Fast wie gemalt...
Wanderungen auf dem Malerweg
durch die Wunderwelt der Felsentürme
im Nationalpark Sächsische Schweiz


Malerisch, fantastisch, imposant - einzigartig in Mitteleuropa:
Das Elbsandsteingebirge mit dem an eigenwillig geformten Sandsteinen reichen Nationalpark Sächsische Schweiz.
Festung Königstein, Kirnitzschtal, Bastei, Brandstufen, Kuhstall, Schwedenlöcher, Schrammsteine, Gr. Winterberg, Bad Schandau, Kurort Rathen...

MALERWEG

In der bizarren Sandsteinfelsenwelt der Sächsischen Schweiz suchten schon seit dem 18. Jahrhundert viele Künstler ihre Inspiration. So fand Caspar David Friedrich mit dem Neurathener Felsentor das Motiv für sein wohl romantischstes Bild „Felsenschlucht“. Auf der Bastei zeichnete Ludwig Richter unzählige Skizzen und hinterließ einmalige zeitgeschichtliche Zeugnisse. Auch Adrian Zingg und Anton Graff, zwei Schweizer, kamen 1766 nach Dresden an die Kunstakademie. Es gehörte zum guten Ton im Elbsandsteingebirge zu wandern. Auf den damals noch wenigen, oft schwer begehbaren Pfaden fanden die Künstler jedoch eine Vielzahl an Motiven die sie malten. Eine Wanderung auf dem heutigen Malerweg macht Lust, sich die Werke der Maler genauer anzuschauen.

Auf unserer Malerweg Streckenwanderreise möchten wir Sie in diese Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz führen und Ihnen dabei die schönsten Orte einer Gegend zeigen, die reich an landschaftlichen geologischen Besonderheiten und Kulturdenkmalen ist. Sie werden durch dunkle Wälder in tiefe Täler hinab - und durch enge Schluchten wieder hinaufsteigen. Eine Landschaft, die zu Entdeckungen von historischen Mühlen und Resten mittelalterlicher Felsenburgen einlädt, wo man über abenteuerlichen Stiegen auf bizarre Sandsteinfelsen klettern und von dort fantastische Rundblicke genießen kann. Im Jahr 1990 erklärte die letzte Regierung der DDR einen großen Teil des Elbsandsteingebirges zum Nationalpark.
Wir hoffen sehr, dass Sie nach den Wandertouren durch das Elbsandsteingebirge ebenso wie
Carl Merkel im Jahre 1826 feststellen:
„Ich habe auf meinen früheren Reisen durch das südliche Deutschland, die Schweiz, Salzburg, Österreich und Schlesien sehr viel Schönes gesehen, doch solch herrliche Felsengruppen...
sind mir nirgends aufgestoßen.“

Reiseverlauf - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: Eigenanreise nach Bad Schandau / Ortsteil Krippen.

Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie Ihren Aufenthalt für einen Besuch in Dresden oder Prag verlängern möchten. Quartier in Krippen. Bahnanschluss und Parkmöglichkeit in Krippen vorhanden.
Da es sich bei dieser Tour um eine Rundwanderung handelt, ist als Start- und Endpunkt, für Bahnanreisende auch Wehlen und Königstein und für Gäste die per PKW anreisen, alle Orte außer der Große Winterberg, geeignet.

2. Tag: Krippen - Schmilka - Elbe - Gr. Winterberg - Gehzeit ca. 5 Std.

Krippen, wunderschön am linken Elbeufer, gegenüber von Bad Schandau gelegen, ist Start- und Endpunkt Ihrer Malerweg Wanderung. Vom Flussufer haben Sie einen wundervollen Blick auf die mächtige Felsenwand der Schrammsteine, der auch schon die Altmeister (z. B. Zingg und Friedrich) begeisterte. Zu Beginn Ihrer Tour wandern Sie auf einem Teilstück des parallel zum Malerweg verlaufenden Caspar-David-Friedrich-Wegs hinauf zum Wolfsberg. Hier werden Sie an das berühmte Bild „Wanderer überm Nebelmeer“ erinnert. Das kleine Dorf Schöna liegt im Schatten der Tafelbergreste vom Zirkelstein und Kaiserkrone (Besteigung wegen toller Aussicht lohnenswert), bevor Ihr Weg Sie wieder hinab zum Elbeufer bei Schmilka führt. Mit einer kleinen Personenfähre wechseln sie die Uferseite. Zu empfehlen ist nun ein Abstecher ins nahe auf böhmischer Seite liegende Hrensko mit der idyllischen engen Kamnitzklamm oder dem mächtigen Prebischtor. Von Schmilka geht es dann steil hinauf zum Berggasthaus auf dem Großen Winterberg, Ihrem nächsten Quartier. ca. 14 km

3. Tag: Gr. Winterberg - Kirnitzschtal - Lichtenhainer Wasserfall - Gehzeit ca. 6 Std.

Von der nahen Kipphornaussicht haben Sie einen überwältigenden Blick auf das Elbtal. Das Trockental des Großen Zschandes mit der kleinen Ansiedlung rings um das Zeughaus, ist Ihr erstes Ziel. Sie sind nun in der Kernzone des Nationalparks und erreichen bald die hohe Warte des Pohlshorns, die Ihnen einen weiten Blick über den Großen Zschand bietet. Vorbei am Kleinstein und der ehemaligen Felsburg Arnstein gelangen Sie ins wildromantische Kirnitzschtal. Zum Ende der Tagestour erwartet Sie nochmals ein Anstieg hinauf zum Kuhstall, eine der größten Schichthöhlen im Nationalpark. Durch den sehr engen Spalt der Himmelsleiter können Sie ein Gipfelplateau besteigen, welches einen weiten Rundblick bietet. Quartier am Lichtenhainer Wasserfall oder in Bad Schandau, wohin Sie mit der Waldstraßenbahn im Kirnitzschtal gelangen. ca. 18 km

4. Tag: Lichtenhainer Wasserfall - Affensteine - Schrammsteine - Gehzeit ca. 6 Std.

Vom Lichtenhainer Wasserfall aus führt der Malerweg zum Beuthenfall und durch den Dietrichsgrund zur Affensteinpromenade. Ein großartiger Felsenraum erwatet Sie, die Formenvielfalt auf diesem Abschnitt des Malerweges ist beeindruckend. Über den Zurückesteig und den Gratweg gelangen Sie in die Schrammsteine. Es empfiehlt sich ein Abstecher zur Schrammsteinaussicht. Hier haben Sie einen phantastischen Blick über die Schrammsteinkette, den Falkenstein - einem der bekanntesten Kletterfelsen der Sächsischen Schweiz und über das Elbtal. Über Stufen und Eisenleitern erreichen Sie das große Schrammsteintor. Über den elbleite- und Wenzelweg führt Ihre Wanderung wieder hinab ins Kirnitzschtal und zur Ostrauer Mühle. Nun können Sie mit der Kirnitzschtalbahn nach Bad Schandau fahren, oder Sie wandern die ca. 3 Kilometer bis in den Kurort hinein. Quartier in Bad Schandau. ca. 14 km

5. Tag: Wanderung über den Brand & die Brandstufen nach Hohnstein - Gehzeit ca. 5 Std.

Sie können Ihre Wanderung direkt in Bad Schandau beginnen, oder mit der Waldbahn zurück zur Ostrauer Mühle fahren. Durch die Dorfbachklamm steigen Sie dann auf nach Altendorf und gehen auf den Mühlweg hinab ins Tal der Sebnitz bis zur Kohlmühle. Vom Tiefen Grund aus steigen Sie über die vielen und steilen Brandstufen hinauf zum Panoramablick der Brandaussicht mit einer Nationalpark-Infostelle. Hier am Brand haben Sie eine phantastische Aussicht bis zum mächtigen Tafelberg Lilienstein und der Bastei. Zum Abschluss dieser Tour wandern Sie auf dem Halbenweg vorbei an der Gautschgrotte bis zum Quartier in Hohnstein. ca. 15 km

6. Tag: Hohnstein - Rathen - Bastei - Wehlen - Gehzeit ca. 5 Std.

Durch den Schindergraben geht es steil hinab ins Polenztal und durch die enge Wolfsschlucht und über die Teufelsbrücke wieder bergauf nach Rathewalde. Durch den romantischen Amselgrund, mit gleichnamigen Wasserfall und See, wandern Sie zu den hoch aufragenden Felswänden des Rathener Wehlgrundes mit einer der schönsten Naturbühnen Europas. Auf dem Basteiweg und vorbei an der Felsenburg Neurathen gelangen Sie hinauf zur fantastischen Basteiaussicht. Über die 76 m lange steinerne Basteibrücke und den Fremdenweg kommen Sie zum Rastplatz „Steinerner Tisch“, bevor Sie der Weg wieder hinab ins Elbtal nach Wehlen führt. Quartier in Wehlen - ca. 14 km

7. Tag: Rauenstein - Weißig - Festung Königstein - Gehzeit ca. 4,5 h

Auf einem Waldweg gehen Sie vom Wehlener Ortsteil Pötzscha hinauf zum aussichtsreichen Grat des Rauensteins. Nun führt die Wanderung über steile Treppen, Brücken und auf schmalen Wegen bis nach Weißig. Es folgt ein Teilstück mit herrlichen Blicken zurück auf die Rathener Felsen und auf die Bärensteine. Vorbei am Thümsdorfer schloss wandern Sie auf dem Kanonenweg bis zur mächtigen hoch über dem Elbtal thronenden Festung Königstein deren Besichtigung unbedingt lohnenswert ist. Quartier in Königstein. ca. 13 km

8. Tag: Quirl - Pfaffenstein - Gohrisch - Papststein - Gehzeit ca. 6,5 h

Der letzte Wandertag auf dem Malerweg erwartet Sie mit anstrengenden Anstiegen, für die Sie aber mit traumhaften Aussichten entlohnt werden. Beim Quirlmassiv kommen Sie an der Nordseite zum Diebskeller, der begehbaren und bedeutendsten von vielen Höhlen am Quirl. Auf dem Kammweg geht es nun zum Pfaffenstein mit der „Barbarine“ eine der bekanntesten Felsgestalten der Sächsischen Schweiz. Über Stufen und durch das enge „Nadelöhr“ geht es wieder hinab und Sie erreichen bald den Kurort Gohrisch. Der Muselweg bringt Sie zum zerklüfteten Gohrischfelsen und über Stufen geht es hinauf zum Papststein, wo Sie wieder ein weiter Panoramablick erwartet. Nun ist es nicht mehr weit und Sie erreichen Ihren Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung auf dem Malerweg. Quartier in Krippen. ca. 17 km

9. Tag: Heimreise oder Verlängerung

Heimreise. Gern buchen wir für Sie auch einen Anschlussaufenthalt in der Sächsischen Schweiz, in Dresden, auch Kuren in Bad Schandau sind möglich.
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