Der legendäre RENNSTEIG in Thüringen
Wanderungen im grünen Herzen Deutschlands
Wandern ohne Gepäck - in zwei Streckenlängen:
1. Die Gemütliche Tour: Blankenstein - Hörschel in 8 Etappen - Tagesstrecken bis 25 km
2. Die Sportliche Tour: Blankenstein - Hörschel in 6 Etappen - Tagesstrecken bis 34 km
Beide Varianten sind auch mit gedrehter Laufrichtung
von Hörschel nach Blankenstein - buchbar!
Der älteste und bekannteste Wanderweg Deutschlands führt über 169,3 Kilometer
auf der Kammlinie des Frankenwaldes, des Thüringer Schiefergebirges und
des Thüringer Waldes von Blankenstein an der Saale bis Hörschel an der Werra.
Ganz gleich, in welcher Richtung, Sie werden von der Schönheit der Landschaft und der Gastfreundschaft der Menschen im Thüringer Wald begeistert sein.
Der Rennsteig
Der Rennsteig „R“ - ältester Fernwanderweg - ist auch für unerfahrene Fernwanderer geeignet. Während der 90er Jahre wurde die Trasse saniert, Feuchtstellen trocken gelegt, auf Straßen verlaufende Passagen auf zum Teil eigens angelegte Parallelpfade verlegt, Beschilderungen und Markierungen verbessert. Außerdem wurden im Abstand von 1-2 km Schutzhütten errichtet, so dass niemand mehr das mitunter launische Wetter auf den Höhen des Thüringer Waldes fürchten muss.
Bei der Rennsteigwanderung in Ost-West-Richtung geht es ziemlich steil aus dem Saaletal bergan, dann hat man aber schon bald eine vorläufige Reisehöhe (ca. 700 m) erreicht und kann ohne allzu viel Auf und Ab über die Ausläufer des Frankenwaldes und ins Thüringer Schiefergebirge wandern. Die Wanderstrecken betragen auf der „Sportlichen“ 6-Etappen-Tour bis zu 34 Kilometer sowie auf der „Gemütlichen“ 8-Etappen-Tour bis zu 25 km.
In alter Tradition gehen Sie in Blankenstein hinter der Holzbrücke zum Selbitzufer hinunter und nehmen einen Kiesel auf, um ihn über den Thüringer Höhenpfad zu tragen und in Hörschel nach 168 km wieder dem feuchten Element in die Werra zu übergeben. Vielleicht werfen Sie ihn nicht zu weit, damit er die Chance hat, wieder im heimischen Gewässer zu landen...
Sollten Sie den Gruß „Gut Runst!“ hören, dürfen Sie ihn erwidern. Seit 1900 gibt es ihn als „offiziellen“ Gruß des Rennsteigvereins. Er ist abgeleitet von „rennen“. Jeder Rennsteigwanderer ist ein „Renner“, auch wenn er beschaulich seines Weges zieht.
Bei der Rennsteigwanderung in Ost-West-Richtung geht es ziemlich steil aus dem Saaletal bergan, dann hat man aber schon bald eine vorläufige Reisehöhe (ca. 700 m) erreicht und kann ohne allzu viel Auf und Ab über die Ausläufer des Frankenwaldes und ins Thüringer Schiefergebirge wandern. Die Wanderstrecken betragen auf der „Sportlichen“ 6-Etappen-Tour bis zu 34 Kilometer sowie auf der „Gemütlichen“ 8-Etappen-Tour bis zu 25 km.
In alter Tradition gehen Sie in Blankenstein hinter der Holzbrücke zum Selbitzufer hinunter und nehmen einen Kiesel auf, um ihn über den Thüringer Höhenpfad zu tragen und in Hörschel nach 168 km wieder dem feuchten Element in die Werra zu übergeben. Vielleicht werfen Sie ihn nicht zu weit, damit er die Chance hat, wieder im heimischen Gewässer zu landen...
Sollten Sie den Gruß „Gut Runst!“ hören, dürfen Sie ihn erwidern. Seit 1900 gibt es ihn als „offiziellen“ Gruß des Rennsteigvereins. Er ist abgeleitet von „rennen“. Jeder Rennsteigwanderer ist ein „Renner“, auch wenn er beschaulich seines Weges zieht.
Reiseverlauf - 1. Variante – Die Gemütliche:
mit Tagesstrecken bis 25 km:
Blankenstein - Hörschel in 8 Etappen - 10 Tage / 9 Nächte
Blankenstein - Hörschel in 8 Etappen - 10 Tage / 9 Nächte
1. Tag: Blankenstein
Individuelle Anreise. Quartier in Blankenstein.
2. Tag: Blankenstein - Heinrichsort / Grumbach - ca. 18 km
Der Rennsteigbeginn liegt in Blankenstein unterhalb des Bahnhofes an der Selbitz. Gehen Sie hinter der Holzbrücke zum Selbitzufer hinunter und nehmen in alter Tradition einen Kiesel auf, um ihn übers Gebirge zu tragen und in Hörschel wieder dem feuchten Element zu übergeben. In Kießling führt der Rennsteig im Linksbogen durch den Ort, weiter über die Ausspann am Wiesenbühl bis zur Höhe vor Schlegel. Sie wandern am Lobensteiner Kulm entlang und erreichen Rodacherbrunn. Nun
müssen Sie für ca. 2 km den Rennsteig verlassen und Sie erreichen Ihr Quartier bei
Heinrichsort / Grumbach.
3. Tag: Heinrichsort / Grumbach - Spechtsbrunn - ca. 25/22 km
Der Rennsteig steigt auf hohlwegartigem Pfad zur Hohen Tanne an, deren Gipfel Sie nach Überqueren der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze erreichen. Nach Brennersgrün kommt der Kurfürstenstein von 1513, wo der so genannte Schönwappenweg beginnt, auf dem auf kurzer Strecke prächtige Wappengrenzsteine stehen (u.a. Großer Bischofsstein, Kleiner Bischofsstein, Grenzstein Bayern/Thüringen, Dreiwappenstein am Kießlich). Am Ortsausgang von Steinbach am Wald steht der Wasserscheidenstein (Elbe/Rhein) von 1850, der die Grenze von Frankenwald und Thüringer Schiefergebirge markiert. Vom Waldhaus Weidmannsheil, 1896 Gründungsstätte des Rennsteigvereins, stehen nur noch Mauerreste. Nach der Tochter des Försters und Gastwirts Sauer wurden die Zeitschrift des Rennsteigvereins „Das Mareile“ und das seither dem Rennsteigwanderer den Weg weisende weiße „R“ benannt. Sie gelangen weiter zur Frankenwaldhütte an der Schildwiese, den Schleifenwiesen, zur Kalten Küche bis nach Spechtsbrunn; die größte Stadt auf dem Rennsteig. Quartier in Spechtsbrunn.
4. Tag: Spechtsbrunn - Limbach / Friedrichshöhe - ca. 20/24 km
Sie wandern entlang der Geißlerswiese und dem Hohen Schuss. Es folgen der Rastplatz an der Triniusbank, der Bahnhof Ernstthal sowie der stark verwitterte Dreiherrnstein auf der Hohen Laach von 1548. Nach ca. 4 km erreichen Sie Neuhaus am Rennweg. Hinter der Rennsteigbaude Bernhardtstal und dem Parkplatz Sandwieschen zieht nun der Rennsteig über den Rücken des Sandberges. Nach Limbach und dem Dreistromstein sind Sie in Friedrichshöhe angekommen. Quartier in Limbach oder Friedrichshöhe.
5. Tag: Limbach / Friedrichshöhe - Neustadt a. R. - ca. 22/18 km
Von Friedrichshöhe verläuft der Rennsteig ziemlich steil auf die Pechleite. Nach der Eisfeldern Ausspanne (Rastplatz) und der Heidehütte beim Dreiherrnstein auf der Hohen Heide gelangen Sie auf den Gipfel des Eselsberges. Bei guter Sicht ist von der Rennsteigwarthe auf dem Eselsberg ein Blick über den Kammweg und in die Täler sehr empfehlenswert. Es geht hinab nach Masserberg und weiter über den Ersteberg zur Triniusbaude (Wanderlokal) an der Schwalbenhauptwiese. Für die nächsten Kilometer bis zur Schmücke verläuft eine Landstraße auf der Route des Original-Rennsteigs und wird von einem „Ersatzwanderweg“ begleitet. Nach dem Lassmannstein, der Teufelsbuche und dem kleinen Weiler Kahlert erreichen Sie Ihr Quartier in Neustadt am Rennsteig.
6. Tag: Neustadt a. R. - Oberhof - ca. 25 km
Heute schaffen Sie nicht nur die Mitte des Rennsteigs und den Übergang vom Schiefergebirge in den Thüringer Wald, sondern auch den Großteil des Aufstiegs zu seiner höchsten Höhe. Der Rennsteig führt Sie zum Großen Dreiherrnstein, nach Allzunah, dem Bahnhof Rennsteig, der Waldwiese an der Alten Tränke, zum Rastplatz an der Mordfleck-Wiese (deren Namen sich von einem modrigen Fleck herleitet) sowie zur Schutzhütte Borstenplatz bis Sie die Schmücke, das traditionsreichste Gasthaus auf dem Rennsteig, erreichen. Es geht weiter zur Plänckners Aussicht (973 m), dicht unter dem Gipfel des Großen Beerberges. Sie haben nun den höchsten Punkt Ihrer Wanderung erreicht und können von der Aussichtsplattform den Blick nach Süden genießen. Nach der Suhler Ausspanne und der Schutzhütte Sommerwiese kommen Sie zum Rondell und werden in Oberhof übernachten.
7. Tag: Oberhof - Ebertswiese - ca. 20 km
Sie wandern am Grenzadler, dem Rastplatz am Wachserasen, auf der Schmalkalder Loibe sowie der Wiedepfuhlswiese entlang. Über den Nesselberg erreicht man die Alte Ausspanne (Schutzhütte). Das leichte Auf und Ab des auf der Kammlinie verlaufenden Rennsteigs setzt sich fort, wenn Sie auf schönem, von alten Grenzsteinen begleitetem Waldweg über Glasberg und Nägelstedter Girn zur Ebertswiese wandern, die Sie am Spittersteg erreichen. Übernachtung bei der Ebertswiese.
8. Tag: Ebertswiese - Ascherbrück / Kleiner Weißenberg - ca. 25 / 20 km
Es geht hinab zum Possenröder Kreuz (Schutzhütte), über den Spießberg hinab zum Heuberghaus. Auf dem bewaldeten Gipfel des Großen Jagdbergs (806 m) führt der Rennsteig über Stufen am Rande eines Steilhangs bergab. Unten erreichen Sie die Gabelwiese, von der der Rennsteig über den Trockenberg zum Parkplatz Grenzwiese am Fuße des Inselberges führt. Entlang des Rennsteiges wandern Sie auf steilem Stufenpfad hinauf zu den Reitsteinen (schöner Blick in den Brotteroder Kessel) sowie über den Gipfel des aussichtsreichen Großen Inselsberges (916 m). Vorbei am Ventianerstein und der Brotteroder Hütte erreichen Sie den Großen Weißenberg, mit dem Dreiherrnstein. Quartier bei Ascherbrück oder am Kl. Weißenberg (ca. 1,5 km vom Rennsteig entfernt).
9. Tag: Ascherbrück / Kleiner Weißenberg - Neuenhof-Hörschel - ca. 20 / 25 km
Größere Anstiege liegen jetzt nicht mehr vor Ihnen, in der Tendenz führt Sie der Rennsteig nun immer bergab - von 553 m auf 196 m an der Werra. Hinter dem Zollstock geht es zur Rennsteiggrotte, wo nur 50 m vom Wanderweg entfernt ein versteckter Felsüberhang zur Rast einlädt. Sie wandern weiter zur Hohen Sonne, zur Krummen Kahre, zum Tunnelkopf sowie zum Vachaer Stein (dies war das westliche Ende des DDR-Rennsteiges, dessen vorausliegender Abschnitt weitgehend im Sperrgebiet lag). Nach Clausberg und dem Großen Eichelberg (Rastplatz mit Blick auf Wartburg) gelangen Sie nach Hörschel zum Rennsteigende an der Werra. Quartier bei Neuenhof-Hörschel.
10.Tag: Heimreise
Individuelle Heimreise oder Verlängerungsaufenthalt.
Besucherzähler
Online:
12
Besucher heute:
333
Besucher gesamt:
132904
Zugriffe heute:
691
Zugriffe gesamt:
314083
Zählung seit:
2010-05-02


