Goethe-Weg
2. Teil: Die Brenner Tour
Von Innsbruck über den Brennerpass nach Südtirol
Innsbruck – Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol (abgeleitet von Brücke über den Inn); zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Kaiserliche Hofburg, Schloss Ambras; Bergisel Sprungschanze, Domkirche St. Jakob, Hofkirche mit dem Grabdenkmal Kaiser Maximilians I. - bedeutendstes Kaisergrabdenkmal Europas.
Brennerpass – verbindet Nord- und Südtirol, von Innsbruck im Inntal hinüber nach Sterzing (Vipiteno) im Eisacktal (Valle Isarco); ist mit seinen 1.374 m Meereshöhe der niedrigste Pass am Alpenhauptkamm der österreichischen Zentralalpen.
Südtirol – nördlichste Provinz Italiens; aufgrund der einzigartigen Lage an der Sonnenseite der Alpen verdankt es seine natürliche und kulturelle Vielfalt, z.B. der prämierte Südtiroler Wein, die Vielfalt an frischem Obst; die Erlebnis-Skigebiete, die Dolomiten.
Bozen - Landeshauptstadt Südtirols; Sehenswürdigkeiten: historische Altstadt mit Laubengasse; Rathausplatz - von alten Gebäuden mit schön dekorierten Fassaden im Rokokostil umgeben; Dom; alte Pfarrkirche von Gries, die den Flügelaltar des großen Meisters Michael Pacher birgt; Waltherplatz, mit dem Denkmal des Minnesängers Walther von der Vogelweide; Merkantilpalast - ständige Verkaufsausstellung von einheimischem Kunsthandwerk; Palais Campofranco; Wasserschloss Maretsch; Schloss Runkelstein; Haselburg.
Reiseverlauf - 2. Teil - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: Anreise nach Innsbruck
Gern buchen wir für Sie eine frühere Anreise, wenn Sie zusätzliche Tage in der wunderschönen Umgebung von Innsbruck verbringen möchten. Übernachtung in Innsbruck. Bahnanschluss vorhanden.
2. Tag: Innsbruck – Igls - Patsch - ca. 16 km – 5 h Gehzeit
Streckenverlauf: längere Anstiege in der Welt des Hochgebirges, die Überquerung des Alpenhauptkammes beginnt – Bergkuppe Natterer Boden & Natterer Seen - Igls der Ort mit Tiroler Charakter und internationalem Flair (900 m Seehöhe) – Jakobsweg. Übernachtung in Patsch.
3. Tag: Patsch – Pfons – Steinach am Brenner - ca. 20 km - 5 h Gehzeit
Streckenverlauf: fast ebene Höhenwanderung mit nur kurzen Steigungen, durch ursprüngliche Dörfer und mit wunderbaren Ausblicken – Matrei am Brenner mit reich verzierten Bürger- und Gasthäusern – Mühlen-Puig - barocke Pfarrkirche mit mächtiger Doppelturmfassade und neuromanischer Vorhalle in Steinach; Gerichtsgebäude (ehemaliges Jagdschloss Kaiser Maximilians); zahlreiche Weiler und Höfe. Übernachtung in Steinach.
4. Tag: Steinach am Brenner – Gries - Brenner - ca. 17 km - 5 h Gehzeit
Streckenverlauf: Hochgebirgswanderung mit zum Teil kräftigen, kurzen Steigungen – der Brenner, der höchste Punkt Ihrer Fernwanderung ist in Reichweite; entlang der Wegstrecke erleben Sie unterschiedliche Gebirgswälder, hören das Kuhglockenläuten und sehen die beschwerliche Arbeit der Gebirgsbauern – Brennersee - Brenner auf der Grenze zwischen Österreich und Italien gelegen. Übernachtung in Brenner.
5. Tag: Brenner – Gossensaß – Sterzing (Vipiteno) - ca. 18 km - 5 h Gehzeit
Streckenverlauf: nach mehrtägigen Anstiegen geht es fast nur bergab, man spürt das südliche Flair Italiens – „Südtirol-Feeling“ in Gossensaß mit holzvertäfelten Balkonen sowie mit Holzschindeln gedeckte und verkleidete Häuser - Sterzing mit einer wunderschönen Fußgängerzone, sehr individuellen Geschäften, vielen Cafés und Kneipen, viel Straßenleben; Zwölferturm (15. Jh.); Rathaus mit römischem Mithrasstein. Übernachtung in Sterzing.
6. Tag: Sterzing (Vipiteno) – Pfulters – Franzensfeste - ca. 25 km - 7 h Gehzeit
Streckenverlauf: leichte Bergabwanderung entlang jahrhundertealter Schlösser und Burgen „Geschichte zum Anfassen“ (es gibt mehr als 800 Burgen in Südtirol) – Thumburg – Burg Reifenstein - Burg Sprechenstein – Ruine Welfenstein – schöne Ausblicke auf die Sattelspitze (2650 m) & Rensenspitz (2475 m) sowie Etschenspitze (2430 m) & Sulzspitze (2680 m) – Sachsenklemme. Übernachtung in Franzensfeste.
7. Tag: Franzensfeste – Brixen (Bressanone) – Klausen (Chiusa) - ca. 21 km - 6 h Gehzeit
Streckenverlauf: Kulturwanderung mit einer Mischung aus Gebirgslandschaft, dichtem Wald, historischen Bauwerken ins fruchtbare Eisacktal von Brixen – Stausee Franzensfeste – Biotop Vahrnersee mit seltenen Tier- und Pflanzenarten – Kloster Neustift mit berühmter, sehr umfangreichen Stiftsbibliothek - Bischofsstadt Brixen mit Hofburg & Hofgarten, Pharmaziemuseum – Klosterberg von Säben, einer der ältesten Wallfahrtsorte Tirols – Künstlerstadt Klausen mit engen, verwinkelten Gassen; im Jahre 1494 hielt Albrecht Dürer Klausen im Stich “Das große Glück” fest; Stadtmuseum beherbergt Loretoschatz; im Jahre 2002 im Club der “schönsten Ortschaften Italiens” aufgenommen. Übernachtung in Klausen.
8. Tag: Klausen (Chiusa) – Blumau – Bozen - ca. 25 km - 7 h Gehzeit
Streckenverlauf: stetig leicht bergab führende und recht lange Tagesetappe entlang am Fluss Eisack über Brücken und durch kurze Tunnel - Südtiroler Burgenmuseum in der Trostburg bei Waidbruck – Völser Steig – vorbei an Weinbergen und Obstbäumen nach Bozen – Bozen – Hauptstadt der Kontraste mit Archäologiemuseum (beherbergt Eismann „Ötzi“ ca. 5300 Jahre alte Gletschermumie und seine Beifunde), Obstplatz und Lauben: täglicher Markt mit allen Produkten der Region. Übernachtung in Bozen.
9. Tag: Heimreise oder Verlängerung
Hier in Bozen endet unser zweiter Teil vom Goethe-Weg. Oder möchten Sie gleich weitergehen, dann auf zu unserem dritten Teil vom Goethe-Weg von Bozen nach Verona (in Planung). Bahnanschluss in Bozen vorhanden.
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