Der Frankenweg
3. Teil:
Durch Bierfranken nach Neumarkt in der Oberpfalz


Ebermannstadt - idyllisch umfließt die Wiesent die an sehenswerten Fachwerkhäusern reiche Altstadt
Gößweinstein - der Luftkurort mit Burg wird gekrönt durch die barocke Basilika, einem Bauwerk Balthasar Neumanns
Tüchserfeld - hier bilden fränkisches Fachwerk und die den Ort umgebenen steilen Felsen ein wundervolles Ensemble
Pottenstein - reizendes Felsenstädtchen am Zusammenfluss von Püttlach, Weihersbach und Haselbrunnbach
Trubachtal - ein felsengesäumtes malerisches und mühlenreiches Tal
Rothenberg - die barocke Bergfestung hoch über Schnaittach
Hersbruck - mittelalterliche Innenstadt mit Stadtmauer, Toren, Türmen, dem Schloss und dem Deutschen Hirtenmuseum
Neumarkt i. d. Opf. - historische Altstadt mit dem Rathaus und das Pfalzgrafenschloss mit der Hofkirche

Auf dem 3. Teil des Frankenweges

erwartet Sie mit der Fränkischen Schweiz ein herrliches Stück Franken, sie macht ihrem Ruf als romantische Hochburg alle Ehre. Die Wiesent und Püttlach fließen murmelnd durch schmale enge malerische Täler, flankiert von hohen Felsen und von hoch oben grüßen mächtige Burgen den Wanderer.
Idyllische Dörfer mit schmucken Fachwerkhäusern säumen den Weg des Wanderers, denn am besten lernt man diesen "Schlupfwinkel des deutschen Gemütes" (Zitat des fränkischen Heimatschriftstellers Max von Aufsess) auf Schusters Rappen kennen. Dies taten schon vor über 200 Jahren die beiden Berliner Schriftsteller Wilhelm Tieck und Heinrich Wackenroder, die auf ausgedehnten Wanderungen die lieblichen Landschaften erkundeten und mit ihren romantischen Reisebeschreibungen gewissermaßen den Grundstein für den Fremdenverkehr in der Fränkischen Schweiz legten.
Auf Bergkuppen und Felszungen erheben sich auch in der Frankenalb, zwischen Hersbruck und Neumarkt, viele stattliche Burgen und verträumte Ruinen.
Wandern ohne Gepäck
Diese Wanderreise ist als INDIVIDUALTOUR mit Gepäcktransport und freier Terminwahl buchbar!

Reiseverlauf - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: Anreise nach Ebermannstadt und Transfer nach Muggendorf

Wenn Sie mit der Bahn anreisen, werden Sie per Transfer vom Bahnhof in Ebermannstadt abgeholt. Gäste, die mit dem PKW anreisen, fahren zum Quartier bei Muggendorf und werden am letzten Tag vom Bahnhof in Ebermannstadt abgeholt, wenn Sie zurück zum PKW fahren. Quartier bei Muggendorf.

2. Tag: Muggendorf - Pottenstein - ca. 20 km

Gleich zu Beginn führt der Weg über Treppen steil aus dem Tal bergauf, aber es lohnt sich, denn der Blick von der Felskanzel hinab zur Wiesent ist grandios. Sie gehen weiter, doch was nun, der Frankenweg endet vor der Oswaldshöhle, einer Durchgangshöhle. Und wie es der Name sagt, da müssen Sie durch - trotz der Dunkelheit im mittleren Bereich. Aber keine Sorge, das Licht kommt im richtigen Moment „zurück“. Auf schönen Wegen entlang der Wiesent wandern Sie vorbei an der Schotters- und Behringersmühle, bis Sie Gößweinstein in Sichtweite der Walfahrtskirche erreichen.  Endpunkt Ihrer ersten Etappe ist Pottenstein mit historischer Fachwerk-Altstadt, eingerahmt von mächtigen Dolomitfelsen und der 1000jährige Burg als Wahrzeichen. Übernachtung in Pottenstein.

3. Tag: Pottenstein - Egloffstein - ca. 25 km

Über die Hochflächen der Fränkischen Schweiz wandern Sie heute ins Tal der Trubach. Doch zuvor erreichen Sie die Teufelshöhle, eine sehenswerte Karsthöhle und laufen durch das idyllische Klumpertal mit der Mittermühle. Auch der eindrucksvolle Schlossberg von Leienfels liegt am Weg, bevor Sie nach Obertrubach kommen. Bald beginnt der Trubachtalweg, der hübsch zwischen mächtigen Felsen entlang des Baches führt und Sie stehen am Signalstein. Hier führen Leitern steil nach oben auf einen „Zahn“ der Bergkuppe und eine herrliche Aussicht erwartet den Wanderer. Quartier in Egloffstein am Fuße der hoch über dem Tal liegenden Burg.

4. Tag: Egloffstein - Schnaittach-Osternohe - ca. 28 km

Durch das malerische Trubachtal, vorbei an zahlreichen schönen Seitentälern wie dem romantischen Todsfeldtal, wandern Sie nach Thuisbrunn. Ein hübsches Dorf mit einer eindrucksvollen Burgruine und gut erhaltenen Wehrturm. Auf dieser Tagestour treten Sie dann durch eines seiner drei Stadttore in Gräfenberg ein, und schon präsentiert sich der Ort in seiner ganzen mittelalterlichen Anmut: liebenswerte, schmucke Fachwerkgebäude, das historische Rathaus mit seinem Nürnberger Erker. Da es direkt in Schnaittach leider kein geeignetes Quartier mehr gibt, müssen Sie bei St. Martin den Frankenweg verlassen. Auf einem mit grünem Kreuz markierten Weg, gehen Sie über den Buchberg nach Simmelsdorf und folgen nun einem mit blauen Balken markierten Weg nach Osternohe. Quartier Osternohe.

5. Tag: Otsernohe - Schnaittach - Hersbruck - ca. 19 km

Sie folgen dem Osternoher Bach nach Schnaittach, wo Sie wieder auf den Frankenweg treffen. Eine kürzere Etappe nach der anstrengenden vom Vortag.So bleibt Zeit für einen Bummel durch Schnaittach am Morgen und am Ende der Tagestour in Hersbruck. In der Hersbrucker Gastronomie wird besonderer Wert auf die Pflege regionaler Spezialitäten gelegt, für welche vorwiegend auch heimische Produkte verwendet werden. Lassen Sie sich „Heimat auf’m Teller“ schmecken! Quartier in Hersbruck.

6. Tag: Hersbruck - Altdorf - ca. 22 km

Sie verlassen nun das Pegnitztal und wandern über den Westrand der Fränkischen Alb bis nach Altdorf, eine traditionsreiche Kleinstadt am Rand des Frankenjuras. Dabei erreichen Sie Engeltthal mit dem einst großen gleichnamigen Kloster und den Weiler Hallershof, bevor Sie an der eindrucksvollen Steinernen Rinne stehen. Eine Steinerne Rinne ist ein Bach, der in einem Hochbett aus Kalktuff fließt. Diese Rinnen sind seltene geologische Naturdenkmäler, die sich vor allem in bayerischen Wäldern befinden, bevorzugt in der Fränkischen Alb mit ihrem Kalkstein aus der Jurazeit. Der Ortskern von Ihrem Tagesziel Altdorf ist seit Jahrhunderten unverändert - mit vielen alten Bürgerhäusern, schönen Stadttoren, dem ehemalige Universitätsgebäude, der Stadtkirche St. Laurentius und dem Schloss. Quartier in Altdorf.

7. Tag: Altdorf - Neumarkt i. d. Opf. - ca. 28 km

Auf den Hängen am Westrand der Fränkischen Alb und durch zahlreiche Täler wandern Sie nach Pilsach und Rödelberg. Der Höhepunkt der Etappe kommt dann erst zum Schluss, wenn sich bei der Ruine Wolfstein für Sie ein wundervolles Panorama auftut. Sie erreichen einen Aussichtspunkt mit tischartigen Felsen, den „Krähentisch“. Der runde Aussichtsturm der Burgruine ist zugänglich - tolle Aussicht! Quartier bei Neumarkt.

8. Tag: Abreise von Neumarkt i. d. Opf.

Heimreise. Von Neumarkt i. d. Opf. bestehen gute Bahnverbindungen zurück nach Ebermannstadt für Gäste, die Ihren PKW dort abgestellt haben. Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie die Architekturschätze von Neumarkt erkunden oder noch einige Tage in der Oberpfalz verbringen möchten. Oder soll es gleich zu Fuß weiter in die Schwäbische Alb gehen - dann auf zu unserm vierten und letzten Teil des Frankenwegs.
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