Gipfelstürmertour auf dem Kammweg E3
3. Teil: Vom Ost-Erzgebirge in die Sächsische Schweiz:
Altenberg nach Bad Schandau/Schmilka


Die Sächsische Schweiz - herrliche wanderbare Natur mit einzigartigen Felsen, stillen Wäldern, satten Wiesen, weiten Tälern mit sauberen Bächen und ausgiebigen Wanderwegen! Malerisch gelegene Dörfer, Burgen und Schlösser sind Zeugen einer großen Vergangenheit, deren Traditionen auch heute noch gepflegt werden. Die Sächsische Schweiz wurde vor 200 Jahren von zwei Schweizer Malern, die auf der Suche nach Motiven waren, benannt. Damals waren diese noch auf beschwerliche Art mit Esel und Trägern unterwegs, heute jedoch ist die Sächsische Schweiz ein gut erschlossenes Erholungsgebiet, das über gute Anbindung per Bahn und Schiff und bestens ausgebaute Wanderwege verfügt.

Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: Anreise nach Altenberg

Individuelle Anreise nach Altenberg im Osterzgebirge. Bahnanschluss vorhanden! Quartier in Altenberg. Bei zeitiger Anreise können Sie den Nachmittag für einen Abstecher nach Zinnwald oder über die Grenze nach Böhmen nutzen.

2. Tag: Altenberg - Bad Gottleuba - ca. 23 km

Über den aussichtsreichen Geisingberg (824 m) und die Schafkuppe führt der Weg ins bäuerlich geprägte Dorf Geising-Liebenau. Sie queren im Nasenbachtal die neue Autobahn nach Prag und wandern entlang der Trinkwasser-Talsperre Gottleuba auf dem Augustusberg - Quartier bei Bad Gottleuba.

3. Tag: Bad Gottleuba - Königstein - ca. 20 km

Heute verlassen Sie das Erzgebirge und wandern hinein ins bekannte Klettergebiet des Bielatals. Durch das Tal vorbei an der Brüderbuche führt der Weg zur hoch über der Elbe thronenden Festung Königstein. Auf dem Tafelberg oberhalb des Ortes Königstein sitzt diese majestätische und einst unbezwingbare Wehranlage. Sie sollten sich für die Besichtigung und Erkundung des 9,5 ha großen Felsplateaus mit seinen mehr als 30 Bauwerken, wie dem Brunnenhaus mit dem 152,5 m tiefen Brunnen, der Garnisonskirche sowie der Friedrichsburg, Zeit nehmen. Verschiedene Ausstellungen und Dokumentationen schildern, wie das frühere Leben der Soldaten mit ihren Familien ablief. Es werden außerdem Führungen zu den unterirdischen Kasemattenanlagen und den alten Tiefkellern durchgeführt. Quartier in Königstein.

4. Tag: Königstein - Bastei - Hohnstein - ca. 18 km

Gleich zu Beginn der heutigen Tour wechseln Sie mit einer kleinen Personenfähre das Elbufer und steigen über Treppen und Leitern hinauf auf den Lilienstein (415 m) mit seiner herrlichen Aussicht auf die Festung Königstein, die Bastei und das windungsreiche Elbetal. Durch Waldstücke und eine Lichtung führt Sie der Weg hinunter ins Tal. Sie begleiten den Fluss bis in den durch seine Naturbühne bekannte Kurort Rathen. Vorbei an der Felsenburg Neurathen steigen Sie hinauf zur Bastei, die über die steinerne und weltberühmte Basteibrücke erreicht wird. Die Basteiaussicht zählt zu den absoluten Höhepunkten des Gebietes. Auf dem Malerweg geht Ihre Tour nun weiter bis nach Hohnstein, denn Sie verlassen den E3 und gehen über den Gansweg und durch die Schwedenlöcher. Auf dem urwüchsigen Steilabstieg durch die Schwedenlöcher gelangen Sie in den Amselgrund. Nach der Durchquerung des Polenztales führt der Weg ansteigend durch den Schindergraben hinauf nach Hohnstein. Quartier in Hohnstein.

5. Tag: Hohnstein - Brandaussicht - Bad Schandau - ca. 18 km

Auch heute können Sie Ihre Wanderung auf dem Malerweg fortsetzen. Alternativ ist es auch möglich, durch das wildromantische Polenztal bis zum herrlichen Aussichtspunkt Brand zu gehen. Der Abstieg in den Tiefen Grund erfolgt über die vielen und steilen Brandstufen und durch den Ochelgrund nach Bad Schandau. Empfehlenswert für den Abend: Besuch in der Toskana Therme. Quartier in Bad Schandau.

6. Tag: Bad Schandau - Schrammsteine - Schmilka - 22 km

Durch den oft engen, mystischen Lattengrund steigen Sie hinauf zu den Schrammsteinen, eine der bekanntesten Formationen im Elbsandsteingebirge. Achtung bei den auch hier wieder vorhandenen Leitern und Treppen! Der Weg führt Sie dann hinüber auf den Großen Winterberg (556 m) mit Gasthaus, bevor Sie bei Schmilka wieder hinab zur Elbe gelangen. Sollten Sie noch Zeit haben, so ist ein Abstecher ins Nahe gelegene Hrensko auf tschechischer Seite zu empfehlen. Rückfahrt von Schmilka nach Bad Schandau mit dem NP Express, S-Bahn (auf dem anderen Elbe-Ufer) oder mit Linienbus, man kann aber auch die ca. 6 km entlang der Elbe zu Fuß zurücklegen. Quartier in Bad Schandau.

7. Tag: Heimreise

Sie können diesen letzten Tag oder einen Verlängerungsaufenthalt für eine Fahrt mit der Waldstrassenbahn ins schöne Kirnitzschtal nutzen. Zu empfehlen: Lichtenhainer Wasserfall, die Affensteine, der Kuhstall... Oder wandern Sie doch weiter Richtung Schneekoppe - der 4. Teil führt durch die Wanderparadiese Böhmischen Schweiz und Lausitzer Gebirge. Heimreise in eigener Regie. Bahnanschluss vorhanden.
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