Zu den Gipfeln des Bayerischen Waldes
Wanderungen im Nationalpark Bayerischer Wald
mit Berghüttennacht

 

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist riesig, unberührt & wild
gigantische Fichten, kristallklare Bächen, Bergseen & mächtige Gipfel
ein Paradies für Wanderfreunde
Wanderungen zum
Lusen, Großer Rachel, Großer Falkenstein & Großer Arber

Urwald-Abenteuer mit Waldzauber, umgestürzten Baumriesen, meterhohen Farnbüscheln & unwirklichem Licht
Nationalparkzentrum Lusen mit Hans-Eisenmann-Haus, Tier-, Pflanzen- und Gesteinsfreigelände und dem längsten Baumwipfelpfad der Welt,
romantische Berghüttennacht auf dem Großen Falkenstein

Wanderreise im Nationalpark Bayerischer Wald

Das größte geschlossene Waldgebiet Mitteleuropas bilden Bayerischer Wald und Böhmerwald. Hier wurde der erste deutsche Nationalpark geschaffen mit seinen Panoramagipfeln und Felsen, seinen Urwäldern, Mooren und Wildwassern sowie seiner artenreichen Pflanzen– und Tierwelt. Dieses urwüchsige Bergland besitzt einen hohen Erlebnis-, Erholungs-, und ökologischen Wert. Der Nationalpark Bayerischer Wald umschließt eine Fläche von 24.250 ha und erstreckt sich auf einer Länge von 40 km zwischen den Grenzorten Mauth und Bayerisch Eisenstein. Abgesehen von Randgebieten wachsen die Bäume, wie sie wollen, die Bäche und Flüsse suchen ungebändigt ihren Lauf, die Tiere sind keine Jagdbeute mehr und die Pflanzenwelt bleibt von allen störenden Eingriffen unbehelligt, abgesehen von Pilze– und Beerensammlern außerhalb der Kerngebiete. Im Nationalpark finden Sie ein über 300 km langes Wegenetz vor, das gut gepflegt und gut markiert ist. Wanderwege erschließen die Parklandschaft von den Tälern aus bis hinauf in die Hochlagen.  
Sie erwarten erlebnis- und aussichtsreiche Wanderungen zum Lusen (1.373 m), Großen Rachel (1.453 m), Großen Falkenstein (1.315 m) und zum „König der Bayernwaldberge“, dem Großen Arber (1.456 m). Ein Höhepunkt dieser Wanderreise ist der Aufstieg zum Gipfel-Plateau des Großen Falkenstein (1.315 m) mit anschließender Übernachtung im Falkenstein-Schutzhaus. Vom Gipfel-Plateau mit dem schlichtem Gipfelkreuz auf einem Steinsockel eröffnet sich ein herrlicher Blick zum Großen Arber und zur Bergkette des Vorderen Bayerischen Waldes. Direkt zu Ihren Füßen liegt der Talkessel des Zwieseler Winkels.
Die gemütliche Gaststube des Schutzhauses lädt ein zur Rast und der Hüttenwirt und seine Familie bieten den Gästen jeden Tag aufs Neue traditionell-bayerische Gerichte. Als besonderes Schmankerl gelten dabei die hausgemachten Sülzen und das "Glaslfleisch". Das Schutzhaus am Großen Falkenstein wurde 1932 vom Bayerischen Waldverein errichtet. Gegenüber dem Schutzhaus befindet sich eine Kapelle, die dem Hl. Franziskus geweiht ist. Sie wurde 1987 durch den Naturpark Bayerischer Wald errichtet.
Von Bayerisch Eisenstein aus „erobern“ Sie am letzten Wandertag den Großen Arber. Auf den letzten Höhenmetern bietet sich rückwärts blickend eine herrliche Aussicht und auf dem Gipfelplateau ermöglichen Felskanzeln wunderschöne Blicke zum Kleinen Arber, auf den Großen Arbersee und ins Zellertal.

INDIVIDUALTOUR
- Einzelreise mit Gepäcktransport (außer zur Berghütte)
und freier Terminwahl ohne Reiseleitung

Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: Anreise nach Rosenau (Grafenau)

Quartier bei Grafenau oder im Ortsteil Rosenau - beide Orte mit Bahnanschluss.

2. Tag: Rosenau - Infozentrum des Nationalparks - Altschönau - ca. 16 km

Strecke: Rosenau (Grafenau) - Kleblmühle - Elmberg - Schönanger mit einen der schönsten Dorfanger im Bayerischen Wald und der Kapelle St. Josef (1847) - im Glasbachtal nach Neuschönau zum Nationalpark Infozentrum. Im Hans Eisenmann Haus (das Nationalpark Zentrum, wurde 1988 zu Ehren des verstorbenen Staatsministers umbenannt) finden Sie viele Informationen zum Schutzgebiet des Nationalparks. Im Filmsaal informiert eine Tonbildschau über den Bayerischen Wald, Sie finden eine kleine Bibliothek mit Literatur über den Bayerischen Wald und Böhmerwald, einen Nationalparkladen, einen Erlebnisraum für Kinder und interessante Ausstellungen über das Ökosystem Wald. Unmittelbar am Infozentrum befinden sich ein 200 ha großes Tierfreigelände mit weitläufigen Landschaftsgehegen und der längste Baumwipfelpfad der Welt. Auf einem der Wege durch das Tierfreigelände wandern Sie nach Altschönau. Quartier bei Altschönau.

3. Tag: Altschönau - Lusen 1.373 m - Waldhäuser - ca. 16 km

Strecke: Altschönau - nochmals durch das Tierfreigehege vom Nationalpark Infozentrum - durch das Tal des Baches Sagwasser, vorbei an der Sagwasserklause (kleiner Stausee mit Schutzhütte) - auf dem Lusensteig zum Lusen Gipfel mit dem Lusen-Schutzhaus - das traumhafte Panorama auf dem Gipfel des Lusen zählt zu den Höhepunkten dieser abwechslungsreichen Wanderung - auf der steinernen Himmelsleiter abwärts zum Waldhäuserriegel 1.151 m. Quartier bei Waldhäuser.

4. Tag: Waldhäuser - Großen Rachel 1.453 m - Frauenau - ca. 23 km

Strecke: entlang der kleinen Ohre zur stimmungsvollen Martinsklause und weiter zur mit Felsblöcken gefüllte Teufelsloch-Schlucht, dort treffen Sie auf den Fernwanderweg Goldsteig und folgen diesen bis zum Großen Rachel - weiter zu einer Felsenkanzel 1.151 m, die mit einer Holzleiter bestiegen werden kann. Vom idyllisch gelegenen Rachelsee, bringt Sie der nun beginnende beschwerliche Kapellensteig zur Rachelsee-Kapelle und zum Großen Rachel 1.453 m - vorbei am Kleinen Rachel auf dem Rachelsteig und dem Marienweg nach Frauenau.

5. Tag: Frauenau - Großer Falkenstein 1.315 m - (Zwieslerwaldhaus)- ca. 18 (23) km

Strecke: Sie folgen dem Gläsernen Steig über Oberfrauenau - Talsperre Frauenau - Buchenau bis nach Spiegelhütte - bei, urigen Waldgasthaus Scheuereck beginnt der Aufstieg zur Höllbachschwelle mit idyllischem kleinem See. In einer Geländemulde entspringt der Höllbach und stürzt im Höllbachgespreng (Trittsicherheit erforderlich) mit seinen steilen, haushohen Felsbastionen in mehreren Kaskaden und Wasserfällen sowie zahlreichen Rinnsalen hinunter zur Höllbachschwelle. Das Höllbachgespreng flößte unseren Vorfahren Angst und Schrecken ein, denn sie vermuteten in dieser einsamen, wilden Bergregion, mit den von der Schwefelflechte gelb gefärbten Felsüberhängen den Eingang zur Hölle. Auf dem Hüttensteig weiter bis zum Gr. Falkenstein 1.315 m. Romantische Berghütten Übernachtung in der Falkenstein Schutzhütte auf dem Großen Falkenstein oder bei Zwieslerwaldhaus.
Bitte beachten Sie: Bettwäsche + Frühstück im Preis inbegriffen, aber es ist kein Handtuch auf dem Zimmer und die Dusche ist auf dem Gang (Münzautomat). Kein Gepäcktransport zur Falkenstein Schutzhütte möglich!!!
Wenn eine Übernachtung auf dem Großen Falkenstein in der Berghütte nicht möglich ist, oder Sie nicht auf Ihr Gepäck verzichten möchten, buchen wir anstatt der Übernachtung in der Falkenstein-Hütte ein Quartier bei Zwieslerwaldhaus für Sie. Bitte bei der Buchung mit angeben!

6. Tag: Gr. Falkenstein (Zwieslerwaldhaus) - Bayerisch Eisenstein - ca. 14 (10) km

Strecke: Abstieg durch die aussichtsreichen Ruckwitzschachten, dabei gehen Sie auf dem Fernwanderweg E 6 hinunter bis nach Bayerisch Eisenstein. Die höheren Berglagen in der Umgebung von Zwiesel sind stellenweise durch ehemalige Viehweiden geprägt. Diese waldfreien "Fenster" im ansonsten geschlossenen Bergwald werden im Bayerischen Wald als "Schachten" bezeichnet. 1963 wurde die letzte Waldweide aufgegeben. Im Nationalpark sind alle bedeutsamen Schachten für die Besucher erschlossen und, obwohl sie im Kerngebiet liegen, auch außerhalb der Wege zu begehen. Am Wanderweg vom Falkenstein zum Zwieslerwaldhaus (Markierung Grünes Dreieck) liegen die größten dieser Bergwiesen im Falkensteingebiet, die Ruckowitzschachten. Von hier bietet sich ein besonders schöner Ausblick auf das Massiv des Großen Arber (1.456 m), der höchsten Erhebung des Bayerischen Waldes. Vom Zwieslerwaldhaus vorbei am idyllisch gelegenen Gasthof Schwellhäusl nach Bayerisch Eisenstein. Quartier in Bayerisch Eisenstein und hier finden Sie auch Ihr Gepäck wieder!

7. Tag: Rundwanderung zum Großen Arber 1.456 m - ca. 24 km

Diese Wald- und Panoramawanderung berührt viele Naturperlen des Bayerischen Waldes, darunter die beiden Arberseen und das aussichtsreiche Gipfelplateau des Großen Arber (1.456 m), der höchsten Erhebung des Bayerischen Waldes. Sie folgen dem Goldsteig bis zum Arber-Gipfel, zuerst im Tal bis zur Seebachschleife, dann beginnt der Anstieg  hinauf zum viel besuchten Großen Arbersee und auf einem steinigen Waldweg, vorbei an der mächtigen Brennesfichte gelangen Sie zum Arberschutzhaus und zum Gipfel. Auf einem Sattel gehen Sie vom Großen zum Kleinen Arber und steigen auf einem Serpentinenpfad hinab zum malerisch gelegenen Kleine Arbersee. Quartier nochmal in Bayerisch Eisenstein. Die Strecke kann gut gekürzt werden indem Sie mit der Seilbahn ins Tal „schweben“.

8. Tag: Abreise oder individuelle Verlängerung

Gäste die per Auto angereist sind haben gute Bahn-Verbindungen von Bayerisch Eisenstein zurück nach Rosenau (Grafenau).
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