Wegweiser Thueringenweg

1. Teil - Thüringenweg:
Vom Skatbrunnen in den Ufer-Elsterpark:
Von Altenburg nach Gera

Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: individuelle Anreise nach Altenburg

Nehmen Sie sich etwas Zeit für die mehr als 800 Jahre alte Skat- und Spielkartenstadt. Das um 1562 errichtete Rathaus auf dem hübschen Marktplatz zählt zu den schönsten Renaissance - Rathäusern Deutschlands. Übernachtung in Altenburg.

2. Tag: Altenburg - Schmölln - ca. 20 km

Sie wandern in Altenburg durch den Schlosspark und den Stadtwald nach Paditz (Flächennaturdenkmal „Paditzer Schanzen“) und in das Pleißetal. Der Weg führt weiter über Ehrenberg, Mockern, Selleris und Saara (schöne Fachwerkhäuser, Umgebindehaus, Kirche) durch das Klaffholz zur Papiermühle. Weiter über Großstöbnitz und Nödenitzsch mit herrlichen Ausblicken auf das Altenburger Hügelland. Sie erreichen den Pfefferberg mit dem Ernst-Agnes-Turm, dem Wahrzeichen der Stadt Schmölln. Quartier in Schmölln.

3. Tag: Schmölln - Wolfersdorf - ca. 27 km

Beginn auf dem Pfefferberg. Nach dem Sprottewehr verlassen Sie die Stadt. Über Burkersdorf erreichen Sie den Selkaer Wald und die Selkaer Teiche. In der Region um den Ort Nöbdenitz gibt es große Felder mit Heil- und Gewürzpflanzen sowie im Ort die „1000-jährige Eiche“. Über einen Wiesenweg gelangen Sie zur Rothmühle und nach Posterstein. Der Thüringenweg führt oberhalb des Ortes zur Burg Posterstein. Die mittelalterliche Höhenburg wurde auf einem natürlichen Felsvorsprung errichtet und bietet eine wunderbare Sicht über das Land. Nach den Dörfern Mennsdorf und Paitzdorf erreichen Sie den Bismarckturm auf dem Reuster Berg und haben eine schöne Aussicht auf die weite Landschaft. Ihre Wanderung führt Sie nun durch Linda und Braunichswalde nach Wolfersdorf. Quartier bei Wolfersdorf.

 

4. Tag: Wolfersdorf - Greiz - ca. 26 km

Die Landschaft (ca. 185 km“ Gesamtfläche) in der Region ist geprägt durch den Bergbau vergangener Zeiten und Ihr Weg führt vorbei an riesigen Becken der ehemaligen Schächte. Sie erreichen bald nach Sorge-Settendorf und gehen auf einem schönen Feldweg vorbei an einem Teich bis ins durch mit Schiefer gedeckte, alte Fachwerkhäuser geprägte Teichwolframsdorf. Auf dem Greizer Weg geht die Wanderung steil bergan bis zum Greizer Wald (ca. 4000 ha) mit Kättleres Berg, dem Gebiet der Schlötenmühle sowie dem Waldhaus. Sie gelangen zur „Tabakstafel“, zum „Brand“ und zum „Weißen Kreuz“. Dann liegt Ihnen Greiz mit Schloss und Park zu Füßen. Sie sollten sich auf einen abwechslungsreichen Parkspaziergang (u.a. großer See, edle Gehölze, Sommerpalais) einstellen. Zum Abschluss der Anstieg zum Oberen Schloss. Quartier in Greiz.

5. Tag: Greiz - Berga - ca. 21 km

Nordwärts wandern Sie auf dem Thüringenweg entlang der Weißen Elster, vorbei am Rundhaus bis zur Bretmühle. Vom Eselsrücken aus erfolgt der Abstieg zum sagenumwobenen Röschnitzgrund mit lohnendem Blick ins Elstertal und auf den Neuhammer. Bergan geht es nach Nitschareuth - dem Ort mit dem am besten erhaltenen Drei- und Vierseitenhöfen in Ostthüringen. Es geht weiter zur Lehnamühle, entlang dem Rüßdorfer Alpensteig, dem Mühlburschensteig und dem Eulamühlenweg bis nach Zickra. Bis zu Ihrem Quartier bei Berga ist es nun nicht mehr weit.

6. Tag: Berga - Gera - ca. 20-24 km

Sie starten in Berga und wandern im Elstertal zur Clodramühle und über die Clodraleite, nach Cronschwitz bis zur St. Veitskirche. Unterhalb des Veitsberges kommen Sie zu einer überdachten Holzbrücke (entstand 1786) Richtung Wünschendorf, bekannt durch seinen Märchenwald und das Kloster Mildenfurth. Nun folgen Sie dem Uferweg entlang der Weißen Elster bis in die Stadt der Bundesgartenschau von 2007 - nach Gera-Untermhaus. Die Strecke können Sie kürzen, wenn Sie vom Ortsteil Gera-Zwötzen bis ins Zentrum mit der Straßenbahn fahren. Quartier in Gera.

7. Tag: individuelle Abreise

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