Ein Märchen aus Wasser
Die Mecklenburger Seenplatte
Müritz-Nationalpark - Schweriner & Plauer See


Willkommen zu einer Rad-Rundtour in einer der reizvollsten Seen-Landschaft Mitteleuropas
Schwerin: historischer Stadtkern mit Pfaffenteich und alten Plätzen; BUGA-Gelände 2009
Parchim:
malerisches Stadtbild mit aufwändig gestalteten Giebelseiten
Plau, Röbel, Malchow, Sternberg:
alte Fischerstädte mit stimmungsvollen Gassen
Waren/Müritz:
Zentrum der Mecklenburgischen Seenplatte
Krakow am See:
im Schnittpunkt von drei Naturparks gelegen
Güstrow:
Renaissanceschloss, Barlachstadt mit Museum, Altstadtkern

Wasser, soweit das Auge reicht!
Die Naturlandschaften in der Mecklenburgischen Seenplatte und der Müritz-Nationalpark präsentieren Ihnen weite Wälder, klare Seen und faszinierende Moore. Das Land bietet auch seltenen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat - der Müritz-Nationalpark ist für seine vielfältige Vogelwelt bekannt.
An den Alleen spenden knorrige Bäume Schatten, auf dem Feld wogen goldgelbe Ähren, blaues Wasser funkelt, rot leuchten die Backsteinhäuser und der weite Himmel bringt Ruhe. In den Städten und Dörfern laden Marktplätze und verwinkelte Altstadtgassen mit Fachwerkhäusern, stolze Rathäuser und groß­zügige Hafenanlagen zum Bummeln ein.

Reiseverlauf

Radeln ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!
Diese Radtour ist auch mit umgekehrtem Reiseverlauf buchbar!

1. Tag: Anreise nach Schwerin

Gern buchen wir für Sie eine frühere Anreise, wenn Sie zusätzliche Tage in Schwerin oder in Mecklenburg verbringen möchten. Quartier in Schwerin. Bahnanschluss für Bahnreisende vorhanden.

2. Tag: Schwerin - Parchim - ca. 52 km

Diese Etappe führt Sie entlang des Schweriner Sees über die Orte Plate – ein langgestrecktes Bauerndorf mit strohgedeckten Bauernhäusern, Goldenstädt, den Friedrichsmoorer Karpfenteichen bis nach Matzlow-Garwitz, wo Sie auf die Müritz-Elde-Wasserstraße treffen und weiter bis nach Parchim radeln. Das malerische Parchim mit seinen alten Fachwerkhäusern liegt am Wockersee und ist von mehreren Waldgebieten umgeben. Quartier in Parchim.

3. Tag: Parchim – Plau am See - ca. 45 km

Auf dem Radweg am Wockersee entlang verlassen Sie Parchim und gelangen über die Orte Darze und Greven in die Kleinstadt Lübz, die an der Müritz-Elde-Wasserstraße, mit der Schleuse im Zentrum, liegt. In Benzin gibt es eine alte Lehmziegelei, wo Sie die Möglichkeit haben, den Weg des Rohstoffs bis hin zum fertigen Ziegel zu verfolgen und in Kritzow lädt Sie ein idyllisch gelegener See zum Verweilen und Baden ein. Weiter radeln Sie durch eine der schönsten Stieleichenalleen Mecklenburgs. In Plau am See - einem malerischen Städtchen mit vielen kleinen Fachwerkhäusern in seiner denkmalgeschützten Altstadt - ist heute Ihre Endstation. Quartier in Plau am See.

4. Tag: Plau am See - Dambeck - Röbel - ca. 40 oder 58 km

Am heutigen Tag können Sie sich für eine kürzere oder längere Etappe entscheiden. Sie radeln ins Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte hinein. Entlang der wunderschönen Uferlandschaft des Plauer See fahren Sie bis Bad Stuer, das an der Südspitze des Sees gelegen ist. Bei der Kurztour über die Orte Rogeez, Fincken und Bütow erreichen Sie Dambeck mit einer Kirche aus dem 13. Jh., die zu den ältesten Baudenkmälern Mecklenburgs zählt. Nach Minzow entdecken Sie das Naturdenkmal „Kron-Eiche“ - ein mächtiger Baum (Höhe ca. 25 m, Umfang ca. 9,6 m).
Kurz vor der Kleinstadt Röbel lohnt sich ein Abstecher nach Bollewick zur größten Feldsteinscheune Norddeutschlands (125 m lang / 34 m breit). Am Südwestufer der Müritz erreichen Sie den Erholungsort Röbel.
Bei der längeren Tour radeln Sie ab Bad Stuer am Plauer See über Lenz nach  Malchow am Fleesensee, Klink - mit seinem Schloss, einem der schönsten Bauten seiner Art im Bereich der Seenplatte und ein Muss für Architekturfreunde - und Sietow Dorf nach Röbel. Quartier in Röbel.

5. Tag: Röbel - Klink - Waren an der Müritz - ca. 52 km

Die Strecke führt Sie am Ufer der Müritz entlang und in den Müritz-Nationalpark. Den Orten Rechlin und Boek - dem südlichen Eingang zum Müritz-Nationalpark – mit dem  Gutshaus Boek (19. Jh.), das eine Nationalpark-Information, ein Dorfmuseum, ein Zinnfigurenmuseum sowie eine Zinnfigurenwerkstatt beherbergt, folgen Beobachtungstürme und in Federow die Fischadler-Live-Beobachtungsstation (der Landkreis Müritz hat ca. 50 Brutpaare). Die Beobachtungsstände gewähren Ihnen einen herrlichen Ausblick in die Landschaft und die Möglichkeit die Fischadler zu sehen, die sich ausschließlich von lebenden Fischen ernähren und eine Größe von ca. 60 cm und eine etwaige Flügelspannweite von 167 cm erreichen können. Ihr Ziel ist die von drei Seen umgebene Stadt Waren (Müritz). Eine herrliche Strandpromenade und der mittelalterliche Stadtkern laden zum Bummel ein. Quartier in Waren (Müritz).

6. Tag: Waren / Müritz – Krakow am See - ca. 55 km

Binnenmüritz - Jabel - Kölpinsee - Jabelscher See - Naturpark Nossentiner - Schwinzer Heide. Quartier in Krakow am See.

7. Tag: Krakow am See – Güstrow - ca. 30 oder 53 km

Auch am heutigen Tag können Sie sich für eine kürzere oder längere Etappe entscheiden.
Der Luftkurort Krakow liegt malerisch am See und gewährt Ihnen herrliche Ausblicke auf den See mit seinen Inseln und Werdern. Auf dieser Etappe kommen Sie zu vielen Hügel- und Steingräbern, die von einer frühen Besiedlung der Gegend zeugen.
Bei der kürzeren Strecke folgen Sie über Groß Beesen dem Fernradweg Berlin-Kopenhagen nach Bellin. Dort sind die spätromanische Feldsteinkirche (1240) und eine gut erhaltene Gutsanlage sehenswert und in Mühl Rosin haben Sie einen wundervollen Blick über den Inselsee auf die Barlach-Stadt Güstrow.
Bei der längeren Strecke radeln Sie über Möllen zum Westufer vom Krakower See, durch die Schwinzer Heide zum Goldberger See. Nun geht’s nördlich weiter nach Oldenstorf - Lohmen - Gerdshagen - Badendiek - Mühl Rosin nach Güstrow. Quartier in Güstrow.

8. Tag: Güstrow – Sternberg am See - ca. 50 km

Auf der heutigen Etappe erleben Sie typische mecklenburgische Kirch- und Gutsdörfer und radeln am Bützow-Güstrow-Kanal  nach Bützow - direkt an der Warnow gelegen - mit einem sehenswerten Rathaus und dem Gänsebrunnen. Über Rühn, Baumgarten, Wendorf, Warnow erreichen Sie das archäologische Freilichtmuseum Groß Raden, das zum Verweilen einlädt. Diese Slawenburg, rekonstruiert nach archäologischen Forschungsergebnissen, mit Befestigungen, Häusern, Wegführung und einem Tempel, versetzt Sie in das frühmittelalterliche Leben. Jährlich mehrmals stattfindende Feste lassen das slawische Handwerk miterleben. In Sternberg ist der gesamte historische Stadtkern mit dem Mühlentor und den Wallanlagen erhalten geblieben. Quartier in Sternberg am See.

9. Tag: Sternberg am See – Schwerin - ca. 53 km

Sie radeln weiter nach Warin, einer Kleinstadt, die von Wäldern und 15 Seen im Umkreis von 5 km umgeben ist. Zum Stadtbild gehören der Große Wariner See (251 ha) und der Glammsee (69 ha) und der beide verbindende Mühlbach. In Hasenwinkel kommen Sie an einem Schloss mit einer ausgedehnten Parkanlage vorbei, in der seltene Bäume und große Rhododendronbüsche wachsen. In Kürze gelangen Sie an den Schweriner See und über den 3 km langen Paulsdamm (1842 aufgeschüttet) von Rampe nach Wickendorf, der den Schweriner Innen- und Aussensee trennt (Naturschutzgebiet „Ramper Moor“) und nähern sich Ihrem Ziel, der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns - Schwerin. Quartier in Schwerin.

10. Tag: Abreise von Schwerin

Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen für einen Anschlussaufenthalt.
Besucherzähler
Online:
8
Besucher heute:
104
Besucher gesamt:
998663
Zugriffe heute:
246
Zugriffe gesamt:
1925869
Zählung seit:
 2010-05-02