Wegweiser Thueringenweg

2. Teil - Thüringenweg:
Vom Ufer-Elsterpark zu den Kernbergen
Gera - Jena - Bad Blankenburg

Reiseverlauf - Wandern ohne Gepäck - Änderungen vorbehalten!

1. Tag: individuelle Anreise nach Gera

Nehmen Sie sich etwas Zeit für die Stadt der Bundesgartenschau von 2007. Das BUGA Gelände mit dem Hofwiesenpark, dem Ufer-Elsterpark und dem idyllischen Gessental sind immer einen Besuch wert. Übernachtung bei Gera.

2. Tag: Gera - Mühltal - Bad Klosterlausnitz - ca. 28 (20) km

Wenn Ihnen die Strecke zu lang ist, so fahren Sie mit der Bahn von Gera bis Bad Köstritz und beginnen erst dort Ihre Tour (ca. 20 km).
Im Geraer Stadtteil Untermhaus am Otto-Dix-Haus auf dem Mohrenplatz beginnt die Wanderung. Der Thüringenweg steigt gleich zu Beginn hinauf auf den Weinberg und führt über den Ortsteil Ernsee nach Rubitz und auf den Cosseberg. Entlang gut ausgebauter Forstwege gelangen Sie zum Köstritzer Weg am Elsterufer. Hier verläuft die Stadtgrenze von Gera. Sie wandern an den drei Teichen vorbei und gelangen zum Köstritzer Park, der die Elsteraue mit alten Bäumen, Tempeln und einem Tiergehege vereint. Bad Köstritz ist bekannt durch das Schwarzbier sowie seine Dahlien- und Rosenzucht. Sie verlassen nun das Elstertal und gehen über Gleina, Seifartsdorf, Rauda in das Thüringer Holzland und wandern durch das romantische Eisenberger Mühltal, mit Gelegenheit zur Einkehr in einer der historischen Mühlen-Gasthäuser (u.a. Schösser-, Walk-, Pfarr-, Naupolds-, Meuschkensmühle). Quartier bei Bad Klosterlausnitz.

3. Tag: Bad Klosterlausnitz - Drackendorf - ca. 23 km

Der Weg führt durch das Naturschutzgebiet Hochmoor, vorbei an kleinen Teichen zum historischen Gasthof „Zu den Ziegenböcken“. Im Gänsegrund wandern Sie durch einen Kiefern- und Fichtenforst und gelangen zur Loch- und Langetalsmühle und zur Klosterkirche von Thalbürgel, die zu den bedeutendsten Bauten der romanischen Epoche auf deutschem Boden zählt.  Hinter Lucka treffen Sie auf das Waldgebiet der Wöllmisse, wo sich Waldstücke und Wiesen abwechseln und es kommt bald Jenaer Stadtteil Lobeda mit der Ruine der Lobdeburg in Sicht. Quartier bei Drackendorf.

4. Tag: Drackendorf - SaaleHorizontale - Jena - ca. 15 km

Vorbei an der Ruine der Lobdeburg starten Sie eine wundervolle Wanderung durch die Jenaer Kernberge. Diese Etappe zählt zu den schönsten Abschnitten auf dem Thüringenweg und sie folgt der SaaleHorizontale, die auf schmalen Pfaden sich durch steile Muschelkalkhänge zieht und spektakuläre Aussichten auf Jena und das Saaletal bietet. Über die Stationen: Sommerlinde, Fürstenbrunnen, Mittlere Horizontale, Diebeskrippe, Ziegenhain und Fuchsturm gelangen Sie über die aussichtsreichen Kernberge in die Universitätsstadt Jena mit Botanischem Garten und Planetarium. Quartier in Jena.

5. Tag: Jena - Magdala - ca. 17 km

Jena verlassen Sie in westlicher Richtung über Fürstengraben und Sonnenberge. Durch den Cospedaer Grund und das Langetal kommen Sie auf die Hochfläche des Jenaer Forstes mit mehrstufigen Baum– und Strauchschichten. Dem Weg durch den Österreicher Grund folgen Sie talabwärts bis zum Möbisbrunnen. Hinter Vollradisroda, ein alter Ort nur aus wenigen Häusern bestehend, geht es über die Höhe zur Magdalaer Grotte und nach Magdala. Quartier in Magdala.

6. Tag: Magdala - Bad Berka - ca. 18 km

Magdala verlassen Sie über den Goetheweg und gelangen in das Pfingsttal. Ein Wiesen- und Waldweg führt zur höchsten Erhebung des Landkreises Weimarer Land, dem Kötsch (497 m). Hier steht der 1909 erbaute Carolinenturm und man findet die Wallreste einer frühgeschichtlichen Fliehburg. In Buchfart finden Sie die sehenswerte, überdachte, mittelalterlichen Holzbrücke über die Ilm. Am Ausgang des Ortes hat man einen schönen Blick auf die Kammern der in Fels gehauenen Buchfarter Höhlen. Quartier im Kurort Bad Berka. Hier bietet sich eine zusätzliche Übernachtung für einen Besuch im nahen, nur ca. 10 km entfernten Weimar an (gute Bahnverbindung).

7. Tag: Bad Berka - Rudolstadt - ca. 28 km

Wenn Ihnen die Strecke zu lang ist können wir Ihnen eine Zwischenübernachtung in Kleinkochberg einfügen.
Start im Kurpark Bad Berka. Über Schwarza, Hochdorf und Neckeroda führt der Thüringenweg Sie bis zum Luisenturm. Man hat einen weiten Rundblick über das Saaletal. Der Weg führt weiter nach Kleinkochberg und Großkochberg mit Schloss Kochberg, mit dem schönen Park, der auf Anregungen von Goethe als englischer und französischer Garten angelegt wurde. Durch ein malerisches Wiesental kommt der Wanderer nach Weitersdorf. Hinter dem kleinen Ort Teichweiden mit einer sehenswerten Dorfkirche erreicht man eine Hochfläche mit herrlichem Blick auf die Galerieberge und das wunderschön im Saaletal gelegene Rudolstadt. Quartier in Rudolstadt.

8. Tag: Rudolstadt - Bad Blankenburg - ca. 10 km

Eine kürzere Tagestour – Zeit für die prächtige Schlossanlage der Heidecksburg. Nach einem Bummel durch die hübsche Altstadt geht es entlang der Saale und bald bergan zum Geschwister-Scholl-Turm und nach Zeigerheim. Sie erreichen das Tor zum Schwarzatal - die kleine Kurstadt Bad Blankenburg.

9. Tag: individuelle Abreise

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