Das Wandern ist des Müllers Lust
Wanderungen von Mühle zu Mühle auf dem
Mühlenweg am Wiehengebirge im Osnabrücker Land
Osnabrück - „Friedensstadt“ mit dem berühmten Rathaus, Felix-Nussbaum Haus, Remarque Zentrum und Zoo
Kalkriese - Schauplatz der berühmten „Varusschlacht“ zwischen Römern und Germanen und dem Schloss Barenaue
Mühlen - die ersten Maschinen der Menschen:
Linnenschmidtsche Wassermühle, Mühle Sommer, Tüchter-Kornmühle
Mühlenweg am Wiehengebirge im Osnabrücker Land - Wandern ohne Gepäck
„Das Wandern ist des Müllers Lust“ - ist das Motto unserer Wanderreise ohne Gepäck durch das Osnabrücker Land am Rande des Wiehengebirge. Wir denken, wohl jeder unter den Wanderern hat diesen Spruch nicht schon zigmal gelesen oder gehört - oder gar gesungen. Sicher können Sie ihn schon gar nicht mehr aussprechen, ohne in die Melodie eines der bekanntesten deutschen Volkslieder zu verfallen. Es ist der erste Vers des Liedes "Wanderschaft" von Wilhelm Müller (1794-1827). Das Lied erzählt vom Wesen des "wahren Müllers", der wie die Windräder der Mühlen Tag und Nacht in Bewegung sein will und daher von einer Mühle zur nächsten weiter zieht, weil er es nie lange an einem Ort aushalten kann.
Auch Sie können mit dem Lied: „Das Wandern ist des Müllers Lust“ auf den Lippen, von einer romantischen Mühle am rauschenden Bach träumend, von Ort zu Ort weiter „ziehen“ durch das idyllische Osnabrücker Land.
Dabei folgen Sie immer dem ca. 97 Kilometer langen, sehr gut ausgeschilderten Mühlenweg, der den Wanderer zu neun Wassermühlen und zwei Windmühlen führt, die zum großen Teil mit viel Liebe restauriert und wieder funktionsfähig gemacht wurden.
Dabei wandern Sie durch Wälder und Wiesen entlang vom Hase-, Düte- und Nettetal, aber auch über die Höhen vom Wiehengebirge, über den Kalkrieser und Gatt Berg, bis zum Venner Moor. Doch Sie erleben auch viele historische Zeitzeugen, wie Stein- und Hügelgräber, alte Steinkirchen, Burgen und den Schauplatz der berühmten „Varusschlacht“ zwischen Römern und Germanen in Kalkriese.
Eine Genusswandertour „pur“, erwartet den Wanderer, denn es sind nur geringe Steigungen zu überwinden und doch haben Sie oft fantastische Weitblicke über die Norddeutsche Tiefebene.
Auch Sie können mit dem Lied: „Das Wandern ist des Müllers Lust“ auf den Lippen, von einer romantischen Mühle am rauschenden Bach träumend, von Ort zu Ort weiter „ziehen“ durch das idyllische Osnabrücker Land.
Dabei folgen Sie immer dem ca. 97 Kilometer langen, sehr gut ausgeschilderten Mühlenweg, der den Wanderer zu neun Wassermühlen und zwei Windmühlen führt, die zum großen Teil mit viel Liebe restauriert und wieder funktionsfähig gemacht wurden.
Dabei wandern Sie durch Wälder und Wiesen entlang vom Hase-, Düte- und Nettetal, aber auch über die Höhen vom Wiehengebirge, über den Kalkrieser und Gatt Berg, bis zum Venner Moor. Doch Sie erleben auch viele historische Zeitzeugen, wie Stein- und Hügelgräber, alte Steinkirchen, Burgen und den Schauplatz der berühmten „Varusschlacht“ zwischen Römern und Germanen in Kalkriese.
Eine Genusswandertour „pur“, erwartet den Wanderer, denn es sind nur geringe Steigungen zu überwinden und doch haben Sie oft fantastische Weitblicke über die Norddeutsche Tiefebene.
Auf geht’s! - auf den Spuren der Müller von Mühle zu Mühle
durch die Varus-Region im Osnabrücker Land!
Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: Anreise nach Wallenhorst - Ortsteil Rulle
Anreise nach Wallenhorst in den Ortsteil Rulle, wo das gemütliche Hotel Sie schon erwartet. Gäste die per Bahn anreisen, fahren bis Osnabrück und werden auf Wunsch vom Bahnhof abgeholt und zum Hotel nach Rulle gefahren - ca. 7 km entfernt. Bitte bei der Buchung mit angeben! Gern reservieren wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie die gemütliche „Friedensstadt“ Osnabrück ausgiebig entdecken möchten.
2. Tag: Rulle - Vehrte - ca. 21 km
Eines der ältesten Kulturdenkmale der Osnabrücker Region befindet sich im Wallenhorster Ortsteil Rulle - die Wittekindsburg, deren Grundmauern noch sichtbar sind. Gleich zu Beginn der heutigen Wanderung kommen Sie zu einem „Oldtimer“ unter den Mühlen im Osnabrücker Land - zur Wassermühle im Nettetal. Ein Besuch wert ist dann auch das „Steinerne Meer“ auf dem Gattberg bei Belm. Ein Eiszeitgletscher hinterließ hier über 1.000 Findlinge. Quartier bei der Bauernschaft Vehrte.
3. Tag: Vehrte - Kalkriese - ca. 26 km
Bekannt wurde Vehrte durch die „Schwarze Kreide“ die bis 1960 im Tagebau gefördert wurde. Heute sind noch zwei Großsteingräber in der Nähe des Ortes zu finden, des „Teufels Teigtrog“ und „Teufels Backofen“. Auf dem Weg trifft der Wanderer auf die Krebsburger Mühle bei Ostercappeln, die mit viel Liebe zum Detail restauriert wurde. In Venne steht dann die Linnenschmidtschen Wassermühle, wo ein „Freizeitmüller“ die Funktionsweise der Mühle erklärt. Vorbei an der Wasserburg Alt Barenaue und dem Schloss Neu Barenaue, kommt der Wanderer schließlich nach Kalkriese mit dem Varusschlacht Museum und Park. Quartier in Kalkriese - Ortsteil von Bramsche.
4. Tag: Kalkriese - Pente - ca. 17 km
Frühstücken Sie kräftig, denn die höchste Erhebung auf dem Mühlenweg erwartet den Wanderer gleich zu Beginn - mit 157 m die Schmittenhöhe. Bei Schleptrup dann gleich zwei Mühlen: die auf Pfählen errichtete Wassermühle „Zur Mühle“, eine noch heute funktionstüchtige, denkmalgeschützte Mühle und die Mühle Sommer, die als Sägemühle noch immer betrieben wird. Quartier bei Pente ein Ortsteil von Bramsche.
5. Tag: Pente - Wallenhorst - ca. 28 km
In den Königstannen kann der Wanderer etwa 3.000 Jahre alte Hügelgräber besichtigen, bevor er die Hollager Mühle erreicht. Diese wurde erst um 1850 erbaut und bis 1950 betrieben, heutzutage dient der Mühlenturm als Nebenanlage einer Jugendfreizeitstätte. Die nächste Mühle am Wegesrand ist die Mühle Bohle, sie entstand im 14. Jahrhundert tat ihren Dienst als Walkemühle und knetete Tuch. Vorbei an der romanischen Wersener Dorfkirche kommt der Wanderer zur Ölmühle Borgmann. Diese wurde als einzige in der Region zur Herstellung von Öl aus Bucheckern genutzt. Die Tüchter-Kornmühle an der Düte gelegen ist für diesen tag die letzte ihrer Zunft, bevor das Tagesziel erreicht wird. Quartier in Wallenhorst.
6. Tag: Wallenhorst - Rulle - ca. 12 km
An der neugotischen Hallenkirche St. Alexander beginnt Ihre letzte etwas kürzere Wanderung auf dem Mühlenweg zurück nach Rulle. Es bleibt daher sicher noch Zeit am Nachmittag für einen Besuch in Osnabrück. Die Linienbusse dorthin starten in der Nähe Ihres Hotels in Rulle. Quartier nochmals in Rulle wie am ersten Tag.
7. Tag: Heimreise ab Rulle
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