Zu Fuß durch Rübezahls Reich
Wanderungen im polnischen Riesengebirge bei Karpacz
Riesengebirge - sagenumwobenes Gebirge - das Wanderparadies mit der mächtigen Schneekoppe
Karpacz - Krummhübel - Ort „unter“ der Schneekoppe, idyllisch im Lomnitztal gelegen
Kirche Wang - ehemals norwegische Stabkirche im Riesengebirge wiederaufgebaut
Jelenia Góra - Hirschberg - am Zusammenfluss von Bober & Zacken, mit schönen Laubengängen rings um den Marktplatz
Szklarska Poreba - Schreiberhau - idyllisch gelegener Kurort im Tal des Zacken
STANDORT-WANDERREISE!
Das "Riesengebirge" - polnisch "Karkonosze" ist ein bekanntes Gebirge in Polen, wobei die Śnieżka, die Schneekoppe, mit ihrer 1.603 m hohen markanten Spitze sogar der höchste Berg Mitteleuropas nördlich der Alpen ist. Sie liegt auf dem Hauptkamm, der sich von Nordwest nach Südost erstreckt und das ganze Riesengebirge beherrscht. Gleichzeitig markiert er auch die Grenze zwischen dem zu Polen gehörenden schlesischen Teil, der ein Drittel umfasst, und dem böhmischen Teil in Tschechien, der zwei Drittel des Gebirges ausmacht.
Das sagenumwobene Riesengebirge lockt mit einer fast unerschöpflichen Fülle hervorragender Wanderziele. In diesem höchsten und meistbesuchten Gebirgszug der Sudeten findet der Wanderer Gipfel und Bergwiesen mit phänomenalen Aussichten, gewaltige Felsszenerien, wasserfalldurchtoste Schluchten, artenreiche Laubwälder, Wollgrasmoore und Seen sowie die phantastischen Felsenstädte von Adersbach, Teplice und Prachov (siehe auch unserer Reise Nr. 20).
Die wandertouristische Infrastruktur im Riesengebirge ist vorbildlich. Das dichte, perfekt ausgeschilderte Routennetz bietet vom bequemen Weg über gesicherte Felssteige bis zum naturnahen Pfad viele Möglichkeiten. Die zahlreichen Bauden offerieren neben einer köstlichen Küche auch die Möglichkeit zu herrlichen Mehrtageswanderungen. In diesem Gebirge, das zu einem Drittel auf polnischem, zu zwei Dritteln auf tschechischem Gebiet liegt, kommen gemütliche Wanderer ebenso auf ihre Kosten wie abenteuerfreudige; für Radfahrer ist es dank der zahlreichen für den öffentlichen Verkehr gesperrten Wirtschaftswege ein vorzügliches Radwandergebiet und Kletterer finden Tausende von Kletterrouten in den Felsenstädten. Ein besonderer Reiz dieses gar nicht riesenhaften Riesengebirges (flächenmäßig ist es nicht einmal halb so groß wie der Harz) liegt darin, dass man nach kürzester Zeit mit der Gegend vertraut wird - kurz: im Riesengebirge kann man sich rundum wohl fühlen!
Das sagenumwobene Riesengebirge lockt mit einer fast unerschöpflichen Fülle hervorragender Wanderziele. In diesem höchsten und meistbesuchten Gebirgszug der Sudeten findet der Wanderer Gipfel und Bergwiesen mit phänomenalen Aussichten, gewaltige Felsszenerien, wasserfalldurchtoste Schluchten, artenreiche Laubwälder, Wollgrasmoore und Seen sowie die phantastischen Felsenstädte von Adersbach, Teplice und Prachov (siehe auch unserer Reise Nr. 20).
Die wandertouristische Infrastruktur im Riesengebirge ist vorbildlich. Das dichte, perfekt ausgeschilderte Routennetz bietet vom bequemen Weg über gesicherte Felssteige bis zum naturnahen Pfad viele Möglichkeiten. Die zahlreichen Bauden offerieren neben einer köstlichen Küche auch die Möglichkeit zu herrlichen Mehrtageswanderungen. In diesem Gebirge, das zu einem Drittel auf polnischem, zu zwei Dritteln auf tschechischem Gebiet liegt, kommen gemütliche Wanderer ebenso auf ihre Kosten wie abenteuerfreudige; für Radfahrer ist es dank der zahlreichen für den öffentlichen Verkehr gesperrten Wirtschaftswege ein vorzügliches Radwandergebiet und Kletterer finden Tausende von Kletterrouten in den Felsenstädten. Ein besonderer Reiz dieses gar nicht riesenhaften Riesengebirges (flächenmäßig ist es nicht einmal halb so groß wie der Harz) liegt darin, dass man nach kürzester Zeit mit der Gegend vertraut wird - kurz: im Riesengebirge kann man sich rundum wohl fühlen!
Unser Ausgangsort
für diese Wanderreise, die Gemeinde Karpacz, ist eine typische Berggemeinde, sie liegt im Riesengebirge im idyllischen Lomnitztal am Fuße der Schneekoppe, auf einer Höhe von 480 M bis 885 M ü. d M.
Kirche Wang - kleine, mittelalterliche Kirche, die um die Wende des 12. und 13. Jahrhunderts in Vang, einem Ort in Südnorwegen, entstanden ist. Sie wurde nach traditionellen Mustern in norwegischer Stabkirchenbauweise gebaut, die Elemente der romanischen Architektur und der nordischen Tradition verbinden. In Oberkrummhübel fand die Kirche ihren Platz im 19. Jahrhundert dank der Gräfin Friederika von Reden aus Bukowiec. Nachdem sie verlegt worden war, wurde ein Granitglockenturm angebaut, der das Gebäude vor böigem Wind schützen sollte. 1844 wurde die Kirche eröffnet und geweiht. Sie dient bis heute der evangelischen Krummhübeler Pfarrgemeinde.
Kirche Wang - kleine, mittelalterliche Kirche, die um die Wende des 12. und 13. Jahrhunderts in Vang, einem Ort in Südnorwegen, entstanden ist. Sie wurde nach traditionellen Mustern in norwegischer Stabkirchenbauweise gebaut, die Elemente der romanischen Architektur und der nordischen Tradition verbinden. In Oberkrummhübel fand die Kirche ihren Platz im 19. Jahrhundert dank der Gräfin Friederika von Reden aus Bukowiec. Nachdem sie verlegt worden war, wurde ein Granitglockenturm angebaut, der das Gebäude vor böigem Wind schützen sollte. 1844 wurde die Kirche eröffnet und geweiht. Sie dient bis heute der evangelischen Krummhübeler Pfarrgemeinde.
Hotel:
befindet sich in Karpacz (Krummhübel), einem der bekanntesten Orte im Riesengebirge. Nur wenige Schritte von der Ortsmitte befindet das Hotel (49 Zimmer) in sehr ruhiger Lage. Die Gästezimmer sind modern ausgestattet mit Dusche, WC, Telefon, Radio uns Sat-TV und haben größtenteils Balkon. Das Hotel verfügt über 2 Speisesäle, Bar, Terrasse, Garten und Sauna.
Anreise:
Sie können nach Karpacz mit dem PKW oder der Bahn anreisen. Für Gäste die im PKW anreisen, stehen hoteleigene Parkplätze zur Verfügung. Gäste die per Bahn anreisen fahren mit der Bahn bis Jelenia Góra und reisen mit dem regelmäßig verkehrenden Linienbus nach Karpacz.
Reiseverlauf - Standort-Wanderreise - Änderungen vorbehalten!
1. Tag: Individuelle Anreise nach Karpacz - Krummhübel
Wir buchen für Sie zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie länger im Riesengebirge bleiben möchten.
2. Tag:Baberhäuser & Stabkirche Wang - Wanderstrecke ca. 15 km / Gehzeit ca. 5 Std.
An der sehenswerten Staumauer aus Granitgestein beginnen Sie Ihren Aufstieg. Sie überqueren auf einer Holzbohlenbrücke das Dziki Potok (Gründelwasser) und erreichen bald die St.-Anna-Kapelle. Ganz in ihrer Nähe wächst der dickste Ahorn des Riesengebirges mit ca. 4 m Stammumfang. Herrliche Aussicht auf das Iser- und Riesengebirge.
Weiterer Verlauf der Wanderung: Fünftälerdorf Borowice (Baberhäuser) mit den Baberhäuser Felsen, kaskadenreiche Waldtälchen des Tannenwassers, die Stabkirche Wang am Fuß des Schwarzen Berges.
Weiterer Verlauf der Wanderung: Fünftälerdorf Borowice (Baberhäuser) mit den Baberhäuser Felsen, kaskadenreiche Waldtälchen des Tannenwassers, die Stabkirche Wang am Fuß des Schwarzen Berges.
3. Tag: Sniezka - Schneekoppe 1602 m - Wanderstrecke ca. 15 km / Gehzeit ca. 6 Std.
Die heutige Wanderung ist sehr aussichtsreich und führt uns durch den unter Naturschutz stehenden Melzergrund mit dem Wasserfall der Kleinen Lomnitz, zur Schneekoppe. Sie erreichen das Schlesierhaus (Möglichkeit zur Einkehr) und erklimmen auf dem steilen, kettengesicherten und schmalen Freundschaftsweg die Schneekoppe, ein Wanderziel ersten Ranges im Riesengebirge.
Dieser Steig ermöglicht wundervolle Blicke in den Riesengrund. Wer diesen Weg als zu steil empfindet, kann im Nordhang den promenadenmäßig bequemen Jubiläumsweg für den Aufstieg nutzen. Auf dem Schlesierhausweg geht es zur Bergstation des Sesselliftes (Möglichkeit zur Talfahrt). Abstieg nach Karpacz durch die Winter stark lawinengefährdete Seiffengrube, Bialy Jar.
Dieser Steig ermöglicht wundervolle Blicke in den Riesengrund. Wer diesen Weg als zu steil empfindet, kann im Nordhang den promenadenmäßig bequemen Jubiläumsweg für den Aufstieg nutzen. Auf dem Schlesierhausweg geht es zur Bergstation des Sesselliftes (Möglichkeit zur Talfahrt). Abstieg nach Karpacz durch die Winter stark lawinengefährdete Seiffengrube, Bialy Jar.
4. Tag: Auf dem Eulenpass zum Tafelstein - Wanderstrecke ca. 14 km / Gehzeit ca. 5 Std.
Sie wandern durch den wildromantischen Eulengrund, eine geologische Schatzkammer, hinauf auf den Hauptkamm des Riesengebirges. Der Tafelstein (1281 m) bietet bei schönem Wetter eine grandiose Aussicht auf das Riesengebirge und die verstreuten Ortsteile von Karpacz. Am Eulenpass (1164 m) befindet sich der Grenzübergang für Fußgänger hinüber nach Böhmen und eine Schutzhütte. Keine Einkehrmöglichkeit auf dieser Wanderung.
5. Tag: Jelenia Góra - Hirschberg
Ihr „Wander-Ruhetag“, denn es besteht die Möglichkeit mit dem Linien-Bus nach Jelenia Góra zu fahren und dann haben Sie den Tag zur freien Verfügung, um das frühere Hirschberg zu besichtigen. „Es kann nichts Schöneres geben als die Lage von Hirschberg: eine schön angelegte Stadt mit stattlichen Bauwerken im Tal, von allen Seiten mit Bergen umgeben, mit einer herrlichen Aussicht auf das Riesengebirge“ schrieb der spätere amerikanische Präsident John Adams in einem begeisterten Brief von seiner Schlesienreise. Rückreise am Nachmittag wieder per Linien-Bus.
FAKULTATIV: Wer nicht den ganzen Tag in Hirschberg verbringen möchte: Weiterfahrt nach Sobieszow und Wanderung zur Burgruine Kynast, ein beliebtes Ausflugsziel auf dem Granitberg. Strecke ca. 8 km.
FAKULTATIV: Wer nicht den ganzen Tag in Hirschberg verbringen möchte: Weiterfahrt nach Sobieszow und Wanderung zur Burgruine Kynast, ein beliebtes Ausflugsziel auf dem Granitberg. Strecke ca. 8 km.
6. Tag: Die Dreisteine und der Mittagstein... - Wanderstrecke ca. 18 km / Gehzeit ca. 6 Std.
...gehören zu den zahlreichen Granithärtlingen im Riesengebirge und verdanken ihre phantasievollen Formen einem langjährigen Erosionsprozess. Den größten Gesteinskomplex dieser Art stellen die Dreisteine dar, die im östlichen Teil des Riesengebirges über die Kulisse der Waldwiese emporragen. Die charakteristischste Felsgruppe im Riesengebirge ist aber der Mittagstein, er ragt über den Brückenberg empor und „beherrscht“ die gesamte Gegend. Sie wandern aussichtsreich an der Abbruchkante über dem Großen und Kleinen Teich entlang. Abstieg vorbei an der Hampelbaude zum Kleinen Teich und zur Polana-Wiese.
7. Tag: Dramatische Aussichten bei den Schneegruben - Wanderstrecke ca. 14 km / Gehzeit ca. 5 Std.
Die Schneegruben sind das botanische und geologische Juwel des schlesischen Riesengebirges, geprägt von einstigen Gletschern. Nirgendwo sonst macht das Gebirge seinem Namen solche Ehre: wahrlich riesenhafte Aussichten belohnen den anstrengenden Weg. Sie fahren am Morgen mit dem eigenen PKW (bei individueller Tour) nach Szklarska Poreba, das ehemalige Schreiberhau. Mit dem Sessellift gleiten Sie hinauf zur Bergstation in Oberschreiberhau (1.300 m). Vorbei an der Alten Schlesischen Baude wandern Sie zu den eindrucksvollen Felskulissen der Schneegruben, hier ragen die Wände bis zu 215 m steil empor. Über große Granitblöcke (Trittsicherheit erforderlich) gelangen Sie auf einem beschwerlichen Weg (Umgehung möglich) zum kristallklaren Wasser der Kochelteiche. Auf dem Rückweg gewähren uns mehrere Aussichtskanzeln traumhafte Einblicke in die Schneegruben und Sie erreichen die ehemalige Schneegrubenbaude, heute TV-Station. Nach der Rückkehr zur Bergstation gelangen Sie wieder per Sessellift ins Tal und fahren wieder per PKW zurück nach Karpacz.
8. Tag: individuelle Heimreise oder Verlängerungstage
Besucherzähler
Online:
9
Besucher heute:
224
Besucher gesamt:
134126
Zugriffe heute:
536
Zugriffe gesamt:
316809
Zählung seit:
2010-05-02


