Durch die Moore beim Jagdschloss Kladska
Auf Goethes Spuren durch den Kaiserwald & das Westböhmische Bäderdreieck:
Franzensbad - Marienbad - Karlsbad


Františkovy Láznì (Franzensbad) - mit herrlicher Kurpromenade, Kur- & Waldpark und dem idyllischen See „Amerika“
Mariánské Lázně (Marienbad) - das wundervoll restaurierte Bäderviertel mit sehenswerten historischen Kern im Neubarock wurde durch zahlreiche Besuche Goethes berühmt
Karlovy Vary (Karlsbad) – malerisch an der Mündung des Flüsschens Teplá in die Ohře (Eger) gelegen, gehört zu den berühmtesten und traditionsreichsten Kurorten der Welt
Cheb (Eger) - mit der im 12. Jhd. erbauten Kaiserburg Eger und dem Schwarzen Turm, historischer Marktplatz, mit dem Wahrzeichen des Egerer Stöckl (Špalíček), ein Komplex von Fachwerkhäusern und das nahe sehenswerte Dorf Doubrava (Taubrath)
Lázně Kynžvart - Kurort am Hang des Kaiserwaldes mit Schloß Kynžvart im Stil des Wiener Klassizismus & Empirestil mit englischen Garten
Kladska - eine kleine Ansiedlung am Rande des Torfmoores Taiga mit romantischen Bauten und dem gleichnamigen Jagdschloss
Loket (Elbogen) - auf Granithügel innerhalb einer Flussschlinge der Eger mit mächtiger Burg und historischer Altstadt auch oft als Böhmisches Rothenburg gerühmt.

Wanderreise Westböhmisches Bäderdreieck - Kaiserwald

Eine Wanderreise die in Deutschland in einem Kurort startet und endet (beide Orte mit Bahnanschluss) führt Sie an neun Wandertagen durch Westböhmen. Dabei entdecken Sie eine Vielzahl, wie auf einer Perlenschnur aufgereihte reizvolle Kurorte, Burgen und Schlösser, bevor Sie am Ende Ihrer Tour, dem höchsten Berg des Erzgebirges dem Klinovec (Keilberg) 1.244 m aufs „Dach“ steigen und auf seinem Nachbar dem Plešivec (Pleßberg) 1.028 m, eine Nacht verbringen. Für eine ausgedehnte Erkundung der Kurorte, empfehlen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen in Ihren persönlichen Reiseplan einzufügen.

Im Westböhmische Bäderdreieck

können die Kurstädte Franzensbad, Marienbad und Karlsbad auf eine lange Tradition zurück blicken. Denn schon um 1520 wurde die Heilkraft des Wassers in dieser Region erkannt und bald darauf gab es allein in Karlsbad über 200 Badehäuser. Im Gebiet der drei Bäder entspringen heute ca. 230 Quellen mit einer vielseitigen Heilwirkung. Das Wasser quillt aus unterirdischen Seen im Kaiserwald und die heißen Quellen (in Karlovy Vary 41 - 72 ° C) kommen aus einer Tiefe von 2.000 m, die kalten (wie in Marianske Lazne) aus Tiefen von kaum 100 m. Der in Karlsbad produzierte beliebte Kräuterlikör Becherovka wird schmunzelnd gern als dreizehnte Karlsbader Heilquelle bezeichnet. Mariánské Láznì - deutsch Marienbad - liegt südöstlich von Eger (Cheb) in reizvoller Tallage am Südfuße des Kaiserwaldes und ist eines der berühmtesten europäischen Heilbäder. Františkovy Láznì - deutsch Franzensbad - der nur fünf km von Eger (Cheb) auf der Hochebene zwischen den Ausläufern des Böhmerwaldes, des Fichtelgebirges und des Erzgebirges gelegene und von schönen Parkanlagen umgebene Kurort - wurde 1793 unter Kaiser Franz I. gegründet.

Der Kaiserwald (Slavkovsky les)

erstreckt sich von Marienbad bis nach Karlsbad, der höchste Berg ist der Lesny 983 m. Der Kern des Kaiserwaldes ist bergig und mit urwaldähnlichem Wald bewachsen. Ein hoher Fichtenbestand prägt die ausgedehnten Wälder, durchsetzt von Teichen und Mooren. Von den ursprünglichen Buchenwäldern mit Tannen vermischt blieben nur geringe Reste. Dieser Landstrich ist dünn besiedelt - kleine Dörfer bestimmen das Bild und die Anzahl kultur-historischer Denkmäler ist nicht sonderlich groß, aber exquisit. (z. B. Schloß in Becov nad Teplou, Bürgerhäuser in Horni Slavkov, Stiftareal von Tepla). Der Kaiserwald ist ideal zum Wandern und im Winter ein schneesicheres Gebiet für den Skilanglauf.
Größere Teile des Kaiserwaldes sind seit 1974 Landschaftsschutzgebiete (CHKO) auf einer Fläche von 640 km². Besonderheiten dieses Gebietes sind nachklingende Erscheinungen vulkanischer Tätigkeit in Form von starken Gasausstößen, die Voraussetzung für die über 350 Mineralquellen ist. Das weltberühmte Marienbad und das weniger bekannte Bad Kynzvart entstanden an den bedeutendsten Mineralquellen.

Kladska

ist eine der idyllischsten Orte im Kaiserwald. Im Jahre 1875 kaufte Fürst Otto Schönburg-Waldenburg vom Staat ein ausgedehntes bewaldetes Gebiet und ließ auf einer hochgelegenen Wiese (814 m) in der Nähe des Kladska-Teiches in den Jahren 1877-78 ein Jagdschloss im Stile der Schweizer Jagdhütten und ein Sägewerk errichten. Um die Jahrhundertwende wurden weitere fünf Blockhütten gebaut. Das gesamte Areal mit den Blockhütten im Schweizerisch-Tiroler Stil wird als Kulturdenkmal geschützt. Kladska befindet sich inmitten einer sauerstoffreichen Waldlandschaft des Naturschutzgebietes Slavkovsky les, nur ca. 8 km von Marienbad (Marianske Lazne) entfernt. Ein wundervoller Ausgangspunkt für Wanderungen durch den schon von Goethe heiß gelobten Kaiserwald!

Fichtelbergbahn

Mit der dampfenden Fichtelberg-Schmalspurbahn (im Reisepreis enthalten) fahren Sie am Abreisetag von Deutschlands höchstgelegener Stadt, dem Kurort Oberwiesenthal bis zum Spurwechselbahnhof nach Cranzahl. Gleich zu Beginn wird Ihre Bimmelbahnfahrt zu einem Erlebnis, wenn der Dampfzug kurz nach dem Oberwiesenthaler Bahnhof über das mächtige, 110 m lange und 23 m hohe Hüttenbachviadukt schnauft. Dann schlängelt sich der Dampfzug absteigend durch die Höhenzüge und malerische Täler des Erzgebirges. Sie erreichen den sogenannten "Stachelbeerbahnhof" und das beschauliche Dörfchen "Neudorf", bekannt geworden durch die Räucherkerzenherstellung "Zum Weihrichkarzl". In Cranzahl können Sie dann von der Schmalspurbahn auf das Bahnnetz der Deutschen Bahn umsteigen und Ihre Heimreise antreten.

Reiseverlauf – Strecken-Wandertour ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!
10 Tage / 9 Nächte - Wandern ohne Gepäck

1. Tag: Anreise nach Bad Brambach im Vogtland

Wir empfehlen Ihnen die Bahnanreise nach Bad Brambach und reservieren Ihnen gern zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie den Kurort und seine Umgebung ausgiebig erkunden möchten.

2. Tag: Bad Brambach - Františkovy Lázně (Franzensbad) - ca. 25 km

Strecke: Bad Brambach - Grenzübergang nach Tschechien - Plesná - Lomnička - Velky Luh - Skalna 465 m mit der Burg Vildštejn - Stary Rybnik mit der Ruine Rybnik an einem kleinen Teich - Vonšov - Kateřina mit dem Naturschutzgebiet Soos, einem Moor mit Museum, Souvenirladen und Lehrpfad auf einem Holzbohlenrundweg durch das Moor (ca. 2 km) - Novy Drahov - Žiřovic - Quartier bei Franzensbad.
Mit einer kurzen Bahnfahrt ab Bad Brambach kann die Strecke auf ca. 15 km gekürzt werden.

3. Tag: Františkovy Lázně - Cheb (Eger) - ca. 15 km

Strecke: von der Kurpromenade durch einen Waldpark zum See Amerika, mit kleinem Zoo - Abstecher zur Hrad Ostroh (Burg Seeberg) über Krapice möglich dann verlängert sich die Tagesstrecke um ca. 7 km - am Seeufer bis zur Siedlung Lužná - Klest und Komorni Hůrka, ein ehemaliger Vulkan - Skalka, schöner Blick in das Egertal - Chebska Straž die Egerwarte - auf einem Holzbohlenweg durch eine schöne Parkanlage unterhalb der Burg von Cheb bis zum Marktplatz. Quartier Cheb.

4. Tag: Cheb – Láznė Kynžvart – ca. 30 (20) km

Wenn Ihnen die gesamte Tagesstrecke zu lang erscheint, so empfehlen wir Ihnen mit der Regionalbahn ab Cheb bis zum Bahnhof Lipová u Chebu (in der Nähe von Doubrava) zu fahren, so kürzen Sie die Tagesstrecke um ca. 10 km!
Strecke: Bahnhof Cheb - Přehradou Jesenice - Mala Všeboř - Dolni Plana - Lipová (ab hier Wanderstart, wenn Sie mit der Bahn die erste Strecke zurücklegen) - Abstecher nach Doubrava möglich (ca. 1,5 km) schöne Holzhäuser mit kleinem liebevollen Museum Skanzen - Dolni Lažany - Salajna - Dolni Žandov  - Vysoka - Stara Voda  - Zamek (Schloss) Kynžvart - Quartier bei Láznė Kynžvart.

5. Tag: Láznė Kynžvart - Mariánskė Láznė - Kladska – ca. 22 km

Strecke: vom Zamek Kynžvart durch den Schlosspark und den Kurpark von Lazne Kynzvart - U Stohu - Marienbad - durch die Kurpromenade mit der Trinkhalle - durch den Martinkuv Park zum Lunapark - Přehrada Stausee - SMIRAĎOCH-Quelle - Prameny Farska Kyselka, eine Quelle und kleiner See mit sehr schwefelhaltigem Wasser - Stražiste. Quartier in Kladska.

6. Tag: Kladska – Loket – ca. 27 km

Strecke: von Kladska 816 m vorbei am Jagdschloss im schweizerischen Holzstil zum Kyselé Jezero (Sauersee) - weiter durch die Waldeinsamkeiten des Kaiserwaldes (Slavkovsky les) - Dřevěnky - Bila Hájenka - verschwundene Siedlung Vranov (Frohnau) - Lobezské Udoli - Miliře - Třidomi (Myslivna) - verschwundene Siedlung Dreyhäuser - Nadlesi - auf einer Hängebrückeüber die Eger in die Altstadt von Loket. Quartier in Loket

7. Tag: Loket – Karlovy Vary – ca. 18 km

Strecke: in Loket vom Platz mit der großen Pestsäule, abwärts zum Egerufer, der Fernwanderweg E3 führt Sie durch das idyllische Tal der Eger zu den berühmten Felsformationen der Svatosske Skaly - auf einer Hängebrücke über die Eger - Dětska Vesnička Sos - Doubi - Březova - Doubská Vyhlidka - Karlsbads Hausberg Diana 556 m mit Restaurant & Aussichtsturm der über 150 Stufen „erobert“ oder per Lift „erfahren“ werden kann – traumhafte Rundumsicht auf die Kuppen des Kaiserwaldes, bis zu den Gipfeln des Erzgebirges. Quartier Karlovy Vary. Wir empfehlen zusätzliche Übernachtungen für einen ausgedehnten Bummel durch die berühmte Kurstadt.

8. Tag: Karlovy Vary – Plešivec (Abertamy) – ca. 26 km

Strecke: entlang der Tepla zur Ohře (Eger) - Dalovice - Dalovicky Park mit Theodor Körner Denkmal - Sadov - durch ein Teichgebiet - Velkỳ Rybnik - Ruprechtov - Vlčinec - Pstruži (hier wird der Weg verlassen bei Quartier in Abertamy) der Weg steigt nun kräftig an bis zum Plešivec Gipfel 1.028 m mit der Chata. Quartier bei Abertamy.

9. Tag: (Abertamy) Plešivec – Klinovec – Oberwiesenthal – ca. 23-26 km

Strecke: Bei Quartier im Ort Abertamy ist die Strecke ca. 3 km länger und führt hinauf zur Plešivec Chata - dann auf dem Erlebnispfad mit vielen geschnitzten Fabelwesen abwärts - Švỳcárna Chata - Důlni Vrchy - Nove Město - auf dem nun abwärts führenden Wiesenweg haben Sie herrliche Sicht auf den Klinovec Gipfel - Hrad Freudenštejn - Kurort Jáchymov - Bož Dar - über Wiesen zum Klinovec 1.244 m - abwärts zur Talstation vom Sessellift - in Loučna pod Klinovcem über einen kleinen Bach und über die Grenze nach Deutschland - Quartier im Kurort Oberwiesenthal.

10. Tag: Fichtelbergbahn - Cranzahl - Heimreise

Noch ein Höhepunkt zum Abschluss: am Morgen „dampfen“ Sie mit der Fichtelbergbahn, einer Schmalspurbahn, auf einer idyllischen Strecke von Oberwiesenthal bis nach Cranzahl (in unseren Leistungen enthalten). Hier erreichen Sie das Streckennetz der Deutschen Bahn und können ihre Heimreise antreten.
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