Zu Fuß durch die bizarren Felsen
Wanderungen im Elbsandsteingebirge,
im Nationalpark Sächsische & Böhmische Schweiz

Fantastisch, malerisch, imposant - einzigartig in Mitteleuropa:
Das Elbsandsteingebirge
Wanderungen in der
Sächsische Schweiz mit:
Festung Königstein, Schrammsteingruppe, Bastei, Großer Winterberg,
Kuhstall, Lichtenhainer Wasserfall, Lilienstein & Pfaffenstein mit Barbarine.
In der Böhmischen Schweiz auf Kähnen durch die wilde Kamnitzklamm,
zum größten natürlichen Felsentor in Europa, dem Prebischtor.
Und ganz wichtig: Erholen in der Toskana Therme in Bad Schandau.

Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: Eigenanreise nach Königstein.
Bei frühzeitiger Anreise empfehlen wir Ihnen den Besuch der Festung Königstein. Wir buchen Ihnen auch gern zusätzliche Nächte, wenn Sie sich dafür mehr Zeit nehmen möchten. Übernachtung in Königstein.

2. Tag: Durch den Höllengrund zur Bastei, nach Rathen und auf den Lilienstein - Gehzeit ca. 7 Std.
Mit der S-Bahn fahren Sie bis Wehlen, setzen mit der kleinen Personenfähre auf die rechte Elbseite über, um am Marktplatz zu Ihrer ersten Tageswanderung zu starten. Auf Stufen gelangen Sie hinauf zur Ruine des Schlossberges, von der Sie einen herrlichen Blick auf Wehlen und das Elbtal haben. Bald führt der Weg hinein in den Wehlener Grund und durch den darauf folgenden Zscherregrund hinauf in den Höllengrund mit dem bekannten Steinernen Tisch von 1710, an dem sich auch die gleichnamige Gaststätte befindet. Über den Fremdenweg gelangen Sie zur Basteihochebene mit der Basteiaussicht und der berühmten Basteibrücke. Durch das Neurathener Tor und über Stufen steigen Sie bald kurvenreich den Basteiweg hinab in den Kurort Rathen. Am Elbufer entlang laufen Sie flussaufwärts in Richtung des Liliensteins. Sie passieren das alte Haus Einsiedler, das als Cafe zur Einkehr einlädt. Von der Bank unter einer Kastanie am Strom schaut man auf die Elbe und auf die Basteifelsen über Rathen. Über den Lottersteig und den Waltersdorfer Kirchsteig gelangen Sie zum Nordaufstieg, auf dem es steil über Metallleitern hinauf zum Liliensteingipfel geht.
Der Lilienstein ist das imposanteste Felsmassiv des Elbsandsteingebirges, nicht nur durch seine absolute Höhe und schroffe Form, sondern vor allem durch seine freie, herausgehobene Lage in der Elbschleife. Man steht hier oben über 60-70 m tiefen Abgründen und hat so eine freie Aussicht über die Sächsische Schweiz. Neben einem Gasthaus und mehreren herrlichen Aussichtspunkten steht hier oben auf dem Lilienstein ein Obelisk, der 1889 anlässlich der 800-Jahrfeier der Herrschaft der Wettiner über das Königreich Sachsen aufgestellt wurde. Auf Leitern und über Stufen führt der Weg hinab nach Königstein. Übernachtung wieder in Königstein.

3. Tag: Zu den Felsmassiven Papststein & Pfaffenstein - Gehzeit ca. 7 Std.
Die Wanderung startet in Königstein und führt Sie zum Pfaffenstein (434 m). Durch das bekannte Felsloch Nadelöhr geht es steil bergan und Sie erreichen das alte Berghotel von 1891 auf dem Pfaffenstein. Hier kann man eine Runde laufen, vorbei an der Annenbank und dem Rittersitz zur Aussichtskanzel am Opferkessel, bis zum Plateau der Barbarine. Diese imposante, frei stehende 42 m hohe Sandsteinsäule gehört zu den bekanntesten Einzelfelsen der Sächsischen Schweiz. Durch den Wald und entlang der Straße führt die Wanderung weiter zum Papststein (451 m). Hier oben finden Sie ein gemütliches Gasthaus und einen fantastischen Rundumblick über die Sächsische Schweiz. Der Weg führt nun hinab nach Kleinhennersdorf und vorbei an der Liethenmühle erreichen Sie Krippen, ein Ortsteil von Bad Schandau. Übernachtung in Bad Schandau / Krippen.

4. Tag: Auf dem Affensteinweg in den Kuhstall und zum Lichtenhainer Wasserfall
- Gehzeit ca. 5 Std.
Wir schlagen Ihnen für diesen Tag eine Wanderung vom Lichtenhainer Wasserfall zum Kuhstall und den Affensteinen vor. Sie können natürlich auch eine andere Wanderstrecke wählen.
Um zum Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung, dem Lichtenhainer Wasserfall zu kommen, wechseln Sie von Krippen aus mit der kleinen Personenfähre die Elbuferseite. Am Stadtpark von Bad Schandau starten Sie dann mit der Waldstraßenbahn zu einer romantischen Fahrt durch das idyllische Kirnitzschtal.
Es folgt der anstrengende Aufstieg zum Kuhstall. Die wundervolle Sicht durch das Felsentor oder vom Wildenstein lohnt aber jeden Schweißtropfen. Der Kuhstall ist eine riesige Höhle im Fels, und über eine Himmelsleiter kann man auf ein Plateau aufsteigen. Auf dem nun folgenden Weg bis zu den Affensteinen empfehlen wir einen Abstecher zur Idagrotte beim Friesenstein. Abenteuerlich und einmalig ist diese Stelle und bietet eine phantastische Aussicht.
Nun wandern Sie vorbei an der mächtigen Kulisse der Affensteine bis hinunter zum Beuthewasserfall. Entlang des Kirnitzschtals erreichen Sie bald wieder den Lichtenhainer Wasserfall und fahren mit der Waldbahn wieder zurück nach Bad Schandau. Am Abend: Entspannung und Erholung in der Toskana Therme. Übernachtung in Bad Schandau / Krippen.

5. Tag: Über die imposanten Schrammsteine zum Großen Winterberg - Gehzeit ca. 5 Std.
Der Tag beginnt mit einer Fahrt auf der Personenfähre über die Elbe. Bei der Schrammsteinbaude beginnt der Aufstieg durch den Lattengrund zum Schrammtor und über Eisenleitern führt der Weg hinauf zur Schrammsteinaussicht. Diese Aussicht ist mit das Beeindruckendste, was das Elbsandsteingebirge zu bieten hat. Auf dem Gratweg laufen Sie zum Zurückesteig und haben bald die Möglichkeit für einen Abstecher zur Carolaaussicht – herrlicher Ausblick in die Felsenwelt. Ihr Tagesziel, die Vulkankuppe vom Großen Winterberg (556 m) erreichen Sie über den Reitweg. Übernachtung mitten im Nationalpark auf dem Großen Winterberg.

6. Tag: Durch die wilde Kamnitzklamm zur Rainwiese - Gehzeit ca. 4 Std.
Mit einem Transfer werden Sie vom Großen Winterberg zum Grenzübergang zu Tschechien gefahren (Personalausweis nicht vergessen). Ihre Wanderung starten Sie im zwischen Sandsteinfelsen eingezwängten Hrensko, direkt an der Elbe. Sie spazieren bis an das obere Ende des Ortes, wo ein Naturlehrpfad in die Kamnitzklamm führt. Malerisch und romantisch ist diese Klamm zwischen teilweise 100 m hohen Felsen, mit Wildwasser, in dem sich Forellen tummeln. Schnell wechselnde Naturbilder machen den Weg über dem Wasser, unter Felsüberhängen und durch Tunnel zu einem unvergesslichen Erlebnis. Nach einer Staustufe besteigen Sie einen Stechkahn und lassen sich ca. 20 Min. durch die Edmundsklamm, seit 1945 Stille Klamm genannt, fahren. Die Wanderung führt dann wieder entlang der Kamnitz in eine geheimnisvolle Fels– und Schluchtlandschaft und erreicht mit einer weiteren Kahnfahrt durch die Wilde Klamm einen neuen Höhepunkt. Nach der Kahnfahrt laufen Sie beim Felsen am Tiefen Grund über die Brücke und verlassen die Klamm nach links in den Soorgrund, um so zur idyllisch gelegenen Rainwiese zu gelangen. Hier in Mezni Louka befindet sich Ihr Hotel & Gasthaus, wo Sie auch wieder Ihr Reisegepäck vorfinden.

7. Tag: Zum Prebischtor – dem größten natürlichen Felsentor Europas
– Gehzeit ca. 5 Std.
Auf dem Gabrielensteig, über Stufen vorbei an steilen Felswänden erreichen Sie am letzten Wandertag dieser Reise die gewaltige Naturkulisse des Prebischgrunds. In ca. 20 Minuten umwandern Sie nun staunend die beeindruckende Schlucht und stehen bald unter dem größten natürlichen Felsentor in Europa, dem Prebischtor. Übernachtung wieder in Mezni Louka.

8. Tag: Heimreise oder individuelle Verlängerung
Per Transfer werden Sie von der Rainwiese – Mezni Louka zum Bahnhof in Bad Schandau gefahren. Heimreise in eigener Regie. Gern buchen wir für Sie auch einen Anschlussaufenthalt, auch Kuren in Bad Schandau sind möglich.

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