Bergwandern im Land der „Lila Kuh“
Wanderungen durch
den Bregenzerwald ins Große Walsertal
mit Berghüttennacht auf dem Hohen Frassen
Dornbirn - gemütliches Städtchen, Marktplatz mit der Stadtpfarrkirche und dem Lugerhaus - aussichtsreiche Wanderung durch die Rappenlochschlucht und über den Staufenberg 1.465 m zum Karren
Bregenzerwald - Käseregion und Wanderparadies mit gemütlichen
kleinen Orten: Bezau, Mellau & Damüls und
unvergesslichen Aussichten von den Gipfeln & Höhenwegen
Schwarzenberg - Hochälpelehütte
1.460 m - der bekannte Dichter Eduard Mörike (1804-1875) weilte 1857 zusammen
mit seiner Frau auf Sommerfrische in Schwarzenberg. Anlässlich seines 200.
Geburtstages errichtete die Gemeinde Schwarzenberg
den "Eduard-Mörike-Wanderweg". Heimat
der Malerin Angelika Kaufmann – Zeitgenossin Goethes.
Hoher Frassen - romantische Berghüttennacht nach
Wanderung zur Frassenhütte - in 1725 m
Höhe
Bludenz - südländisch anmutende Altstadt mit Oberen- und Unteren Stadttor, dem
Nepomukbrunnen sowie der Werdenbergerstrasse mit den Laubengängen. Der
Bludenzer „Hausberg“ ist der Muttersberg
mit 1.402 m, die Gehzeit von
Bludenz über Laz auf den Muttersberg beträgt etwa 1½ bis 2 Stunden. Der Berg
kann auch mit der Muttersberg-Seilbahn erreicht werden und bietet einen
Panoramablick über den Talkessel der Stadt Bludenz, auf den Rätikon und in die
Silvretta.
Wanderreise - Bregenzer Wald - Vorarlberg
Im Westen Österreichs liegt Vorarlberg.
In guter Nachbarschaft zu Deutschland, der Schweiz und dem Fürstentum
Liechtenstein. Es ist ein weltoffenes Land mit einer überaus regen Kulturszene
und einer überraschend modernen Architektur. Typisch für’s Ländle, wie
Vorarlberg umgangssprachlich oft genannt wird, sind Kontraste auf angenehm
überschaubarem Raum: die mediterran anmutenden Ufer des Bodensees, die sanften,
üppig grünen Voralpenhügel und Sonnenterrassen, die imposanten Gipfel im
Hochgebirge rund um Arlberg und Silvretta. Die in Vorarlberg gesprochenen
Mundarten sind Varianten des Alemannischen, wie des Schwäbischen und des
Schweizerdeutschen, während im übrigen Österreich vorrangig bairische Dialekte
gesprochen werden.
Der Bregenzerwald ist ein
Wanderparadies und eine absolute Käseregion. Geografisch
reicht der Bregenzerwald von der Weissach nahe der Grenze zum Allgäu im Norden
bis zum Hochtannberg- und Arlberg-Gebiet im Süden. Der nördliche Landesteil
zeigt sich hügelig, gegen Süden zu werden die Täler enger, die Berge steigen
steiler an.
An Höhen- und Panoramawanderungen hat der Bregenzerwald jede
Menge zu bieten. In allen Höhenlagen und mit Ausblicken, die begeistern! Von den rund 1.000
bis 1.500 Meter hohen, bewaldeten Bergen und Bergrücken im „Vorderwald“ führt
der Blick zum Beispiel über die weit im Tal liegenden Dörfer, das süddeutsche
Alpenvorland bis hin zum Bodensee. Ganz anders das Bild im hinteren
Bregenzerwald: Hier zeigen sich die Berge von ihrer hochalpinen Seite. Mit
eindrucksvollen Felswänden und teils höchst anspruchsvollen Anstiegen. Wer den
Berg zu Fuß – oder per Bahn - erklimmt, wird mit wundervollen Panoramablicken
belohnt: An klaren Tagen reicht der Blick bis weit hinein in die Schweizer
Alpen, zu Silvretta und Rätikon sowie zum Arlberg-Massiv.
Der Bregenzerwald als Käseregion - jährlich
wird über 4500 t Käse aus silofreier Rohmilch erzeugt. Der Bregenzerwald gilt
als die letzte zusammengeschlossene silofreie Region Europas. Von der
gesamteuropäischen Milch sind heute nur mehr ca. 2 % silofrei, wobei ein großer
Teil aus dem Bregenzerwald kommt. Aus der wunderbar köstlichen Silofreien
Rohmilch werden mittlerweile über 50 verschiedene Käsesorten hergestellt. Im
Bregenzerwälder Käsehaus finden Sie eine große Auswahl an Käsespezialitäten -
wie verschiedene Hart-, Weich-, Frisch- und Schnittkäsesorten.
Der Urtypische Hartkäse der Region ist der
Bregenzerwälder Bergkäse. Die Laibe haben ein Gewicht von ca. 25-35 kg und werden
in mehreren Reifestufen angeboten. Je älter und somit reifer der Bergkäse ist,
umso würzig deftiger wird sein Geschmack.
Die Spezialität ist der Bregenzerwälder
Hochalpkäse. Dieser Käse wird nicht im Tal gefertigt, sondern auf der Hochalpe
nur ca.3 Monate im Jahr handgekäst und handgepflegt. Er zeichnet sich durch
seinen einmaligen würzig köstlichen Geschmack aus. Sind Sie neugierig geworden,
dann besuchen Sie das Käsehaus in Andelsbuch. Dort bietet sich Ihnen die
Möglichkeit beim “Schaukäsen“ die Verarbeitung der Milch, bis zum Käse hautnah
mitzuerleben.
Reiseverlauf - Wandern OHNE Gepäck - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: Anreise nach Dornbirn in Vorarlberg
Individuelle Anreise nach Dornbirn in Vorarlberg/Österreich.
Bahnanschluss vorhanden, gute Bahnverbindung von Lindau am Bodensee. Quartier
in Dornbirn.
2. Tag: Durch die Rappenlochschlucht zum Karren - ca. 4,5 Std. Gehzeit
Entlang der Dornbirner Ach, vorbei an der
Talstation der Karrenbahn wandern Sie in’s Gütle. Hier befindet sich das
Rolls-Royce Museum und in einem kleinen Park ein riesiger Mammutbaum. Bis zum
Eingang der Rappenlochschlucht ist es nun nicht mehr weit und der Aufstieg über
Treppen, Brücken und auf gut gepflegten Wegen durch die wilde Klamm beginnt.
Sie erreichen den Staufensee, der vor über 100 Jahren zur Energiegewinnung
angelegt wurde. Am Ufer des Sees entlang führt Sie ein Abstecher zum Alploch,
eine enge und düstere Klamm. Zurück am See beginnt Ihr Aufstieg zur idyllisch
gelegenen Staufenalpe und bis zum Schuttannensattel 1.148 m mit idyllisch
gelegenem Gasthaus. Auf dem „Staufenrundgang“ wandern Sie unterhalb des Staufenbergs
1.465 m (Aufstieg gut möglich) im Wald absteigend bis zum Karren 961 m. Wie
wäre es nun mit einem zünftiges Kässpätzle-Essen im gläsernen Panoramarestaurant
auf dem Karren? Ein Abend hoch über den Dächern der Stadt Dornbirn ist
garantiert ein Erlebnis! Mit der Karren-Seilbahn ins Tal. Quartier nochmals in Dornbirn.
3. Tag: Dornbirn - Hochälpelehütte 1.460 m - Schwarzenberg - ca. 7 Std. Gehzeit
Strecke: Dornbirn - Watzenegg -
Schwendealpe 1.096 m - Am Lank 1.368 m - Hochälpelehütte 1.460 m -
Gschwendtsattel - Lustenauer Hütte - Klausbergvorsäß - Schwarzenberg 696 m.
Quartier bei Schwarzenberg.
4. Tag: Schwarzenberg - Andelsbuch - Bezau - ca. 6 Std. Gehzeit
Strecke: Auf dem Sagenweg, der das Leben
und Wirken der ersten Einsiedler im Bregenzerwald erzählt, wandern Sie nach Egg
und vorbei am Stausee Ach zum Bregenzerwälder Käsehaus in Andelsbuch 612 m.
Nun können Sie wählen entweder Sie schweben mit dem Sessellift zur Bergstation der Bergbahn
(1530 m) auf der Baumgartnerhöhe beim Andelsbucher Hausberg „Niedere“
oder Sie gehen auf dem Alpengeschichte Lehrweg (anstrengender Serpentinenweg) hinauf.
Nun können Sie eine Runde (ca. 1,5 Std.) auf den Panorama-Wanderweg Andelsbuch-Niedere
gehen, der für seine prachtvolle Aussicht vom Bodensee bis zu den Schweizer
Bergen bekannt ist. Mit der Seilbahn oder zu Fuß hinab nach Bezau 650 m.
Es besteht auch die Möglichkeit von
Andelsbuch in Tallage über Bezegg nach
Bezau zu gehen. Quartier bei Bezau.
5. Tag: Bezau - Hangspitze 1.746 m - Mellau - ca. 7 Std. Gehzeit
Strecke: Bezau - Ach
- Reuthe/Baien - Schnellvorsäß - Rohralpe - Hangspitze - Hangalpe - Doseggalpe
- Mellau 688 m. Alternativ ist auch die Wanderung in Tallage von Bezau über
Reuthe und Hinterreuthe nach Mellau möglich. Quartier bei Mellau.
6. Tag: Mellau - Sünserspitze 2.068 m oder Hochblanken 2.062 m - Damüls - ca. 7 Std. Gehzeit
Strecke: Mellau -
Möselealpe - Hintersuttis - Freudenbergalpe - Galtsuttialpe . Hier können Sie
wählen, ob Sie über die Sünserspitze 2.062 m oder den Hochblanken 2.068 m
gehen, von beiden Gipfeln fantastische Blicke bis Bodensee & Piz Buin.
Sünserspitze: Sünser-Kopf und
auf dem Damülser Höhenweg - Sünserjoch -
Sieben Hügel - Damüls.
Hochblanken: Abstieg über die
Ugaalpe oder mit der Sesselbahn Uga Express nach
Damüls.
Auch an diesem
Wandertag gibt es eine alternativ Strecke: von Mellau im Tal der Bregenzerach
nach Au und dann Aufstieg entlang des Argenbaches nach Damüls. Quartier bei
Damüls.
7. Tag: Damüls - Großes Walsertal - Sonntag - ca. 5 Std. Gehzeit
Strecke: Damüls -
auf dem Unterdamülser Weg zur Unterdamülser Alpe - Hintertürtschalpe 1.706 m -
Türtschalpe 1.641 m - Großes Walsertal. Alternativ ist eine Wanderung von
Damüls über den Glatthorn-Gipfel 2.133 m ins Große Walsertal möglich. Quartier
bei Sonntag.
8. Tag: Sonntag - Raggal - Frassenhütte 1.740 m - mit Hüttennacht - ca. 6 Std. Gehzeit
Strecke: Auf dem Walserweg entlang des
Lutzbaches durch das Große Walsertal - Garsella - Plazera - und dann vom Bergdorf Raggal über das
Nitzköpfle und den steilen Westrücken des Hohen Frassen zur Frassenhütte die
prächtige Aussichten zu bieten hat. Sie ist ein beliebtes Wanderziel seit mehr
als 100 Jahren. Auf der Pannenknechtalpe am Hohen Frassen wurde um
1863 eine Alphütte erbaut; diese wurde 1894 als Unterkunftshütte mit Terrasse
für Touristen umgebaut. Übernachtung in der Frassenhütte mit Abendessen und
Frühstück - KEIN HOTEL. Bitte beachten! Kein Gepäcktransport zur Berghütte möglich!
Sie müssen im Tagesrucksack (ca. 30-35 l) Ihr Gepäck für diesen Tag mitführen.
Für die Übernachtung ist ein Hüttenschlafsack notwendig, der auf der Hütte
ausgeliehen werden kann. Ihr Reisegepäck erhalten Sie am darauf folgenden Abend
im nächsten Quartier in Bludenz wieder.
Wenn Sie keine Übernachtung in der
Frassen-Berghütte wünschen, dann besteht die Möglichkeit, vom Muttersberg
mit der Kabinenseilbahn hinab zu schweben und in Bludenz zu übernachten.
Ebenfalls möglich, von Sonntag aus nach Raggal und über Ludescherberg direkt nach
Bludenz zu wandern.
9. Tag: Über die Südhänge des Frassen nach Bludenz - ca. 5 Std. Gehzeit
Direkt an der Frassenhütte beginnt für Sie
eine der schönsten Wanderungen im Vorarlberger Oberland. Auf dem an
phantastischen Aussichten reichen Rundweg führt Sie die Tour, leicht absteigend
durch ein Waldgebiet zum Tiefenseesattel (1562 m). Hier bieten sich Ihnen
herrliche Blicke ins Große Walsertal, auf die Kellaspitze, das Breithorn und
gegenüber auf die Rote Wand. Vom Sattel aus wandern Sie auf einem Forstweg,
vorbei an einem kleinen Teich zum Muttersberg. Direkt an der Bergstation der
Muttersbergbahn (1.400 m) befindet sich ein Bergrestaurant mit großer Terrasse
und es beginnt der Abstiegt hinunter ins Tal der Ill nach Bludenz. Sie können
aber auch den bequemen „Weg“ der Talfahrt mit der Muttersbergbahn wählen.
Quartier in Bludenz - und Sie finden Ihr Reisegepäck wieder.
10. Tag: Heimreise
Individuelle Heimreise ab Bludenz oder Anschlussaufenthalt. Gute
Bahnverbindungen z. B. nach Lindau und Dornbirn.
INDIVIDUELLE Tour – Einzelreise mit freier Terminwahl ohne Reiseleitung: 10 Tage / 9 Nächte
Ab 2 Personen, täglicher Start vom 15.5. - 30.9.
(während der Bregenzer Festspielzeit von Mitte Juli-Mitte August begrenzt möglich)
(während der Bregenzer Festspielzeit von Mitte Juli-Mitte August begrenzt möglich)
Gern buchen wir für Sie einen Anschlussaufenthalt
oder zusätzliche Übernachtungen in den einzelnen Orten.
oder zusätzliche Übernachtungen in den einzelnen Orten.
Besucherzähler
Online:
10
Besucher heute:
223
Besucher gesamt:
134125
Zugriffe heute:
534
Zugriffe gesamt:
316807
Zählung seit:
2010-05-02


