Wandern unter Dampf
Mit den nostalgischen Dampfzügen der
Fichtelberg-, Weißeritztal- & Lößnitzgrund-Schmalspurbahn
zu den Wanderungen vor den Toren Dresdens
„Dampfpartien“ durch drei der schönsten sächsischen Wandergebiete mit der:
Fichtelbergbahn - die dampfbetriebene Schmalspurbahn, verkehrt zwischen dem
Kurort Oberwiesenthal und Cranzahl im Erzgebirge.
Weißeritztalbahn - die dienstälteste Schmalspurbahn Deutschlands. Von 1893 bis zum 12.08.2002 verkehrte sie zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde und wurde durch das Augusthochwasser zerstört. Seit 13.12.2008 rollt die Weißeritztalbahn wieder.
Lößnitzgrundbahn - kurz vor den Toren Dresdens, unter Dampf
von Radebeul Ost nach Moritzburg & Radeburg.
Kontrastreiche Landschaften mit Sachsens höchstem Berg - dem Fichtelberg,
die Schluchten und Felsen im Tharandter Wald dem geografischen Mittelpunkt Sachsens,
dem Moritzburger Teichgebiet beim gleichnamigen Schloss
und den steilen Weinterrassen bei Radebeul
Eine Reise so richtig für alle Dampflok- und Schmalspurbahn-Fans unter den Wanderfreunden. Denn die Anreise zu den Ausgangspunkten der Wanderungen, wird so richtig nostalgisch. Dampfgenuss pur - unterwegs mit der Fichtelbergbahn, der Weißeritztalbahn und der Lößnitzgrundbahn in Sachsen.
Wanderungen im:
Erzgebirge: der Kurort Oberwiesenthal ist mit 914 m über NN die höchstgelegene Stadt Deutschlands, mit der ältesten Seilschwebebahn Deutschlands gelangt man bequem auf den 1.214 m hohen Fichtelberg, Fahrt mit der Fichtelbergbahn entlang des quirligen Flüsschens Sehma und Wanderung auf dem Bimmelbahn-Erlebnispfad
Tharandter Wald: mit dem im Biedermeierstil errichtete Schloss Grillenburg, Forstbotanischem Garten und Talsperre Malter, Fahrt mit der Weißeritztalbahn und Wanderung durch das malerische Tal der Roten Weißeritz
Moritzburger Teichgebiet - Ausgusts barockes Jagdschloss Moritzburg inmitten zahlreicher kleiner Teiche, mit Wildgehege, Leuchtturm am Großteich, im Rokokostil erbauten Fasanenschlösschen und dem ca. 100 m langen Hohburgtunnel, Fahrt mit dem „Lößnitzdackel“ - der Schmalspurbahn durch das idyllische Lößnitztal
Sächsische Weinstraße - Radebeul - Weinbau im Ortsteil Lößnitz seit 11. Jahrhundert, historischer Dorfkern & Karl May Museum
Der Weinbau im sächsischen Elbtal ist zum Unterschied zu den anderen deutschen Weingebieten noch jung, nicht mal tausend Jahre alt. Der Wein wächst hier auf eher kleinen Rebflächen. Über 20 Weinbaubetriebe und zahlreiche private Winzer bauen bekannte und unbekannte Weinsorten wie Dornfelder, Ruländer, Elbling, Spätburgunder, Müller-Thurgau, Traminer oder Kerner an, die wunderbar mit der deftigen sächsischen Hausmannskost harmonieren.
Und so finden wir bei Pirna die ersten Weinstöcke; das Hauptanbaugebiet beginnt mit den Hängen von Radebeul und führt über Coswig und Meißen bis in die romantischen Elbweindörfer um Diesbar-Seußlitz. Jahrhunderte lang hat der Wein dazu beigetragen, das Land reich zu machen. Und auch heute begegnen wir auf unserer Landpartie durchs sächsische Elbland Kunst und Kultur, architektonischer Vielfalt und sächsischem Lebensgenuss.
Reiseverlauf - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: individuelle Anreise in den Kurort Oberwiesenthal im Erzgebirge
Bei frühzeitiger
Anreise empfiehlt sich ein Aufstieg oder Gondelfahrt auf den Fichtelberg, mit
1.214 m Sachsens höchster Berg. Quartier in Oberwiesenthal. Gäste,
die mit der Bahn anreisen, fahren mit der Deutschen Bahn bis Cranzahl und dann
mit der Fichtelbergbahn (im Reisepreis enthalten) bis zum Kurort
Oberwiesenthal.
2. Tag: Fahrt mit der Fichtelbergbahn &
Wanderung - ca. 21 km
Am Morgen Fahrt
mit der Fichtelbergbahn von Oberwiesenthal nach Cranzahl. Die Fichtelbergbahn
schnauft mehrmals am Tag gemächlich ihre 17,4 km zwischen dem Kurort
Oberwiesenthal und Cranzahl, bis sie jeweils nach etwa einer Stunde
Fahrzeit ihr Ziel erreicht hat. Auf einer Spurweite von 750 mm überwindet
sie auf ihrem Weg einen Höhenunterschied von 238 m. Von Cranzahl aus Wanderung
auf dem Bimmelbahn-Erlebnispfad entlang der Bahnstrecke durch das Tal der
quirligen Sehma. Viel Gelegenheit, der Bahn nochmals zu „begegnen“, zum
Fotografieren und nostalgische „Bahnhöfe“ zu entdecken. Quartier nochmals in
Oberwiesenthal. Wenn Sie weitere Tage hier „oben“ in Oberwiesenthal verbringen
möchten, um vielleicht den höchsten Berg des Erzgebirges, den Keilberg (1.244 m) auf
böhmischer Seite zu „erobern“, so buchen wir für Sie gern weitere
Übernachtungen.
3.
Tag: Fahrt nach
Freital
Sie fahren mit
dem eigenen PKW oder mit der Bahn nach Freital. Am Nachmittag besteht die
Möglichkeit zu einer ersten kleinen Wanderung im Tal der Weißeritz oder zu
einem Ausflug ins nahe Dresden - ca. 15 Minuten mit der S-Bahn. Quartier in Freital.
4.
Tag: Fahrt mit
der Weißeritztalbahn & Wanderung - ca. 20 km
Am Morgen Fahrt
mit der Weißeritztalbahn von Freital nach Dippoldiswalde. Die Wanderung startet
beim Lohgerbermuseum und führt entlang
der Bahnlinie durch das Tal der Roten Weißeritz: zur Talsperre Malter mit dem
mächtigen Wasserkraftwerk Malter - Wasserkraftwerk Seifersdorf - Rabenauer
Mühle - durch den sagenhaften Rabenauer Grund - zurück nach Freital. Quartier wieder
in Freital.
5.
Tag: Wanderung im
Tharandter Wald - ca. 18 km
Wanderung durch das Tal der Wilden
Weißeritz nach Tharandt - durch den Forstbotanischen Garten zum Schloss
Grillenburg und wieder zurück nach Freital. Dieser Tag kann aber auch sehr gut
für einen Ausflug ins nahe Dresden genutzt werden. Quartier wieder in Freital.
6. Tag: Fahrt nach Radebeul
Sie fahren mit dem eigenen PKW oder mit der
Bahn nach Radebeul. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zu einer ersten
kleinen Wanderung durch die Weinberge oder entlang der Elbe, zu einem Besuch
des Karl-May Museum oder zu einem Ausflug auf Ausgust´s Spuren durch
geschichtsträchtige Städte: Dresden – Altstadtbummel mit Frauenkirche, Zwinger,
Brühlsche Terrassen & Grünem Gewölbe oder Meißen - die „Wiege Sachsens“ -
Albrechtsburg, Dom, Staatliche Porzellanmanufaktur & Böttgermuseum. Quartier in Radebeul.
7. Tag: Fahrt Lößnitzgrundbahn
& Wanderung Moritzburger Teichgebiet
-
ca. 10 km
Am Morgen Fahrt
mit dem „Lößnitzdackel“ nach Radeburg und Moritzburg (Ankunft gegen 12 Uhr).
Nun haben
Sie die Möglichkeit zur Besichtigung vom Schloss Moritzburg. Es gibt viel zu
entdecken in der Umgebung des Schlosses: das Fasanenschlösschen - in den
außergewöhnlich gestalteten Räumen des Fasanenschlösschens traf sich die adlige
Gesellschaft zu festlichen Anlässen. Unweit des Fasanenschlösschens befindet
sich eine Hafenanlage en Miniatur. Aber wozu ein Leuchtturm mit Mole hier im
Binnenland? Allein zur Unterhaltung, denn im 18. Jahrhundert diente das Areal
zur Imitation von Seeschlachten mit eigens dafür gebauten Holzfregatten. Leuchtturm,
Mole und die künstlichen Dardanellen wurden angelegt, um die Landschaft in das
Schauspiel mit einzubeziehen. Nach dem Besuch des Schlosses - Wanderung durch
das an Wander- und Radwegen reiche Moritzburger Teichgebiet. Am späten
Nachmittag Rückfahrt mit dem „Lößnitzdackel“ nach
Radebeul. Quartier wieder in Radebeul.
8. Tag: Auf dem Sächsischen Weinweg über die Elbhänge - ca. 14 km
Wundervolle
Ausblicke über Radebeul, Dresden und die Elbe erwarten Sie auf dieser Wanderung
zur
Zechsteinaussicht, von der Sie einen weiten Blick über die Weinhänge des
Elbtales haben. Auf dem Sächsischen Weinweg erreichen Sie Schloss Wackerbarth -
1727-29 nach Plänen von J. Ch. Knöffel für Reichsgraf August Christoph von
Wackerbarth, Feldmarschall und enger Vertrauter August des Starken, erbaut mit
talseitigem Garten und bergseitigem Belvedere am Fuß von Weinbergen. Es folgt
ein Aufstieg zum Jacobstein - ein Weinbergspavillon von 1743 mit einem
Standbild des Jacob, des Schutzheiligen des Weinbaus. Von seiner Terrasse haben
Sie wieder eine herrliche Aussicht. Quartier
nochmals in Radebeul.
9.
Tag: Heimreise oder Verlängerung
Individuelle
Heimreise ab Radebeul - Bahnanschluss vorhanden und regelmäßige
Direkt-Verbindung mit der S-Bahn nach Dresden und Meißen. Wir buchen für Sie auch
gern einen Verlängerungsaufenthalt in Radebeul, wenn Sie Residenz- und Barockstadt Dresden oder Meißen ausgiebig erkunden
möchten. Denn mit
der S-Bahn fahren Sie ganz bequem und ohne Parkplatzsorgen, von Radebeul hinein
in Dresdens Zentrum.