GOLDSTEIG - 3. Teil - NORD-Route:
Die Dreiländereck - Tour
Über Rachel, Lusen & Dreisesselberg
in die Dreiflüsse-Stadt Passau


Bayerisch Eisenstein
- idyllisch gelegener Luftkurort am Fuße des Gr. Arber gelegen, mit dem Infozentrum Grenzbahnhof
Nationalpark Bayerischer Wald - unberührt & wild - mit gigantischen Fichten, kristallklaren Bächen, Bergseen & mächtigen Gipfeln - Urwald-Abenteuer mit Waldzauber, umgestürzten Baumriesen, meterhohe Farnbüscheln & unwirklichem Licht - ein Paradies für Wanderfreunde
Wanderungen zum Großen Falkenstein, Großer Rachel, Lusen & dem Dreisesselberg, mit romantischen Berghüttennacht auf dem Großen Falkenstein
Hauzenberg - mit dem idyllischen Freudensee, dem 1. Bayerischen Schnaps-Museum und dem Hauzenberger Granitzentrum
Passau - einmalige Lage am Zusammenfluss von Donau, Inn & Ilz - auf gotischen Ruinen nach dem Brand von 1662 wurde eine malerische neue Stadt im italienischen Barockstil errichtet

Die Nordroute (Teil 2 + 3)

führt über den Kamm und die Tausender-Gipfel des Bayrischen Waldes. Dabei benötigt der Wanderer besonders für die Anstiege zum Großen Arber, Rachel, Lusen und Dreisesselbergs gute Kondition, wird aber bei schönem Wetter mit grandioser Sicht entschädigt.

Auf der Südroute (Teil 4 + 5)

durch den Vorderen Bayerischen Wald führt der Goldsteig auf einsamen Wald- und Wiesenwegen zu Höhen, die weite Rundblicke oft bis zur Donau bieten. Ein besonders reizvoller Abschnitt wartet dann zum Schluss auf den Wanderer, die Strecke entlang der wilden Ilz, gern als „Schwarze Perle“ bezeichnet.
Ganz gleich, ob Sie sich für die Nord- oder Südroute entscheiden, zum Finale wartet eine weitere „Perle“ auf den Wanderer, die Dreiflüsse-Stadt Passau, wo Donau, Ilz und Inn ineinander fließen.

Reiseverlauf - 3. Teil - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: Anreise nach Bayerisch Eisenstein

Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie die schöne Umgebung von Bayerisch Eisenstein mit dem nahen Šumava Nationalpark auf Böhmischer Seite erkunden möchten. Quartier in Bayerisch Eisenstein. Bahnanschluss vorhanden.

2. Tag: Bayerisch Eisenstein - Großer Falkenstein 1.315 m - (Zwieslerwaldhaus) - ca. 15 (10) km

Auf dem Fernwanderweg E 6 starten Sie in Bayerisch Eisenstein, erreichen bald das idyllisch gelegene Gasthaus Schwellhäus´l und steigen auf durch die aussichtsreichen Ruckowitzschachten. Die höheren Berglagen in der Umgebung von Zwiesel sind stellenweise durch ehemalige Viehweiden geprägt. Diese waldfreien "Fenster" im ansonsten geschlossenen Bergwald werden im Bayerischen Wald als "Schachten" bezeichnet. 1963 wurde die letzte Waldweide aufgegeben. Im Nationalpark sind alle bedeutsamen Schachten für die Besucher erschlossen und, obwohl sie im Kerngebiet liegen, auch außerhalb der Wege zu begehen. Am Wanderweg von Zwieslerwaldhaus zum Falkenstein (Markierung Grünes Dreieck) liegt die größte dieser Bergwiesen im Falkensteingebiet, die Ruckowitzschachten. Von hier bietet sich ein besonders schöner Ausblick auf das Massiv des Großen Arber (1456 m), der höchsten Erhebung des Bayerischen Waldes. Romantische Berghüttenübernachtung in der Falkenstein Schutzhütte auf dem Großen Falkenstein, oder bei Zwieslerwaldhaus.
Bitte beachten Sie: Bettwäsche + Frühstück im Preis inbegriffen, aber es ist kein Handtuch auf dem Zimmer und die Dusche ist auf dem Gang (Münzautomat). Kein Gepäcktransport zur Falkenstein Schutzhütte möglich!!!
Wenn eine Übernachtung auf dem Großen Falkenstein in der Berghütte nicht möglich ist, oder Sie nicht auf Ihr Gepäck verzichten möchten, buchen wir anstatt der Übernachtung in der Falkenstein-Hütte ein Quartier bei Zwieslerwaldhaus für Sie.

3. Tag: (Zwieslerwaldhaus) - Großer Falkenstein - Buchenau - ca. 15 (20) km

Vom Gr. Falkenstein auf dem Hüttensteig gehen Sie bis zur Höllbachschwelle mit idyllischem kleinem See. In einer Geländemulde entspringt der Höllbach und stürzt im Höllbachgspreng (Trittsicherheit erforderlich) mit seinen steilen, haushohen Felsbastionen in mehreren Kaskaden und Wasserfällen sowie zahlreichen Rinnsalen hinunter zur Höllbachschwelle. Das Höllbachgspreng flößte unseren Vorfahren Angst und Schrecken ein, denn sie vermuteten in dieser einsamen, wilden Bergregion mit den von der Schwefelflechte gelb gefärbten Felsüberhängen den Eingang zur Hölle. Quartier bei Buchenau, hier finden Sie Ihr Reisegepäck wieder.

4. Tag: Buchenau - Rachel 1.453 m - Rachel Diensthütte - ca. 26 km

Auf dem Gläsernen Steig bringt Sie der Wanderweg zur Trinkwassertalsperre Frauenau. Dort beginnt der Aufstieg auf dem Rachelsteig über den Kleinen Rachel zum Großen Rachel (1453) und zur Rachelsee-Kapelle. Auf dem beschwerlichen Kapellensteig führt der Weg zum idyllisch gelegenen Rachelsee zu einer Felsenkanzel, die mit einer Holzleiter bestiegen werden kann. Von der Bushaltestelle Racheldiensthütte fahren Sie mit dem stündlich verkehrenden Nationalpark Igel-Bus nach Spiegelau, wo sich auch Ihr nächstes Quartier befindet.

5. Tag: Rachel Diensthütte - Lusen 1.373 m - Mauth - ca. 17 km

Mit dem Igel-Bus fahren Sie von Spiegelau wieder zur der Bushaltestelle an der Racheldiensthütte, wo Sie bald wieder auf den Goldsteig treffen. Die stimmungsvolle Martinsklause, die mit Felsblöcken gefüllte Teufelsloch-Schlucht, die steinerne „Himmelsleiter“ und das traumhafte Panorama auf dem Gipfel des Lusen zählen zu den Höhepunkten dieser abwechslungsreichen Wanderung. Quartier bei Mauth.

6. Tag: Mauth - Hobelsberg - ca. 22 km

Auf der Almerstraße führt der Goldsteig hinauf zum Almberg (1.139 m) und zum Steinberg (1.035 m) bei Philippsreut, wo sich auch die bekannte Tussetkapelle befindet. Bis zum Tagesziel wartet noch ein weiterer Anstieg zum Haidel (1.166 m) auf Sie. Quartier bei Grainet.

7. Tag: Hobelsberg - Dreisesselberg - Lackenhäuser - ca. 27 km

Auf dieser Tour kommen Sie ins Dreiländereck, passieren das gemütliche Haidmühle und steigen dann entlang des quirligen Kreuzbaches über den Rollmannsberg bis zum aussichtsreichen Dreisesselberg auf. Vorbei am Grenzübergang zu Böhmen erreichen Sie vor Rosenberger Gut das Böhmerwalddenkmal. Quartier bei Lackenhäuser, ca. 2 km vom Goldsteig.

8. Tag: Lackenhäuser - Sonnen - ca. 15 km

Zurück zum Goldsteig und Sie überschreiten die Grenze zu Österreich, aber nur für wenige Kilometer, denn bei Breitenberg mit seinem interessanten Webereimuseum erreichen Sie wieder bayerischen Boden. Quartier bei Sonnen.

9. Tag: Sonnen - Hauzenberg - ca. 16 km

Vorbei am kleinen idyllischen Freudensee, der zum Baden einlädt, wird der Luftkurart Hauzenberg erreicht. Hier befindet sich das Erste Bayerische Schnaps-Museum und das Hauzenberger Granitzentrum mit seinen Steinwelten. Der Besucher bekommt einen wundervollen Eindruck von der faszinierenden Verarbeitung des „Edelsteins“ Granit. Quartier bei Hauzenberg.

10. Tag: Hauzenberg - Passau - ca. 22 km

Durch das Staffelbachtal kommen Sie zur Papiermühle und gehen vorbei an den Eggendorfer Teichen in die Dreiflüsse-Stadt Passau. Tauchen Sie ein in die verwinkelten Gassen der malerischen Passauer Altstadt und spüren Sie den Hauch ihrer 7.000-jähigen Geschichte rings um die mächtige Burgfestung Oberhaus! Quartier in Passau.

11. Tag: Abreise von Passau

Heimreise. Für die Gäste, die mit dem PKW angereist sind, bestehen gute Bahnverbindungen nach Bayerisch Eisenstein zurück. Wir buchen für Sie gern Zusatznächte in Passau, wenn Sie die malerische Dreiflüsse-Stadt ausgiebig erkunden möchten.
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