Der Saale-Orla-Weg rings um das Thüringer Meer
Teil 2 - Plothener Teiche-Tour
Saalfeld - Saalfelder Feengrotten, Burgruine Hoher Schwarm, vier Stadttore
Plothen - Naturschutzgebiet der Plothener & Debraer Teiche
(von Mönchen ab dem 11. Jh. angelegt)
Mödlareuth - geteiltes Dorf (Bayern/Thüringen) -
bis 1989 mit 700 m langer Mauer
Plothen - Naturschutzgebiet der Plothener & Debraer Teiche
(von Mönchen ab dem 11. Jh. angelegt)
Mödlareuth - geteiltes Dorf (Bayern/Thüringen) -
bis 1989 mit 700 m langer Mauer
Reiseverlauf: Teil 2 - Plothener Teiche-Tour
1.Tag: Eigenanreise nach Saalfeld.
Gern buchen wir für Sie eine frühere Anreise, wenn Sie zusätzliche Tage in Saalfeld verbringen möchten. Quartier in Saalfeld.
2.Tag: Saalfeld - Pößneck - ca. 26 km
Der Wandertag beginnt an der Räditzkreuzung, führt ins Grauwinkeltal und bringt Sie mit wechselnder Steigung bergan. Sie laufen bis zur Einmündung in die Straße nach Schloßkulm und weiter bis zur Katzenkreuzung (Informationstafel über die letzte Wildkatze in der Saalfelder Region) und nach Reichenbach. An der Kreuzung Krötenpfütze steht ein als Gedenkstein ausgeführter Wegweiser von 1921. Kurze Zeit später gewährt eine Schutzhütte Blicke in die Orlasenke und ihre Ortschaften. Der Weg ist auf diesem Abschnitt gut ausgebaut. Noch ca. 8 km bis Pößneck mit seiner sehenswerten Fußgängerzone. Quartier in Pößneck.
3.Tag: Pößneck - Sachsenburg - ca. 27 km
Die Straße und der Name Bärenleite begleiten Sie auf dem Weg zum Kantorsbaum sowie zur Ratsberghütte (1986 errichtet). Sie erleben den Lochgrund, die Lochgrundhütte und erreichen über Kleindembach und Schweinitz das sehenswerte Biotop der Noßbachteiche.
Durch Mariengrund, vorbei an der Marienquelle und Wurmbschen Hütte gelangen Sie zu den Vierzehn Eichen. Hier mündet der Weg in die Hohe Straße (im Mittelalter Verbindungsweg zwischen den Messestädten Augsburg und Leipzig) entlang auf dem Kamm des Höhenzuges erreichen Sie das Quartier vor den Toren Neustadts bei Breitenhain.
Durch Mariengrund, vorbei an der Marienquelle und Wurmbschen Hütte gelangen Sie zu den Vierzehn Eichen. Hier mündet der Weg in die Hohe Straße (im Mittelalter Verbindungsweg zwischen den Messestädten Augsburg und Leipzig) entlang auf dem Kamm des Höhenzuges erreichen Sie das Quartier vor den Toren Neustadts bei Breitenhain.
4.Tag: Sachsenburg - Plothen - ca. 23 km
Wald, Wiesen und zahlreiche Teiche begleiten Ihre Wanderung. Nach dem Bismarckturm (1915) gelangen Sie über den Lausnitzgrund nach Neustadt an der Orla mit dem spätgotischen Rathaus und seinen „Fleischbänken“, einer mittelalterlichen Ladenstraße der Fleischer. Über Kospoda mit dem sehenswerten Schlösschen erreichen Sie die „Pappelschenke“ (ehem. Gaststätte), den Gambsengrund, Kleina und das NSG Plothener Teiche. Im Radius von 5 km kann man über 500 Teiche zählen und eine sehr artenreiche Tier- und Pflanzenwelt erleben. Quartier in Plothen.
5.Tag: Plothen - Schleiz - ca. 18 km
Sie gelangen über Pahnstangen, Pörmitz und Oettersdorf nach Görkwitz, wo sich Ihnen ein schöner Blick ins Wisentatal eröffnet. Die Wanderung geht weiter nach Mönchgrün und talwärts entlang des Beyersmühlenweges. Sie überschreiten den einstigen Mühlgraben und die Wisenta, kommen zur Glücksmühle und wandern auf der Wisentapromenade der Stadt Schleiz (Geburtsstadt von Johann Friedrich Böttger, der Erfinder des europäischen Porzellans) zu. Quartier in Schleiz.
6.Tag: Schleiz - Tanna OT Frankendorf - ca. 25 km
Eine sehr waldreiche Etappe mit sehr geringen Höhenunterschieden. Über den idyllisch gelegenen Wehrteich erreichen Sie die Holzmühle und wandern in Richtung des Schleizer Ortsteils Wüstendittersdorf. Jenseits des Wisentatales erhebt sich der bewaldete Königsberg (548 m). Der Weg führt Sie durch den Wald nach Langenbuch (altes Forsthaus) und zur Talsperre Lössau. Sie wandern weiter in den Ortsteil Waldhäuser, über Oberböhmsdorf und den Buchhübel („Schleizer Dreieck“) bis nach Heinrichsruh. Durch das Tiefenbachtal und das breite Wiesental der Wettera, den Grünberg und den Kätzels Hof erreichen Sie Frankendorf ein Ortsteil von Tanna. Quartier in Frankendorf.
7.Tag: Tanna OT Frankendorf - Hirschberg - ca. 24 km
Auf dem Hotteraweg geht es heraus aus Tanna zu den Leitenteichen. Sie gehen südöstlich am Rosenbühl (653 m) vorbei, sehen bereits aus der Ferne Gefell und den höchsten Berg des Frankenwaldes, den Döbraberg (795 m). Dann passieren Sie das Wegekreuz am Knollenbusch und im „Zickzackkurs“ wandern Sie durch Fichtenwald nach Mödlareuth (Museum zur Geschichte der deutschen Teilung). Weiter geht es entlang des malerischen Tannbaches zur Wegegabelung Venzka und zur Saale. Durch das Naherholungsgebiet Hag gelangen Sie nach Hirschberg. Quartier in Hirschberg.
8.Tag: Hirschberg - Blankenstein - ca. 16 km
Die Wanderung beginnt an der Saalebrücke nach Untertiefengrün. Sie gehen flussabwärts und gelangen nach Sparnberg, von hier aus auf der Uferstraße in Richtung Pottiga. Von der Straße geht es links hinab zur Saale. Man erkennt nur noch Mauerreste des ehemaligen Gutes Saalbach. Im Zuge der verstärkten „Grenzsicherung“ durch die DDR wurde es abgerissen. Über eine Holzbrücke kann man ins fränkische Rudolphstein gehen. Dem Saalebogen folgend, dann ansteigend, gelangen Sie nach Pottiga. Es folgen Blankenberg, der Aussichtsfelsen „Bastei“ und Blankenstein. An der Selbitzbrücke, am östlichen Ende des Rennsteiges, beginnt und endet der Saale-Orla-Wanderweg. Quartier in Blankenstein.
9.Tag: Heimreise oder Verlängerungsaufenthalt.
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