Sagenhafter Harz
Auf der Spur der Brockenhexe
Wanderungen von Wernigerode über den Brocken
zum Hexentanzplatz & Roßtrappe


Wernigerode - die bunte Stadt am Harz mit dem stilvoll restaurierten Fachwerk-Rathaus & dem majestätischen Schloss
Ilsenburg - schon Goethe & Heine schwärmten von der malerischen Naturkulisse & dem wildromantischen Ilsetal
Brocken - mit 1.142 m der höchste Berg Norddeutschlands, erreichbar zu Fuß & per Brockenbahn
Schierke, Königshütte & Rübeland - idyllische Orte am Fuße des Brocken, Königshütter Wasserfall & Tropfsteinhöhlen
Altenbrak & Tresenburg - die Perlen im Bodetal, Wendenfurther Stausee, Waldbühne Altenbrak, „Grand Canyon“ des Bodetals
Thale - Hexentanzplatz, Walpurgishalle & Roßtrappe hoch über dem Bodetal, Harzer Bergtheater - eine der ältesten Naturbühnen

Der Harz

...dichte Bergwälder, bizarre Felsschluchten, malerische Harzorte mit wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern inmitten bunter Bergwiesen, geheimnisvolle Höhlen, murmelnde Bäche und rauschende Wasserfälle - der Naturpark Harz zieht jedes Jahr begeisterte Wanderer in seinen Bann. Zu seinen schönsten Seiten zählen das wildromantische Bodetal, die Tropfsteinhöhlen, die Aussichtspunkte seiner Gipfel und die Sehenswürdigkeiten in den malerischen Harzstädtchen. Das sehr gut ausgebaute Wanderwegnetz lädt alle Naturfreunde zum Entdecken der wildromantischen Flusstäler, flachen Hochebenen und der von bunten Bergwiesen umgebenen steilen Berge ein. Und wenn das Wetter mal nicht so „passt“, dann kann man die „untertägige“ Harzer Natur in den Schauhöhlen und Besucherbergwerken bewundern.
Naturwunderwelt Bodetal - tief hinein in den harten Granit hat die Bode eine Kerbe in den Felsen geschnitten - der Bodedurchbruch zwischen Treseburg und Thale gehört zu den eindrucksvollsten und schönsten Landschaften, die der Harz zu bieten hat. Noch vor zweihundert Jahren war dieser Grand Canyon des Harzes fast unpassierbar und ist heute ein Wanderparadies, in dem Sie all die kleinen Naturwunder ausgiebig bestaunen können. Viel besuchte Wanderziele sind die Roßtrappe auf der nördlichen Bodetalseite und der Hexentanzplatz auf der südlichen Talseite. Von beiden Plätzen hat man einen großartigen Blick ins Bodetal. Angesichts dieser paradiesisch anmutenden und einmaligen Naturvielfalt vergessen so manche, wo sie sich befinden - inmitten im wanderbaren Deutschland - im sagenhaften HARZ.
„Es ginge alles besser, wenn man mehr ginge“,
stellte Schriftsteller Johann Gottfried Seume, der auch ein begeisterter Wanderfreund war,
schon vor 200 Jahren fest.
Also auf geht’s - der sagenhafte Harz erwartet Sie!

Reiseverlauf - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: Anreise nach Wernigerode

Bringen Sie etwas Zeit mit, denn es gibt viel zu entdecken in der bunten Stadt am Harz. Bahnanschluss vorhanden. Quartier in Wernigerode.

2. Tag: Wernigerode - Ilsenburg - ca. 12 km

Sie verlassen die wunderschöne Stadt am Harz vom Ortsteil Hasserode aus, überqueren das Flüsschen Holtemme und wandern vorbei am ehemaligen Forsthaus ins Himmelpfortental hinein. Idyllisch liegt der Ütschenteich (Ütschen = Frösche) und der Weg führt Sie nach Öhrenfeld und zum Tonmühlenteich. Im 19. Jahrhundert befand sich hier eine Tonmühle, die den Ton für eine benachbarte Ziegelei mahlte. Durch den ehemaligen Schlosspark und vorbei am Kloster Ilsenburg geht es steil hinab zum Blochauer und Sie erreichen das Zentrum von Ilsenburg. Ein kurze Einstiegstour, somit Zeit für Stadtbesichtigungen in Wernigerode (Schloss + Rathaus) und Ilsenburg. Quartier in Ilsenburg.

3. Tag: Ilsenburg - Brocken - Schierke - ca. 18 km

Die Stadt Ilsenburg liegt nur auf einer Höhe von 238 m ü. NN.- es liegen somit einige Höhenmeter vor Ihnen, denn das heutige Ziel ist der Brocken mit seinen 1142 m hohen Gipfel. Im von hohen mächtigen Buchen gesäumten, tief eingeschnittenen wilden Ilsetal führt Sie die Wanderung in Serpentinen aufwärts zum Ilsestein - einem der herausragendsten Aussichtsfelsen des Harzes. Vorbei an der einen weiten Blick bietenden Paternosterklippe (552 m) kommen Sie zum Gasthaus Plessenburg. Zurück im Ilsetal beginnt nun bald der Aufstieg zum Brocken. Der Weg führt vorbei an der Stempelbuche, der Hermannsklippe - einer Felskanzel, der Bismarckklippe und über den Kleinen Brocken (1018 m) zum Gipfel des Brocken. Genießen Sie den herrlichen weiten Blick über den Harz. Fahrt mit der Brockenbahn hinab nach Schierke. Quartier in Schierke.

4. Tag: Schierke - Königshütte - ca. 13 km

Schierke ein kleiner Ort mit ca. 800 Einwohnern liegt am Fuß des Brockens, im Tal der kalten Bode - umgeben von Wäldern und Felsen. Auf dem mit Blauen Dreieck gekennzeichneten Weg wandern Sie durch das Elendstal nach Elend. Hier steht die kleinste Holzkirche Deutschlands und Sie treffen auf den Wanderweg Harzer Hexenstieg. Alternativ zu dieser Stecke können Sie auf dem mit Gelben Dreieck gekennzeichneten Weg über die Scherstor- und Schnarcherklippen bis Elend wandern. Auf dem letzten Abschnitt dieser Tour führt der Weg entlang der Kalten Bode zum Stausee Mandelholz, vorbei am Königshütter Wasserfall nach Königshütte. Quartier in Königshütte.

5. Tag: Königshütte - Altenbrak - ca. 24 km

Auf der nördlichen Route des Harzer Hexenstiegs erreichen Sie bald Rübeland mit den berühmten Tropfsteinhöhlen, vielen an den Hang des steilen Bodetals gebauten Häusern und einen noch aktiven Tagebau. Es sind die Höhlen, die den kleinen Ort Rübeland so bekannte machen und unzählige Besucher hierher locken. Die Baumannshöhle zeichnet sich durch einen wundervollen Tropfsteinschmuck aus. In ihrem „Goethesaal“ mit dem „Wolfgangsee“ ist ein Naturtheater mit herrlicher Akustik eingerichtet. Die Wanderung führt dann zur Wendefurther Talsperre mit wunderschönen Blick auf die Rappode Staumauer und weiter bis in die Perle des Bodetals nach Altenbrak. Quartier in Altenbrak.

6. Tag: Altenbrak - Thale - ca. 16 km

Umgeben von Wäldern und Wiesen, in sonniger Lage erstreckt sich auf fast zwei Kilometer Länge der Luftkurort Altenbrak - kurz bevor das malerische Bodetal seinen urwüchsigen Charakter annimmt und die Bode zwischen schroffen Felswänden - sich zischend und brausend ihren Weg bahnt. Am Ufer der Bode - weiterhin auf dem Harzer Hexenstieg, vorbei an der Waldbühne, durch den naturschönen Ort Tresenburg wandern Sie hinein in den „Grand Canyon des Harzes“ - in das Naturschutzgebiet des Bodetals. Sie sind im tiefsten Felsental nördlich der Alpen, haben vom Bodekesselrücken (Strudellöcher) einen großartigen Blick in das Schluchttal der Bode. Quartier in Thale.

7. Tag: Hexentanzplatz und Roßtrappe - ca. 14 km

Bei der Talstation der Hexentanzplatz-Schwebebahn beginnt Ihre Rundwanderung zum Hexentanzplatz und zur Aussichtskanzel Roßtrappe. Auf dem Katersteg, vorbei an riesigen Granitblöcken und entlang der wild rauschenden Bode windet sich der Steilhangpfad hinauf zum Hexentanzplatz mit der Walpurgishalle. Hier „oben“ befinden sich auch der Heimattiergarten und das Harzer Bergtheater. Genießen Sie den Ausblick von der Felskanzel in das ca. 250 m unter Ihnen liegende wildromantische Bodetal. Auf einem Serpentinenweg durch den Hirschgrund gelangen Sie wieder hinab ins Bodetal, überqueren auf der Jungfern- und auf der Teufelsbrücke die Bode, bevor es wieder serpentinenartig hinauf zum Roßtrappenfelsen. Nun bietet sich Ihnen ein phantastischer Blick auf die Steinerne Kirche, hinab zur Teufelsbrücke im Bodetal und zum Hexentanzplatz. Quartier wieder in Thale.

8. Tag: Heimreise ab Thale

Bahnanschluss in Thale vorhanden. Es bestehen ebenfalls sehr gute Busverbindungen zwischen Thale und Wernigerode, für jene Wanderer die per PKW angereist sind und zurück zu ihrem Auto nach Wernigerode müssen.
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