Via Alpina
Eine Drei-Länder-Berghütten-Wanderung
auf dem grenzüberschreitenden Fernwanderweg
„Via Alpina“,
durch die Alpenstaaten: Österreich, Liechtenstein & Schweiz

Bergütten Wandertour - Via Alpina

Die im Jahre 2001 eröffnete Via Alpina ist ein grenzüberschreitender Wanderweg von Triest nach Monaco und durchquert auf ihren fünf Routen die acht Alpenstaaten Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich und Monaco.
Für die Via Alpina wurden keine neuen Wanderwege angelegt, sondern es wird auf das Netz der bestehender Wanderwege und Unterkünfte zurückgegriffen. Zur bestehenden Beschilderung in den Alpenregionen wird das Via Alpina-Logo angebracht. Die 340 Etappenstellen werden mit mehrsprachigen Informationstafeln ausgestattet. Die gesamte Via Alpina gliedert sich in fünf verschiedene Wege bzw. Routen (Roter-, Grüner-, Blauer, Gelber- und Violetter Weg) mit insgesamt über 5000 km Wegstrecke und 341 Tagesetappen. Dabei befinden sich in Italien 121 Etappen, in Österreich 70 Etappen, in der Schweiz 54 Etappen, in Frankreich 40 Etappen, in Deutschland 30 Etappen, in Slowenien 22 Etappen, in Liechtenstein drei Etappen und in Monaco eine Etappe.

Unsere siebentägige Hüttentour auf der Via Alpina verläuft auf dem Roten Weg. Dabei startet der Wanderer in Feldkirch im Österreichischen Bundesland Vorarlberg, durchwandert im Rätikon mit den Drei Schwestern eine der eindrucksvollsten Felsformationen der Alpen und passiert beim aussichtsreichen, aber auch Trittsicherheit erfordernden Fürstensteig die Liechtensteiner Grenze. Nach jeweils einer Nacht im Bergasthaus Sücka und der Pfälzerhütte (2.108 m) wird die Schweizer Grenze passiert und auf dem Weg von der Schesaplana Hütte (1.908 m) zum idyllisch gelegene Lünersee (1.970 m) bei Brand, betritt der Wanderer wieder Vorarlberger Boden.

Reiseverlauf - Änderungen vorbehalten!

Diese Wandertour ist auch mit umgekehrtem Reiseverlauf buchbar!

1. Tag: Anreise nach Feldkirch in Vorarlberg / Österreich

Gern buchen wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen, wenn Sie die herrliche Umgebung von Feldkirch oder den nahen Bodensee ausgiebig erkunden möchten. Quartier in Feldkirch. Bahnanschluss vorhanden.

2. Tag: Feldkirch - Gafadurahütte - ca. 15 km / Gehzeit ca. 5 h

Aus dem Tale der Ill geht es stetig bergauf. Sie kommen zur gemütlichen Feldkirchner-Hütte die zur Einkehr einlädt.
Ihr Tagesziel die Gafadurahütte liegt hoch über dem Rheintal oberhalb von Planken. Die ehemalige Jagdhütte des Liechtensteiner Fürsten wurde zur modernen Alpenvereinshütte ausgebaut. Ihre Umgebung ist von grünen Alpweiden und Wäldern geprägt und ausgesprochen vor alpin. Quartier in der Gafadurahütte.

3. Tag: Gafadurahütte – Berggasthof Sücka - ca. 14 km / Gehzeit ca. 6 h

Diese klassische Bergtour für trittsichere Wanderer zwischen den gesicherten Felssteigen werden Sie nie vergessen. Die hervorragende Aussicht von der Felsgruppe der Drei Schwestern auf den Rätikon und zu den Schweizer und Vorarlberger Bergen sowie die Blicke hinab zu den Dörfern, entlang des Rheins bis zum Bodensee und die anschließende Wanderung auf dem Fürstensteig (Trittsicherheit notwendig!) sind atemberaubend. Quartier im Berggasthof Sücka.

4. Tag: Berggasthof Sücka – Pfälzerhütte - ca. 12 km / Gehzeit ca. 4 h

Vom Berggasthaus Sücka aus gibt es einen herrlichen Überblick auf die Walsersiedlung Steg, welche zur Gemeinde Triesenberg gehört. Die Sücka ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren. Während der Alpsaison ist ein Besuch der Alpkäserei auf der Sücka lohnenswert. Die Bewohner sprechen heute noch einen vom Dialekt der Talbewohner stark abweichenden Walser Dialekt. Das beschauliche Wandern durch das Saminatal lässt Zeit zum Schauen und Staunen. Ihr anstrengender Aufstieg zur Pfälzerhütte wird mit einem einzigartigen Bergpanorama belohnt. Quartier in der Pfälzerhütte. Diese befindet sich auf dem Bettlerjoch nördlich des Naafkopfes direkt an der Grenze zu Österreich - noch auf liechtensteinischem Boden.

5. Tag: Pfälzerhütte – Schesaplana Hütte - ca. 18 km / Gehzeit ca. 5,5 h

Die Pfälzerhütte verlassen Sie in südlicher Richtung und überqueren bald die Landesgrenze zur Österreich. Der Bergweg quert nun die Geröllhalden des Barthümels, bevor er zur Gross Furgga hinauf führt. Nach der Überquerung der Landegrenze zur Schweiz geht es unterhalb der Felswände des Rätikons vorbei zum Etappenziel Schesaplana Hütte. Quartier in der Schesaplana Hütte.

6. Tag: Schesaplana Hütte – Lünersee - Brand - ca. 18 km / Gehzeit ca. 5,5 h

Von der Schesaplana Hütte gehen Sie in östlicher Richtung und folgen dabei dem Höhenweg bis zur Golrosa HirtenHütte (ca. 6 km), wo die Via Alpina verlassen wird. Über das Gafalljoch (2239 m) und den gleichnamigen Gafalljochweg Weg erreicht der Wanderer den idyllisch gelegenen Lünersee. Auf dem See-Ufer-Weg geht es weiter bis zur Bergstation der Lünerseebahn an der Douglass-Hütte. Nun können Sie entscheiden – mit der Lünerseebahn, gemütlich zu Tale zu „schweben“, oder über den anstrengenden „Bösen Tritt-Steig“ zu gehen. Von der Talstation der Lünerseebahn verläuft der Wanderweg durch das Seetal, vorbei am Kesselfall nach Brand. Diese Strecke (ca. 8 km) kann auch mit dem Linienbus zurück gelegt werden. Quartier in Brand einem Ortsteil von Bludenz.

7. Tag: Brand - Bludenz - ca. 20 km / Gehzeit ca. 6 h

Von Brand geht es hinauf zur Inneren Parpfienzalpe 1.524 m (kann auch per Seilbahn zurück gelegt werden) - auf dem Parpfienzweg zum Parpfienzsattel 1.693 m - über den Burtschasattel 1.652 m - Gasthaus Frööd - Burtschaalpe 1.448 m - Gaschierakopf 1.291 m  - Baumgarten - Boden in die Bürser Schlucht – Quartier bei Bludenz.  Sie können auch gleich durch das Brandnertal & die Bürser Schlucht direkt nach Bludenz wandern, dann nur ca. 12 km.

8. Tag: Abreise von Bludenz

Besucherzähler
Online:
1
Besucher heute:
1
Besucher gesamt:
1043442
Zugriffe heute:
1
Zugriffe gesamt:
2023000
Zählung seit:
 2010-05-02