Auf dem Baumkronenpfad unterwegs
Wanderungen durch den Hainich Nationalpark


Faszinierende, unberührte Landschaft im größten Laubwaldgebiet Deutschlands
Wanderungen auf dem traditionellen Höhen- und Kurierweg, dem „Rennstieg“,
durch die Buchenhochwälder des Hainich Nationalparks
Die Thiemesburg - hier finden Sie Thüringer Geschichte, alte Grenzsteine und
das Baumhaus ...steigen Sie dem Wald aufs (Blätter)-Dach:
auf dem einzigen Baumkronenpfad in einem europäischen Nationalpark
Wanderstrecken zwischen 18 und 21 Kilometer

Hainich Nationalpark - Wandern ohne Gepäck

INDIVIDUELLE Tour – Einzelreise mit Gepäcktransport und freier Terminwahl ohne Reiseleitung
Ein Besuch im Nationalpark Hainich lohnt sich besonders im Frühjahr zur Blüte der Märzenbecher und im Herbst, wenn das Laub sich färbt. Eine faszinierende, unberührte Landschaft mit einer seltenen Pflanzen- und Tierwelt lädt uns das ganze Jahr über zum Neuentdecken der Natur ein.
Seit dem 31.12.1997 ist der Hainich Deutschlands 13. Nationalpark. Seine Fläche beträgt 7.600 Hektar.  Er liegt in Deutschlands Mitte, in Thüringen, im Dreieck der Städte Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza. Der Hainich ist ein Muschelkalk-Höhenzug; seine höchste Erhebung ist mit 494 Metern der Alte Berg. Mit einer Gesamtfläche von ca. 16.000 Hektar ist er das größte zusammenhängende Laubwaldgebiet Deutschlands. Es sind Waldflächen, wie sie von Natur aus in Mitteleuropa ohne Einfluss des Menschen großflächig auftreten würden, mit der Rotbuche als dominierende Baumart.
Im Nationalpark Hainich soll sich der "Urwald mitten in Deutschland" ungestört entwickeln können. Entsprechend dem Motto der deutschen Nationalparke, "Natur - Natur sein lassen", sind aktuell bereits 87 % der Gesamtfläche des Nationalparks ungenutzt. Lediglich Nadelwaldbestände und Weideflächen unterliegen noch einer Nutzung. Das bedeutet, dass der Hainich mit ca. 5.400 Hektar zurzeit die größte nutzungsfreie Laubwaldfläche in Deutschland aufweist.
Auf gut ausgeschilderten Wanderwegen, die durch den Nationalpark führen, erreichen Sie den einzigen, in einem europäischen Nationalpark errichteten Baumkronenpfad, welcher sich über eine Länge von 310 Metern durch die Baumwipfel schlängelt. Starten Sie dort unbedingt einen Rundgang und sammeln Sie einmalige Eindrücke in den Wipfeln des Laubwaldes. In einer Höhe von 25 Metern erhalten Sie ungewohnte Einblicke in ein interessantes Ökosystem. Auf der Plattform in 44 Metern Höhe wird Ihr Rundgang schließlich mit einer überwältigenden Aussicht über die Wälder des Hainichs und das angrenzende Thüringer Becken bis hin zu den Höhenzügen des Thüringer Waldes belohnt.

Reiseverlauf - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: individuelle Anreise nach Hütscheroda

Quartier in Hütscheroda, in der Nähe von Eisenach.

2. Tag: Wanderung: Hütscheroda - Kammerforst - ca. 20 km

Auf dem Skulpturenweg führt die Wanderung gleich zu Beginn vorbei an mehreren Skulpturen und Sie passieren den Wangenheimer Grenzstein und die Wüstung Heßwinkel. Bald ist nun der „Rennstieg“ erreicht, jener traditionelle Höhen- und Kurierweg, der den gesamten Hainich durchzieht. Nicht mehr weit, und Sie stehen auf dem Alten Berg, mit 494 m die höchste Erhebung des Hainichs. Auf dem Rennstieg wandern Sie vorbei am Craulaer Kreuz und dem Wegweiser Eiserne Hand bis zum Wahrzeichen des Hainichs, der 1.000 jährigen Betteleiche. Der Baum drängt sich als Fotomotiv mit seiner bizarren Form nahezu auf. Bettelmönche betrieben hier früher eine Außenstelle des Katharinenklosters. Ein idealer Platz für eine Brotzeit! Beim Rastplatz der ehemaligen Antonius-Herberge verlassen Sie den Rennstieg und gehen durch den Großen Schneisenweg oder den Bechstedter Grund hinab nach Kammerforst. Quartier in Kammerforst

3. Tag: Kammerforst - Grenzhaus- Kammerforst - ca. 20 km

Eine Wanderung durch den nördlichen Teil des Hainich. Auf dem Großen Schneisenweg geht’s wieder zurück zum Rennstieg und Sie erreichen bald den Rastplatz Meta´s Ruh, wo wenige Meter entfernt und abseits vom Rennstieg der Dreiherrenstein steht, welcher die Grenze zwischen dem Königreich Preußen und den sächsischen Herzogtümern Gotha und Weimar festlegte. Auf dem Höhenweg wandern Sie zur neu angepflanzten Struppeiche, zur Ritzhäuser Ladestelle und weiter bis zum Grenzhaus oberhalb von Heyerode. Unweit vom Grenzhaus befindet sich auch der Alte Bahnhof, ein beliebter Gasthof, nicht nur bei Wanderern. Hier verlassen Sie den Rennstieg und gehen durch das Langulaer Tal hinab zum Lehdeborn am Waagebalkenweg. Sie erreichen bald das Hainich-Haus, auch Forsthaus Seebach genannt und Ihr Quartier in Kammerforst ist nicht mehr fern.

4. Tag: Kammerforst - Rundwanderweg Saugraben - Weberstedt - ca. 20 km

Bevor Sie diese Tageswanderung beginnen, sollten Sie die Informationsstelle des Hainich Nationalparks in Kammerforst besuchen. Den Betteleichenweg nutzen Sie, um zum Wanderparkplatz Zollgarten zu gelangen. Hier beginnt der Rundwanderweg Saugraben. Er hat eine Länge von knapp 10 km und führt auch durch das Brunstal, ein besonders tief ausgespültes Trockental. Sehr reizvoll ist hier die Blütezeit des Märzenbechers. Auf einem Erlebnispfad mit mehreren Stationen kommen Sie zum Walderlebnis Spielplatz des Wildkatzenkinderwaldes. Gut rasten lässt es sich dann am Rastplatz Hünenteich, wo Sie am Waldrand wahrlich auf einen „Holzweg“ gelangen. Der Weg führt zum Gänsekropf, wo sich sehr idyllisch und umrahmt von einem malerischen Teich das ehemalige Forsthaus Schönstedt befand. Quartier in Weberstedt.

5. Tag: Weberstedt - Baumkronenpfad - Hütscheroda - ca. 18 km

Die letzte Hainichwanderung beginnt beim Goldackerschen Schloss in Weberstedt und vorbei an der Dicken Eiche und dem Weberstedter Kreuz wandern Sie zum Baumkronenpfad (ca. 5 km) an der Thiemsburg. Genießen Sie den Rundgang auf dem ca. 310 m langen Pfad, der sich zwischen 10-24 m über dem Erdboden durch die Baumwipfel zieht. Von der Plattform des Turmes in 41 m Höhe haben Sie einen phantastischen Blick über das „Blätter-Dach“ des Hainichs. Den Besuch des Baumkronenpfades kann man mit einer zusätzlichen Wanderung auf dem „Naturpfad Thiemsburg“ verbinden, dann verlängert sich allerdings die Gesamtwegstrecke um ca. 3,5 km. Von der Thiemsburg geht diese Wanderung weiter nach Craula, zur Blutbuche beim Rabenhög-Steinbruch, zur Bunten Linde und durch das Behringer Holz hinunter nach Hütscheroda. Quartier wieder in Hütscheroda

6. Tag: Heimreise

Individuelle Heimreise oder Sie verlängern Ihren Aufenthalt in Thüringen, z. B. in Bad Langensalza, mit den liebevoll renovierten Fachwerkhäusern der Altstadt und dem fantasievoll angelegten Rosengarten und Japanischen Garten.
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