Erlebnis Sächsischer Weinwanderweg
Landpartien zum Elbe-Wein, nach Dresden, Meißen
und zu den Schlössern Moritzburg & Pillnitz


Landpartie in Deutschlands kleinstes und jüngstes Weinbaugebiet, kontrastreiche Landschaft mit lieblichen Elbauen und steilen Weinterrassen.
Wanderungen (15-24 km) auf Weinlehrpfaden, an denen Weinstuben, Gasthöfe und Straußwirtschaften die zum Rasten und zu Weinproben einladen, um die köstlichen Rebsorten des Elbtales kennen zu lernen.
Malerische Sächsische Elbweindörfer - Diesbar-Seußlitz, Diera-Zehren, Proschwitz, Sörnewitz, Lößnitz & Graupa
Fahrt mit dem „Lößnitzdackel“ - der Schmalspurbahn durch das idyllische Lößnitztal
Radebeul - Weinbau im Ortsteil Lößnitz seit 11. Jahrhundert, historische Dorfkerne & Karl May Museum
Auf Ausgust´s Spuren durch geschichtsträchtige Städte:
Meißen - die „Wiege Sachsens“ - Albrechtsburg, Dom, Staatliche Porzellanmanufaktur & Böttgermuseum
Dresden – Altstadtbummel mit Frauenkirche, Zwinger, Brühlsche Terrassen & Grünem Gewölbe
Ausgust´s barocke Schlösser: das Jagdschloss Moritzburg & Lustschloss Pillnitz am Königlichen Weinberg

Wandern & Wein Reise

Der Weinbau im sächsischen Elbtal ist zum Unterschied zu den anderen deutschen Weingebieten noch jung, nicht mal tausend Jahre alt. Erst mit der christlich-deutschen Kolonisierung der slawischen Gebiete vor rund 1000 Jahren beginnt die sächsische Weinbaugeschichte, denn die ersten Rebstöcke wurden im Auftrag der Kirche nach Sachsen gebracht. Klar, die Slawen tranken vorwiegend ihren Met, aber für das Abendmahl der  christlichen Messe wird Wein gebraucht, egal ob süß oder sauer. Und so wurde auch in Gebieten mit denkbar weinungünstigen Klimabedingungen versucht, Reben anzubauen, z.B. an der Nord– und Ostsee. Da hielt sich der Weinbau nicht, wohl aber in Sachsen an der Elbe, weil hier die Bedingungen (Boden, Erde, Landschaft, Mikroklima, Hangneigung, Bodenbeschaffenheit) stimmen. Und so finden wir bei Pirna die ersten Weinstöcke; das Hauptanbaugebiet beginnt mit den Hängen von Radebeul und führt über Coswig und Meißen bis in die romantischen Elbweindörfer um Diesbar-Seußlitz. Jahrhunderte lang hat der Wein dazu beigetragen, das Land reich zu machen. Und auch heute begegnen wir auf unserer Landpartie durchs sächsische Elbland Kunst und Kultur, architektonischer Vielfalt und sächsischem Lebensgenuss.
Der Wein wächst hier auf eher kleinen Rebflächen. Über 20 Weinbaubetriebe und zahlreiche private Winzer bauen bekannte und unbekannte Weinsorten wie Dornfelder, Ruländer, Elbling, Spätburgunder, Müller-Thurgau, Traminer oder Kerner an, die wunderbar mit der deftigen sächsischen Hausmannskost harmonieren.
Kommen Sie mit auf unsere Landpartien für Genießer, Neugierige, Wanderlustige & Weinliebhaber und lassen Sie sich von der Landschaft und den kulinarischen Genüssen verführen - dann werden Sie J. W. v. Goethe zustimmen:
Ein Mädchen und ein Gläschen Wein kurieren alle Not;
und wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot.

Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!

 

1. Tag: individuelle Anreise nach Pirna bei Dresden

Quartier in Pirna.

2. Tag: Pirna - Pillnitz - ca. 14 km

Der Sächsische Weinwanderweg beginnt in Pirna auf dem hübschen Markt mit Rathaus, der Marienkirche und dem Canalettohaus. Gleich Strecke: über die Elbe - Jagdschlosspark in Graupa mit Richard-Wagner Lehrpfad und Wagnermuseum - Raupenberg - Königlicher Weinberg mit der Weinbergkirche - Lustschloss Pillnitz mit seinen wunderschönen Parkanlagen. Quartier bei Pillnitz.

3. Tag: Pillnitz - Dresden - ca. 15 km

Die Etappe führt Sie entlang der Elbe zur Standseilbahn am Blauen Wunder und zu den Elbschlössern. Die etwas kürzere Wanderung lässt noch Zeit für einen Dresden-Bummel. Dabei können Sie selbst wählen, ob Sie Pfunds-Molkerei – dem schönsten Milchladen der Welt einen Besuch abstatten, oder ob Ihr Weg zu Dresdens Sehenswürdigkeiten führt: Frauenkirche, Zwinger, Grünes Gewölbe, Brühlsche Terrassen und eine Vielzahl von Museen. Quartier in Dresden-Neustadt.

4. Tag: Dresden-Neustadt - Radebeul - ca. 20 km

Die Strecke führt leider zum Teil durch Vororte von Dresden. Doch Sie können den Tag auch sehr gut für einen Dresden-Entdeckungstag nutzen und fahren dann am Nachmittag mit der regelmäßig verkehrenden S-Bahn nach Radebeul. Quartier bei Radebeul.

5. Tag: Jagdschloss Moritzburg & Schmalspurbahnfahrt - ca. 12 km

Die kürzere Wanderung durch den Lößnitzgrund lässt Ihnen Zeit für eine Besichtigung im Jagdschloss Moritzburg am Nachmittag. Inmitten des wildreichen Friedewaldes ließ Herzog Moritz von Sachsen von 1542 bis 1546 auf einer Granitkuppe ein Jagdschloss errichten, welches stets zu den beliebtesten Jagdaufenthalten der sächsischen Kurfürsten und Könige gehörte. Die Schlosskapelle aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zählt zu den eindrucksvollen Bauten des Frühbarocks in Sachsen.
Wanderstrecke: Radebeul - Schloss Hoflößnitz - Grundmühle - Lößnitzgrund - Schefflermühle - Luftkurort Friedewald - Dippelsdorf Teich - Moritzburg und Rückfahrt nach Radebeul mit der Lößnitzgrundbahn, einer Schmalspurbahn durch das idyllische Lößnitztal. Quartier nochmals in Radebeul.

6. Tag: Radebeul - Weinböhla  - ca. 20 km

Strecke: Radebeul - Bismarkturm - Lößnitztal wird gequert - Waldpark - Schloss Wackerbarth - 1727-29 nach Plänen von J. Ch. Knöffel für Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth, Feldmarschall und enger Vertrauter August des Starken, erbaut mit talseitigem Garten und bergseitigem Belvedere am Fuß von Weinbergen - Hohenhaus - schöne Aussicht vom Spitzberg. Quartier bei Weinböhla.

7. Tag: Weinböhla -  Spaargebirge - Meißen - ca. 18 km

Vom schön gelegenen Weinort Weinböhla aus erreichen Sie das Waldbad und Schloss Oberau. Vorbei am Schwemmteich Niederau gehen Sie nach Oberspaar, verlassen das Elbtal, überqueren das Spaargebirge - herrlicher Blick auf den Fluss - nach Meißen. In der altehrwürdigen Stadt, sorgten drei Klöster und der Bischofsitz frühzeitig für die Einführung des Weinbaus in der Nähe der Burg und an den Südhängen des Triebisch- und Meisatales. Quartier in Meißen.

8. Tag: Meißen - Diesbar-Seußlitz - ca. 16 km

Vorbei am Schloss Proschwitz nach Zadel, durch den Golkwald nach Löbsal. Auf einem Lehrpfad führt der Weg in den Weinberg, über die Goldkuppe - größter bronzezeitlicher Burgwall Sachsens -  vorbei am Steinbruch „Bösen Bruder“ in das idyllisch in einer Elbschleife liegende Weindorf Diesbar-Seußlitz. Beim Schloss Seußlitz - 1723-27 nach Plänen des Schöpfers der Dresdner Frauenkirche, des Ratszimmermeisters George Bähr Heinrich von Bünau erbaut - endet Ihre Wanderung auf dem Sächsischen Weinwanderweg. Nach dem Aufstieg zur Aussichtsterrasse der Heinrichsburg mit den 12 Sandsteinfiguren, haben Sie einen Prachtblick auf Schloss und Park Seußlitz und ins Elbtal. Quartier bei Diesbar-Seußlitz.

9. Tag: Abreise

Am Morgen werden Sie per Transfer von Diesbar-Seußlitz zum Bahnhof von Priestewitz gefahren.
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