OST - Ring
Auf dem Fränkischen Rad-Achter
KURZTOUR durch das „goldige“ Weinland


Würzburg – Universitätsstadt; Festung Marienberg; Würzburger Residenz, Staatsgalerie; Höfe und Bürgerhäuser
Wertheim – Burg Wertheim; mittelalterliche Gassen; Glasmuseum
Bad Mergentheim – Marktplatz mit „Zwillingshäusern“; Münster St. Johannes Baptist; Deutschordensmuseum
Ochsenfurt – Neues Rathaus (1497); Stadtmauer und -türme (14 Jh.); Glockenturm
Karlstadt - romanisch-gotischer "Kleinstadtdom" St. Andreas; Rathaus (1422); kunstvolle Fachwerkfassaden

Auf unserer Kurztour,

dem östlichen Teil der "Acht", erleben und besuchen Sie u. a. die Residenzstadt Würzburg, Ochsenfurt, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Wertheim, Marktheidenfeld, Lohr, Gemünden und Karlstadt. Alle Orte haben ihren eigenen Reiz und locken mit umfassender Gastfreundschaft. Tagsüber werden Sie die Landschaft und die Sehenswürdigkeiten genießen und abends die kulinarischen Höhepunkte, u.a. die bekannten Bocksbeutelweine. Winzer produzieren in beiden Flusstälern hervorragende Weine. Lassen Sie sich verwöhnen!

Reiseverlauf - OST-RING - Radeln OHNE Gepäck!

1. Tag: Anreise nach Veitshöchheim bei Würzburg

Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie vor Ihrem Tourenstart noch auf Entdeckungstour radeln möchten. Quartier in Veitshöchheim, Parkplatz für Gäste die per PKW anreisen vorhanden.

2. Tag: Veitshöchheim – Gemünden - ca. 37 km

Sie radeln entlang des Maintal-Radweges über die Orte Zell und Margetshöchheim zum Weinort Erlabrunn, wo malerische Gässchen, alte Fachwerkhäuser und verträumte Winkel Ihre Aufmerksamkeit erwecken. Zünftige Biergärten und Häckerwirtschaften lassen kaum Wünsche offen. Der Weinort Zellingen ist bekannt durch seine Weinlage "Retzbacher Benediktusberg" sowie seine Wallfahrtskirche "Maria im grünen Tal". Über Himmelstadt und Laudenbach erreichen Sie Karlstadt mit seiner sehenswerten Altstadt, dem gotischen Rathaus, Bürgerhaus und der Stadtpfarrkirche St. Andreas. Sie radeln weiter über Wernfeld nach Gemünden - die "Drei Flüsse Stadt" - da sie an der Mündung von Fränkischer Saale und Sinn in den Main liegt. Wasser und Wald sind die prägenden Elemente dieser Stadt und mit ihrer sehenswerten historischen Altstadt mit der Scherenburg bildet sie das Tor zu Spessart und Rhön. Quartier in Gemünden.

3. Tag: Gemünden - Wertheim - ca. 56 km

Den Main als steten Begleiter geht es weiter über Hofstetten und Steinbach nach Lohr am Main in den nordwestlichen Zipfel Bayerns. Besonders sehenswert sind die hochmittelalterliche Pfarrkirche St. Michael, das Kurmainzer Schloss sowie das Rathaus. Wussten Sie schon, dass Schneewittchen eine Lohrerin war? Über Rodenbach, Neustadt fahren Sie nach Rothenfels, die kleinste Stadt Bayerns. Imposant thront hier die Burg Rothenfels über dem Main, die 1148 vom Schutzvogt des Klosters Neustadt, Marquard von Grummbach erbaut wurde. Über Marktheidenfeld, eine Stadt mit reizvollen Fachwerkhäusern, romantischen Gässchen und die 1846 erbaute Sandsteinbrücke, die das Fränkische Weinland mit dem Spessart verbindet erreichen Sie die Orte Lengfurt und Homburg, wo das Schloss Homburg, die Tropfsteinhöhle und die Papiermühle (17. Jh.) sehenswert sind. Nach wenigen Kilometern kommen Sie in den baden-württembergischen Landesteil des Rad-Achters. Nach der großen Mainschleife durch Bettingen und Urphar empfängt Sie die Stadt Wertheim am Zusammenfluss von Tauber und Main. Die ehemalige Residenzstadt der Grafen von Wertheim bietet mit ihren mittelalterlichen Gassen, Fachwerkhäusern und der imposanten Burgruine ihre eigene Atmosphäre und hat den Charakter einer altfränkischen Kleinstadt bewahrt. Quartier in Wertheim.

4. Tag: Wertheim – Bad Mergentheim - ca. 48 km

So wie sich die Tauber durch das Taubertal schlängelt, führt Sie der Radweg weiter flussaufwärts durch eine bunte, anmutige Landschaft zwischen Reben und Streuobstwiesen. In Reicholzheim können Sie der badisch-fränkischen Winzergenossenschaft (Tauberfränkischer Bocksbeutelkeller) einen Besuch abstatten und ein paar Kilometer weiter sollten Sie einen Halt beim Kloster Bronnbach (ehemalige Zisterzienserabtei, gegründet 1151) einplanen. Über die Orte Camburg, Niklashausen und Hochhausen kommen Sie nach Tauberbischofsheim - die Stadt, die als Fechterhochburg internationalen Ruf erlangt hat. Hier stechen die Zeugen der über 1200-jährigen Geschichte der Taubermetropole ins Auge. Suchen Sie die versteckten, stillen Winkel rund um die Stadtkirche St. Martin und das Kurmainzische Schloss und richten Sie den Blick aufs Detail! So manche stolze Bürgerhäuser bergen ein unerwartetes Kleinod in den Fassaden. Der Taubertal-Radweg führt Sie über Lauda-Königshofen, Unterbalbach und Edelfingen nach Bad Mergentheim, wo der malerische Stadtkern auf Zeugen großer Kulturepochen hinweist. Der Marktplatz mit dem Renaissance-Rathaus öffnet den Blick zum geschichtsträchtigen Deutschordensschloss (Residenz der Hoch- und Deutschmeister von 1525 bis 1809) und der Schlosskirche. Quartier in Bad Mergentheim.

5. Tag: Bad Mergentheim - Ochsenfurt - ca. 52 km

Sie radeln weiter nach Igersheim, wo Sie unterwegs die Burgruine Neuhaus grüßt, einst Rüstkammer des Deutschen Ordens und nach Markelsheim, wo Sie von den Weinbergen und dem schmucken Weinort empfangen werden. Sie sollten auf jeden Fall den Württemberger Wein verkosten! In Weikersheim geben sich Kultur und Wein ein gelungenes Stelldichein. Sehenswert sind das Renaissanceschloss der ehemaligen Grafen von Hohenlohe, der dazugehörende weitläufige Barockgarten - der durch mehr als 50 steinerne Statuen (Gnome, Gottheiten und Zwerge, Sinnbilder der Winde und der Elemente) bewacht wird und die herrliche Orangerie. Bald erreichen Sie die Landesgrenze in den Freistaat Bayern und kommen nach Tauberrettersheim. Das Ortsbild wird geprägt durch die noch einzige erhaltene Steinbrücke von Balthasar Neumann (1733 erbaut), dem Baumeister der Würzburger Residenz. Ihr nächstes Ziel ist Röttingen, wo Sie von einem mittelalterlichen Stadtbild mit Stadtmauer, sieben Türmen und der Burg Brattenstein empfangen werden. In Bieberehren folgen Sie dem Gaubahn-Radweg nach Ochsenfurt. Auf der zum Radweg ausgebauten ehemaligen Bahntrasse (seit 1996) erreichen Sie Aub mit seinem altfränkischen Stadtbild und dem fürstbischöflichen Jagdschloss. Sie radeln weiter im Gollachtal über Gelchsheim, Gaukönigshofen nach Ochsenfurt. In Ochsenfurt, an der Südspitze des Maindreiecks, treffen Sie auf eine historische Altstadt mit einer nahezu vollständig erhaltenen, mittelalterlichen Befestigungsanlage mit Toren und Türmen. Es lohnt sich das Trachten- und Heimatmuseum sowie die Stadtpfarrkirche mit der Nikolaus-Statue von Tilman Riemenschneider zu besuchen. Quartier in Ochsenfurt.

6. Tag: Ochsenfurt - Würzburg - Veitshöchheim - ca. 30 km

Die heutige Etappenlänge ist kürzer gewählt, so dass Sie ausreichend Zeit für die Erkundung der Universitäts- und Barockstadt Würzburg haben. Entlang des Maintal-Radweges radeln Sie durch sehenswerte Weinorte ("Fränkisches Weinland") wie Sommerhausen mit seinem Schloss, Rathaus (16. Jh.) und dem kleinsten Theater Deutschlands im Torturm sowie Eibelstadt mit seinem gut erhaltenen Mauerring und dem historischen Markplatz. Anschließend erreichen Sie die bekannte Winzergemeinde Randersacker, wo wir Ihnen eine Weinverkostung des Frankenweines aus dem Bocksbeutel bei der örtlichen Winzergenossenschaft oder bei einem der zahlreichen privaten Weingüter empfehlen und Würzburg. In Würzburg erwartet Sie eine einzigartige Atmosphäre aus Lebensfreude und Barock, Architektur und Kultur. Sehen Sie selbst! Würzburg ist der Sitz des Regierungsbezirks Unterfranken und kultureller Mittelpunkt Mainfrankens. Die Stadt bietet herausragende historische Sehenswürdigkeiten wie die UNESCO Weltkulturerbe Residenz, die Festung Marienberg, den Dom, das Falkenhaus, die Bürgerhöfe oder das Käppele. Quartier in Veitshöchheim.

7. Tag: Abreise von Veitshöchheim

oder wir buchen Ihnen gern zusätzliche Übernachtungen für einen Anschlussaufenthalt.
Besucherzähler
Online:
11
Besucher heute:
118
Besucher gesamt:
1025038
Zugriffe heute:
199
Zugriffe gesamt:
1985756
Zählung seit:
 2010-05-02