tag: Abreise von Sulzbach-Rosenberg
Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen. Bahnanschluss vorhanden.
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