Der Frankenweg
1. Teil:
Vom Rennsteig durch das Höllental in die Bierstadt Kulmbach
Der Wiedeturm - ein Aussichtsturm auf dem 549 m hohen Wolfstein
Friedrich Wilhelm Stollen - das interessante Besucherbergwerk in Lichtenberg
Döbraberg - mit 794 m die höchste Erhebung im Frankenwald - Aussichtsturm
Das Flößerland - mit der idyllischen Bischofsmühle und dem Flößermuseum in Unterrodach
Kronach - die Lucas Cranach Stadt mit der mächtigen Rosenberg Festung, Spielort der Faust-Festspiele
Kulmbach - die Bierstadt mit jahrhundertlanger Brautradition und ihrem Wahrzeichen Plassenburg - ein Paradies am Main
Frankenweg
Der Startpunkt des Frankenweges bei Untereichenstein liegt nur einen Steinwurf weit entfernt vom Rennsteigbeginn in Blankenstein. Dann erwartet den Wanderer gleich ein Leckerbissen - die Tour durch das wildromantische Wanderparadies Höllental. Die Selbitz hat sich hier in Jahrmillionen in das harte vulkanische Diabasgestein eingesägt und dadurch eine bis zu 170 Meter tiefe Schlucht geschaffen. Riesige Felsbrocken säumen das enge Tal und bieten dem Wanderer wundervolle Ausblicke über Steilabhänge hinein ins Höllental. So lässt sich von der beliebten König David Aussicht fast das gesamte Tal überblicken und gegenüber liegt die Stadt Lichtenberg mit dem romantischen Schlossberg. Doch das eigentliche Wahrzeichen des Höllentals ist der Hirschsprung - ein aus Holz gefertigter, lebensgroßer springender Hirsch. Nicht weit vom Blechschmiedehammer kann man ihn sehr gut von der Talsohle aus erkennen.
Also worauf warten Sie noch...?
Auf geht’s zu Frankens großer Traumwandertour!
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Reiseverlauf - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: Anreise nach Bad Steben
Um im wunderschönen Höllental am Beginn des Frankenweges ausgiebig auf Entdeckungstour gehen zu können, startet unsere Reise mit zwei Übernachtungen in Bad Steben. Bahnanschluss in Bad Steben vorhanden.
2. Tag: Wanderung durch das Höllental - ca. 15 km
Die Wanderung führt hinauf nach Lichtenberg, vorbei an der Ruine der einstigen Burg und dem Besucherbergwerk Friedrich-Wilhelm Stollen bis zum Blechschmiedehammer im Höllental. Hier im alten Bahnhof Lichtenberg befindet sich heute ein Informationszentrum und es ist nicht mehr weit bis zum Startpunkt des Frankenweges, dem Hirschsprung, der König David-Aussicht und dem Wiedeturm. Durch das malerische Höllental wandern Sie vorbei am Jungfernstieg beim alten Kraftwerk auf dem Frankenweg bis nach Hölle und dann zurück bis nach Bad Steben. Übernachtung wieder in Bad Steben.
3. Tag: Bad Steben - Culmitz oder Schwarzenbach am Wald - ca. 17-20 km
Durch den Bad Stebener Ortsteil Schafhof führt Sie die Wanderung nach Thierbach, wo Sie bald auf den Frankenweg treffen. Im Spiegelwald laufen Sie durch ein Tal leicht bergauf bis zum Tiergehege bei Pechreuth und „streifen“ dann die Stadt Naila. Die nächste Station ist der Weiler Nestelreuth und auf einem Waldweg laufen Sie nach Marlesreuth und bald stetig abwärts bis Culmitz. Quartier bei Schwarzenbach a. Wald am Fuße des Döbraberg.
4. Tag: Culmitz oder Schwarzenbach a. Wald - Döbraberg - Elbersreuth - ca. 17-20 km
Gleich zu Beginn wartet heute der Aufstieg zum Döbraberg, der höchsten Erhebung des Frankenwaldes auf Sie. Vom Prinz-Luitpold Turm (1902 errichtet) bietet sich eine wundervolle Rundumsicht über den Frankenwald. Bei der ehemaligen Burg Radeck geht der Weg nun steil bergab zur wunderschön gelegenen Bischofsmühle die zu einer Rast einlädt. Hier an der Mühle überqueren Sie die Wilde Rodach und wandern auf einem Forstweg vorbei an einem Floßteich und der Dorschermühle bis zur Rauschenhammermühle. Waldwege führen den Wanderer nun wieder stetig bergauf bis zum Weiler Wustuben, wo Sie zurückblickend eine herrliche Sicht auf dem Döbraberg und die Stadt Schwarzenbach a. Wald haben. Quartier bei Elbersreuth.
5. Tag: Elbersreuth - Zeyern - ca. 20 km
Das Gästehaus Köstenhof, auf einer Hochfläche gelegen, ist Ihr erstes Ziel, bevor es wieder hinab ins Tal zum idyllisch gelegenen Gasthof Köstenbachtal geht. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Rast, denn im Wald steigen Sie nun wieder teilweise steil bergauf. Auf Forst- und Feldwegen wandern Sie weiter nach Oberehesberg, Mittelberg und durch den Wald hinauf zur Radspitz (678 m), wo der gleichnamige Aussichtsturm weite Blicke erlaubt. Quartier bei Zeyern.
6. Tag: Zeyern - Kronach - ca. 12 km
An einem Wehr überqueren Sie die Rodach und steigen dann entlang der Zeyerner Wand steil hinauf zur Hohen Warte. In Unterrodach besteht die Möglichkeit, das Flößermuseum zu besuchen. Filme, alte Fotos und Flößerwerkzeuge machen das Flößerwesen wieder lebendig. Sie kommen zur Rennesberger Linde, nach Dörfles und gehen vorbei an der Festung Rosenberg hinab in die Altstadt von Kronach. Diese kürzere Tageswanderung erlaubt Ihnen die schöne Altstadt ausgiebig zu erkunden. Quartier in Kronach.
7. Tag: Kronach - Kulmbach - ca. 25 km
Vorbei an den Häusergruppen Fröschbrunn und Kaltbuch wandern Sie hinauf zum aussichtsreichen Lukas-Cranach-Turm. Sie passieren den Fernsehturm und erreichen Weißenbrunn, das „Bierdorf im Frankenwald“ mit Kirche, Brauerei und Büttnermuseum. Über die kahle Kirchleuser Platte kommen Sie zum Patersberg und dem Aussichtsturm Schaudichum - was Sie auch tun sollten. Das heutige Ziel und der Endpunkt unseres ersten Teiles auf dem Frankenweg, die Bierstadt Kulmbach ist bald in Sicht. Quartier in Kulmbach.
8. Tag: Abreise von Kulmbach
Heimreise, für Gäste mit PKW bestehen gute Bahnverbindungen zurück nach Bad Steben.
Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie noch einige Tage in Kulmbach bleiben möchten.
Oder soll es gleich zu Fuß weiter durch das schöne Franken gehen - dann auf zu unserm 2. Teil des Frankenwegs.
Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie noch einige Tage in Kulmbach bleiben möchten.
Oder soll es gleich zu Fuß weiter durch das schöne Franken gehen - dann auf zu unserm 2. Teil des Frankenwegs.
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2010-05-02