Thüringenweg
3. Teil:
Vom Luisenturm in das Luisenthal
Von Rudolstadt ins Schwarzatal und nach Ohrdruf

Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: individuelle Anreise nach Rudolstadt

Übernachtung in Rudolstadt.

2. Tag: Rudolstadt - Bad Blankenburg - ca. 10 km

Die prächtige Schloßanlage der Heidecksburg lädt zu einem Besuch ein. Nach einem Bummel durch die hübsche Altstadt geht es bergan zum Geschwister-Scholl-Turm und nach Zeigerheim. Sie erreichen das Tor zum Schwarzatal - die kleine Kurstadt Bad Blankenburg.

3. Tag: Bad Blankenburg - Paulinzella - ca. 18 km

Die Lage der kleinen Kurstadt ist einfach traumhaft und die gesamte Umgebung des Schwarzatals ein Eldorado für Wanderfreunde. So berührt der Thüringenweg hier den Europäischen Fernweg E3, den Naturlehrpfad „Heinrich Cotta“ und den „Olitätenweg“ (haben wir auch in unserem Programm). Gleich zu Beginn der Tagestour erreicht der Wanderer einen kleinen Sattel von dem sich ein Abstecher zur Burg Greifenstein sich lohnt. Sie wandern weiter über die Gölitzwände, den Fröbelblick und den Baropturm und kommen durch die kleinen Orte Thälendorf und Solsdorf. In Solsdorf ist die Einkehr im „Harrashof“ empfehlenswert. Neben gutem Essen ist schmackhafter, selbstgebackener Thüringer Kuchen zu haben - wenn man in den Nachmittagsstunden eintrifft. Durch ein Waldstück geht es hinab nach Paulinzella - die Ruine der Klosterkirche (Baubeginn 1107) ist beeindruckend. Rückfahrt nach Bad Blankenburg mit der Bahn oder dem Linienbus. Quartier wieder in Bad Blankenburg.

 

4. Tag: Paulinzella - Wipfra - ca. 17 km

Bevor diese Wanderetappe beginnt, fahren Sie mit der Bahn wieder nach Paulinzella. Vorbei an den Fischteichen wandern Sie auf einem befestigten Forstweg, der so genannten „Dreckigen Gasse“, bis zum Ort Singen - mit der kleinsten Brauerei Thüringens; seit 1875 ein Familienbetrieb. Vom Singener Berg (582 m) schaut man hinunter ins Ilmtal mit den Dörfern Dörnfeld, Cottendorf und Traßdorf. Nach dem Mischwald haben Sie einen schönen Ausblick auf die Wipfradörfer. Sie wandern abwärts nach Neuroda und sind bald in Ihrem nächsten Quartier im kleinen Ort Wipfra.

5. Tag: Wipfra - Geschwenda - ca. 20 km

Bis zur Talsperre Heyda führt der Weg im Wipfratal durch Wiesen und am Waldessaum entlang. Nach dem Ort Heyda wandern Sie in Richtung Veronikaberg. Bevor Sie den Abstieg über den Hangweg nach Martinroda wählen, empfiehlt es sich, auf den höchsten Punkt des Berges zu wandern. Der Weg führt durch ein NSG mit Buchenbestand und noch natürlich wachsenden Eiben. Weiter geht es am Nordrand des Thüringer Waldes entlang, an einem der vielen Dreiherren-Steine vorbei zu den Kammerlöchern und dem Bahnviadukt Angelroda bis nach Geschwenda. Quartier in Geschwenda.

6. Tag: Geschwenda - Ohrdruf - ca. 20 km

Sie verlassen den Ort mit der im Barockstil erbauten Nicolaikirche und gehen weiter bergab bis ins Tal der Wilden Gera in den Geburtsort des Gartenzwerges (vor ca. 120 Jahren), nach Gräfenroda. Nach dem Sandbachtal geht es in einem langen Bogen durch Hochwald bis zum Rastplatz an der Hirtenwiese. Auf dem Flößgrabenweg laufen Sie weiter bis zur Skihütte Crawinkel; unterwegs bieten sich mehrere Aussichtspunkte auf das liebliche Gebirgsvorland. In Richtung Luisenthal kommen Sie an einem Rastplatz am Wiesenrand, einem kleinen Teich und an einem Trinkwasserquellhaus vorüber. Quartier bei Ohrdruf.

7. Tag: individuelle Heimreise

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